krankes Ömchen

Die letzen Tage hat uns Mortisha ziemliche Sorgen gemacht:

Sie hatte am Mittwoch in den frühen Morgenstunden angefangen, sich zu übergeben.  An sich noch kein Grund zu großer Besorgnis, das kann schließlich mal – gerade bei einem kleinen „Dreckfresser“ – passieren. Dann wartet man eben mal einen Tag ab, ob der Magen sich beruhigt.

Tat er aber nicht. Und im Laufe des folgenden Feiertages ging es ihr zunehmend schlechter. Morty übergab sich immer weiter, quälte sich richtig (klar, wenn nur noch Galle raus kommt) und behielt nicht mal mehr Wasser bei sich.

Mit Globuli und Emeprid-Tropfen gegen die Übelkeit sowie mit dem Einflößen kleiner Mengen Flüssigkeit mittels Spritze haben wir den Tag irgendwie überstanden und  sind dann am Freitag als Allererstes zu unserer TA, die ihr erst mal Blut abzapfte (bei Mortishas schlechten Venen jedesmal eine Herausforderung) und sie dann sofort an die Infusion legte, weil das Ömchen schon ziemlich ausgetrocknet war.

Wir sind dann bis zur Mittagspause in der Praxis geblieben und durften dann – mit weiteren Infusionen ausgestattet – wieder heim. Görk ist ja glücklicherweise ein perfekter Hundepfleger und kann so was auch ohne meine Hilfe erledigen. Ich musste nämlich leider zur Arbeit.

Zwischenzeitlich kam dann auch der Befund rein: Pankreatitis und Gastritis. Alle Organwerte völlig normal, bis auf eine leichte Anämie.

Glücklicherweise hat Morty sich seitdem nicht mehr übergeben und frisst auch wieder mit Appetit ihre Schonkost. Im Ganzen ist sie noch etwas ruhig und auch Matilda versucht gar nicht erst, sie zum Spielen aufzufordern, aber sie ist wieder munter, schaut mit wachen Augen umher und möchte auch wieder spazierengehen. Hapuuuh!

Pee-Weekum

Ich hatte in einer Zinkwanne auf der Terrasse Petersilie und Basilikum gepflanzt….und mich schon gewundert, warum das Basilikum seit ein paar Tagen arg zerrupft und platt wirkt. Jetzt weiss ich endlich warum:

Legt sich der olle Knallkopp einfach in die Wanne!

Das war übrigens mein Basilikum:

Ob sich die armen Pflänzchen wieder erholen?
Na ja, wenn nicht, ist auch nicht so schlimm: schließlich haben wir stattdessen ja nun Pee-Weekum!

Maulkorbtraining

Das Maulkorbtraining macht gute Fortschritte: Zuerst haben wir natürlich zuhause angefangen… 1-2 mal pro Stunde MK mit einem fröhlichen Kommando über die Nase gestülpt, Leckerchen gegeben und das Teil wieder abgezogen. Dann blieb der MK ein paar Sekunden länger auf der Nase und es gab noch mehr Leckerchen, bis wir es schließlich wagen konnten, den Baskerville zu schließen und gleich wieder zu öffnen.

Schnell fand Pee-Wee dieses „Spielchen“ so lustig, dass er sich auf Zuruf gleich wedelnd vor mich setzte. 

Der nächste Schritt war, den Maulkorb auf Spaziergängen mitzunehmen, ihn hin und wieder aufzusetzen und gleich wieder abzunehmen. Bis wir nun an diesem Punkt angekommen sind:

Faden gefunden

Gestern habe ich doch tatsächlich noch einen eingewachsenen Faden in der alten Narbe (von der in Spanien erfolgten Tumor-OP)  entdeckt… kein Wunder, dass der Dicke da immer mal wieder knibbelte!

Aber mein Göttergatte hat es glücklicherweise geschafft, den Knoten mit einem beherzten Ruck aus der Haut zu ziehen, ihn aufzuschneiden und den Faden zu ziehen.

Nachdem nun alle Wundnähte am Kopf verheilt sind, haben wir vor in paar Tagen mit dem Maulkorbtraining begonnen, so dass wir uns hoffentlich bald an Hundebegegnungen wagen können: die aufgeregten Hundesichtungen bei Spaziergängen und der damit verbundene Frust tun dem Dicken nämlich nicht gut.

Mati in der Hundeschule

Auch in dieser Woche musste Pee-Wee noch aussetzen, also durfte zur Abwechslung mal die kleine Maus mit, die sich immer freut, mal alleine was mit mir zu unternehmen.

Die Übungen fand sie spaßig, die Spielrunde weniger… Matilda kann mit fremden Hunden einfach nichts anfangen. Trotzdem ist es auch immer eine gute Übung, mal zum Sozialkontakt „genötigt“ zu werden und sich notfalls aus einer etwas schärferen Ansage abrufen zu lassen. Und solange sie entspannt ist, genieße ICH es, die anderen Hunde in ihrer Kommunikation zu beobachten.

Spielkind

Total süß: trotz seines Alters ist der dicke Pievel noch ziemlich verspielt… und ich war überrascht, heute zu sehen, wie lange und ausgelassen er sich (ganz alleine) mit einem Spieltau beschäftigen kann.

Ständig warf er das Spieli in die Höhe, sprang mit beiden Pfoten drauf, packte und schüttelte es, sauste dann damit quer durch den Garten, unterbrochen von lustigen kleinen Spielhopsern. Wirklich extrem niedlich.

Siegfährenrunde

Mit meinem Schatz als „Absicherung“ konnte ich endlich auch mal die Kamera auf einen Spaziergang mitnehmen und Fotos von der gemütlichen Hunderunde machen. Natürlich gab es auch eine „Mittagspause“, in der Görk Wasser und Kaustangen verteilt hat…. damit das Quartett unterwegs nicht schwächelt. 

Alles verheilt

Die Tierärztin und ich haben es tatsächlich ohne zusätzliche Hilfe geschafft, ALLE Fäden (sogar die am Auge) in einem Rutsch zu entfernen, weil dat Pivelino sooooo tapfer war!

Ich bin soooooooo stolz auf den alten Brummbären.

Sofia in der Hundeschule

Da Pee-Wee keinen Maulkorb tragen kann, solange die Wundnähte am Kopf nicht komplett verheilt sind, durfte mich Sofia heute ins Offene Training begleiten.

Aufgrund des schwül-warmen Wetters war es uns allen ganz recht, dass viele Ablage-Übungen gemacht wurden und wir uns nicht viel bewegen mussten.

In der Spielrunde fehlte es Sofia dann auch an der Energie, die ganze Zeit mitzutoben. Sie hat sich dann lieber im Schatten ins kühle Gras gelegt und die anderen machen lassen…