Spendenaufruf Trumler-Station

Trumler-Station bittet um finanzielle Unterstützung

Spendenaktion gestartet. Sponsoren gesucht.

Die Eberhard Trumler Station bedankt sich bei allen Helfern und Unterstützern der vergangenen Wochen. Mit ihrer tatkräftigen Hilfe und mit viel Arbeit ist auf der Station viel Neues entstanden. Die Gehege wurden ausgebessert, eine Dingo-Gruppe hat so ein neues Zuhause bekommen und es sind schöne Hundehütten für die Tiere gebaut worden.

Dies alles hat aber auch viele Kosten für Material und Werkzeug verursacht und in die Kasse der Gesellschaft für Haustierforschung (GfH) ein großes Loch verursacht. Als gemeinnütziger Verein ist die GfH auf Zuwendungen und Spenden angewiesen, sonst kann es mit der Arbeit nicht weiter gehen.

Aus diesem Grunde ruft die GfH nun zum Spendenmarathon für die Station auf. Bis zu den Wolfswinkeler Hundetagen, die am 13. September in Wissen beginnen, sollen 2.500 Euro gesammelt werden – und jeder Euro hilft. Zusätzlich sucht die GfH Sponsoren als Partner für die Wolfswinkeler Hundetage. Die Sponsoren werde auf Wunsch sowohl auf der Webseite www.trumler-station.de als auch in allen Presseinfos der GfH zu den Wolfswinkeler Hundetage in den kommenden Wochen genannt.

Interessenten für ein Sponsoring können sich melden bei: Eberhard Trumler Station, Wolfswinkel 1, 57587 Birken-Honigsessen, Telefon: 02742-6746.

Die Gesellschaft für Haustierforschung (GfH) ist als gemeinnützig anerkannt und daher können Spenden bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden. Spender sollten als Verwendungszweck „Spende“ angeben. Die Bankverbindung lautet: Westerwald Bank eG, IBAN: DE34 5739 1800 0035 4966 02.

Wieder mal Müll

Ich hatte bereits Ende Mai an bonnOrange geschrieben und eine wilde Müllhalde gemeldet, die zwischenzeitlich entfernt worden ist…. auch wenn es relativ lange gedauert hat und man den Müll übergangsweise nur umzäunt hatte. 

Leider musste ich auf unserer Hunderunde erneut feststellen, dass der Schotterweg total vermüllt ist, diesmal jedoch nicht alles auf einen Haufen, sondern fast über die gesamte Länge des Weges vom „Parkplatz“ rechts der Niederkasseler Str. bis zu der kleinen Unterführung. 

Es handelt sich primär um verschiedene Kanister, mehrere Radkappen und andere Fahrzeugteile, Styropor-Platten, einen Bürostuhl und einige Holzmöbelstücke. 

Die prompte Antwort hat mich dann doch erstaunt:   

„Der Sachverhalt wurde überprüft und festgestellt, dass es sich um Flächen von Strassen NRW handelt. Diese haben offenbar dort gereinigt, den Unrat aber nicht entfernt. Diese Meldung erging zuständigkeitshalber an Straßen NRW.“

Haben Angestellte der Straßen NRW den ganzen Müll, der von der oberhalb des Schotterwegs gelegenen Autobahn die Böschung runtergeworfen worden ist, allen Ernstes aus den Büschen und dem Unterholz geklaubt und haben den einfach nur zur späteren Abholung am Wegesrand hingelegt? Was ist denn das für eine Arbeitsweise?

Keine Parkplatzmöglichkeit an der Siegfähre….

…zumindest nicht für Spaziergänger, Hundehalter & Co., die nicht in der Gaststätte einkehren möchten!

Ich wollte es auch nicht glauben und habe daher die Stadt Troisdorf angeschrieben und den Sachverhalt prüfen lassen:

Wir hatten am Wochenende nämlich an dem Parkplatz vor der Gaststätte zur Siegfähre ein zusätzliches Schild entdeckt, auf dem es heißt, dass hier nur noch Restaurantgäste parken dürfen und dass widerrechtlich parkende Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden. 


 
Da mir neu war, dass es sich um ein Privatgrundstück handelt und man hier nicht mehr parken darf, wenn man lediglich die wunderschöne Landschaft rund um die Siegfähre (ob nun als Spaziergänger, Radfahrer oder Hundehalter) genießen möchte, war ich  doch sehr irritiert…. zumal sich links von der Zufahrtsstraße zur Siegfähre noch ein Wanderparkplatzschild befindet, das allerdings mittlerweile fast komplett zugewachsen ist. 


 
Nun fragte ich mich natürlich, ob die Gaststätte dieses neue Schild aufstellen durfte, wo sich der Wanderpark befindet und ob man den nutzen darf,  wo man ganz offiziell parken darf, wenn man kein Restaurantgast ist und ob man zumindest unterhalb der Brücke parken darf, ohne ein Knöllchen zu bekommen. 

Die Stadt Troisdorf bzw. der Sachgebietsleiter Verkehr reagierte prompt, wenn auch enttäuschend:

„Nach Rücksprache hier im Hause darf ich Ihnen zum Sachverhalt folgendes mitteilen.

Die Parkplatzfläche (rechts der Zufahrtstraße) als auch die links gelegene Fläche ab dem Bauzaun (Wanderer Parkplatz zwischen Bauzaun und Fahrradständern) in Richtung Sieg steht in Privateigentum [der Gaststätte]. Somit hat der Eigentümer die Verfügungsmacht über die Nutzung.

Nach Auskunft des Ordnungsamtes werden Verwarnungen lediglich erteilt, wenn die Zufahrt infolge Hochwasser mit einem Verbot für Fahrzeuge aller Art gesperrt ist.

Ob ggf. durch den Rhein-Sieg-Kreis Verwarnungen aufgrund Parkens in einem Naturschutzgebiet o.ä. erteilt werden, entzieht sich meiner Kenntnis.

Öffentliche Parkflächen sind somit im Umfeld der Gaststätte nicht vorhanden.“

Das ist doch der Hammer, oder?

Da hat die Stadt Troisdorf ein wunderschönes Naturschutzgebiet, in dem man herrlich spazierengehen / joggen / radfahren kann kann und wo es entsprechend angelegte Wege gibt… und dieses Gebiet ist de facto ausschließlich Restaurantbesuchern vorbehalten, da es dort ansonsten keine Parkmöglichkeiten gibt. 

Das Gebiet ist für die meisten Troisdorfer oder Bonner Bürger (wie mich), ganz zu schweigen von auswärtigen Besuchern, nicht gerade fußläufig erreichbar und der Aufwand, mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin zu kommen, ist leider viel zu groß…insbesondere wenn man mit Kinderwagen, Fahrrad oder mit Hund unterwegs ist.

Eins ist für mich jedenfalls schon mal klar: Spaziergänge mit auswärts lebenden Freunden rund um die Siegfähre mit anschließender Einkehr in der Gaststätte, wie ich das in der Vergangenheit gerne getan habe, werde ich nicht mehr organisieren.  

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass man seinen Gästen ein problemloses Parken ermöglichen möchte, aber es ist wirklich sehr traurig, dass die Betreiber nicht einmal so nett sind, Spaziergängern zumindest außerhalb ihrer stark eingeschränkten Öffnungszeiten (erst ab 11:oo Uhr, dazu eine lange Winterpause) das Parken zu ermöglichen, was durch ein simples Zusatzschild leicht machbar wäre.
Da zählt dann offensichtlich nur das Geld.

Bauschutt

Heute morgen habe ich mal wieder eine illegale Müllabladung entdeckt, als ich mit den Wauzis unterwegs war…. direkt unterhalb der A565 auf einem Schotterweg neben einem Feld.

Offenbar ist da jemand mit Lkw oder Anhänger hingefahren und hat seinen Bauschutt (Wellblech-Eternit-Platten, Sperrholz, Glaswolle, Fliesen, etc.) einfach so in der Natur entsorgt.

In dieser Gegend passiert so etwas leider relativ häufig, weil das kein offizieller Wanderweg ist und man hier höchstens mal ein paar Hundehalter oder einsame Jogger trifft, so dass man kaum Gefahr läuft, beobachtet und angezeigt zu werden.

Ich habe das natürlich dem Ordnungsamt und BonnOrange gemeldet, bezweifle aber, dass der Schutt allzu schnell abgeholt werden wird. *seufz*

Hochwasser

Über NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) , die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgegeben wird, bekomme ich derzeit täglich Hochwasser-Meldungen in meiner Region. Tatsächlich führen Rhein und Sieg momentan so heftiges Hochwasser, dass es zunehmend schwieriger wird, Ecken zu finden, in denen man noch halbwegs vernünftig mit den Hunden laufen kann.

An Matsch und Feuchtigkeit sind wir ja gewohnt….und haben in den letzten Tagen also auch mal direkt vor Abperrungen geparkt, um dann zu Fuß mit den Hunden ins Hochwassergebiet zu gehen. Natürlich nur in noch sichere Gebiete, wo wir nicht damit rechnen mussten, von einem plötzlichen Anstieg des Wasserpegels überrascht und vom „rettenden“ Festland abgeschnitten zu werden.

Mittlerweile geht das aber nicht mehr. Alle offiziellen Parkplätze an unseren bevorzugten Gassirunden sind komplett überflutet, dasselbe gilt auch für die Zuwege und Wiesen unterhalb der noch erreichbaren Parkmöglichkeiten.  Dementsprechend musste ich heute umkehren und eine andere Ecke ansteuern, die noch „trocken“ und begehbar war.

An eine Überquerung des Siegdammes war aber nicht zu denken: