Happy Birthday, Sofia!

Unglaublich, aber wahr…. falls die damalige Einschätzung des spanischen Tierheims einigermaßen stimmte, müsste unser Sofichen mittlerweile unglaubliche 14 Jahre alt sein!

Durch den hohen Weißanteil in ihrem Gesicht sieht man kaum, dass sie langsam ergraut… und durch die schlackernden Ohren und die dicken tapsigen Pfoten, ihrem tänzelnden Schritt und dem Leuchten in ihren Augen merkt man ihr das Alter nicht wirklich an. 

Körperlich ist Sofia noch echt gut beieinander: sie ist mit einem Herzmedikament bestens eingestellt, hat orthopädisch keine Probleme und ist fast immer gut gelaunt und zum Spielen aufgelegt. Tatsächlich gehen die Spielaufforderungen immer von ihr aus… sie rennt los, rempelt Emilia oder Balisto an und freut sich wie bolle, wenn die dann mitrennen und um sie rumhopsen.
  
Wenn man aber genauer hinschaut, sieht man doch, dass die Süße schon älter ist: sie wird schnell müde und muss sich vor allem bei höheren Temperaturen (also ab 12 °C) und nach ihren wilden 5 Minuten hinlegen und ausruhen, sie wirkt oft tüddelig, sie sieht deutlich schlechter, hört nicht mehr verlässlich und zieht ihr eigenes Ding durch, alte und eigentlich längst ausgestandenen Ängst tauchen wieder auf…und sie maunzt und winselt zuhause manchmal unmotiviert vor sich hin.

Trotzdem tut das alles ihrer Lebensfreude keinen Abbruch und das Sofichen ist so lustig, niedlich, anschmiegsam und fürsorglich, dass uns jedes Mal das Herz aufgeht, wenn wir sie angucken.

Wir wissen nicht, wieviel Zeit uns mit ihr bleibt… aber wir genießen jeden Tag mit unserer süßen Hunde-Oma! 

Nasenbluten

Gestern Abend hatte Matilda Nasenbluten…. wir haben uns erschrocken, aber es sah aus wie ein kleiner senkrechter Kratzer unterhalb der Nase. Sie war gerade erst aus dem Garten reingedackelt gekommen und könnte sich da durchaus einen Ratscher im Unterholz eingehandelt haben.

Als ich ihr um 22 Uhr ihr letztes Medikament für den Tag geben wollte, habe ich aber gesehen, dass es erneut geblutet hat…und zwar aus dem rechten Nasenloch.



Vor einiger Zeit hatten wir morgens einen handtellergroßen Blutfleck auf meiner Bettdecke entdeckt und konnten es keinem unserer Hunde (die zeitweise alle bei uns mit im Bett schlafen) zuordnen. Nun drängte sich mir natürlich der Verdacht auf, dass das Matilda gewesen sein könnte.

Und schon fingen meine Gedanken an zu rotieren:
Konnte das mit dem Morbus Cushing zusammenhängen?
Und falls ja, sollte ich evtl. das Medikament weglassen und am Montag gleich bei unserer Tierärztin vorbeifahren?

Ich habe mir echt Sorgen gemacht, zumal Matilda hörbar vor sich hingeschnuft hat, als ich sie in den Garten gebracht habe… es war zwar keine akute Atemnot, aber ich war doch etwas unrund.

Heute morgen gab es aber gleich die Entwarnung.

Nachdem ich meinem Mann gleich von dem erneuten Nasenbluten erzählt habe, hat ER es gesehen (ich bin ja halbblind… hüstel): rechts an der Nase ist eine kleine Wunde, die ich nur gesehen habe, als ich das Foto stark vergrößert habe. Von daher habe ich mich wahrscheinlich / hoffentlich grundlos gesorgt! Hapuuuh!

Entspannung pur

Wir haben Emilia eine „Wellness-Massage“ gegönnt: nach solchen OPs haben viele Hunde durch die intra-operative Lagerung und das Spreizen des Mauls Schmerzen im Nacken und Kiefer. Um dem etwas entgegenzuwirken, ging es daher wieder mal zur Physiotherapeutin unseres Vertrauens.

Andrea hat Emilia sanft massiert und sich konzentriert von vorne bis hinten durchgearbeitet, zumal sie ja auch von unserer Tierärztin nicht nur die Befunde, sondern auch die Röntgenbilder zugemailt bekommen hat…und sie sich dementsprechend auch wieder um Wirbelsäule, Hüfte und Knie gekümmert hat.

Emmi hatte anfangs wenig Lust, doch sie hat sich sehr schnell entspannt, von sich aus hingelegt….und zum Schluss lag sie sogar relaxt auf der Seite und döste vor sich hin!
 

Zahn-OP und Röntgen

Heute war es soweit: Emilia musste nüchtern bleiben und frühmorgens ab in die Praxis, damit sich die Vet mal um ihre Zähne kümmern konnte. 

Leider gestalte es sich aber nicht so einfach, ihr einen Venenkatheter zu legen. Am rechten Hinterlauf (wo wir drei Wochen zuvor noch easypeasy Blut abgenommen hatten) klappte es dieses Mal definitiv nicht. Da Emmis Venen an den Vorderläufen sehr fein und kaum spürbar sind, wechselte die Vet gleich zu einem kleineren Katheter…war aber auch hier nicht erfolgreich. Also ging es an den linken Vorderlauf, der auch nicht „wollte“.

Just als Emmi unruhig wurde und die Vet schon befürchtete, ihr einen Pieks in den Po geben zu müssen, um sie schlafen zu lagen und dann in Ruhe einen Zugang zu finden, ist es ihr glücklicherweise doch noch gelungen!

Der Rest klappte dann wie nach Lehrbuch: Die Narkose verlief komplikationslos, die Backenzahn ließ sich ohne Probleme ziehen, ebenso wie zwei wacklige Schneidezähne. Außerdem wurden noch zwei kleinere Epuliden entfernt und die Wirbelsäule sowie die Hüfte geröntgt.

Die Hüftaufnahmen sind nicht perfekt, weil Emmis kaputte und spitze Wirbelsäule eine korrekte symmetrische Lagerung unmöglich gemacht hat, aber es reicht, um zu sehen, dass  sie eine leichte HD links hat. Am linken Knie sind bereits ordentliche Arthrosen zu sehen und die Wirbelsäule ist voller Spondylosen. An der Lendenwirbelsäule befinden sie sich auch am Wirbelkörperdach und oben auf dem Kreuzbein hat sie eine recht große knöcherne Zubildung, was wohl eher ungewöhnlich ist. 

Wir hatten es ja bereits befürchtet…nun haben wir Gewissheit. Wir sollen also artig weiter Physiotherapie machen und müssen bei Scherzschüben unbedingt schnell reagieren. 

Empfindlicher Magen

Da wollte ich den Hunden zu Ostern was Leckeres gönnen und haben ihnen eine Riesenportion Gehacktes mit Hüttenkase gut durchgebraten, über die sie sich auch begeistert hergemacht haben…. und dann fängt bei Matilda nachts die „Rennerei“ an: Durchfall.

Die kleine Maus ist mittlerweile extrem empfindlich geworden und verträgt teilweise Futter nicht mehr, dass sie bislang immer problemlos fressen konnte. 

Glücklicherweise habe ich noch ein paar Durchfall-Tabetten „auf Lager“. Außerdem habe ich heute morgen auch gleich Schonkost gekocht. Damit wird es ihr bestimmt schnell besser gehen. 

Nachtrag zu dem Irren…

Auf der Hundewiese ist der Mann, der Sofia (und mich) so angebrüllt hat, übrigens bekannt: als ich in den letzen Tagen unter Hundehaltern von diesem Vorfall erzählt habe, wusste fast jeder sofort, wer gemeint war!

Der Typ sitzt wohl oft auf der Bank, fixiert andere Hundehalter mit seinem Blick, brummelt unwirsch in seinen Bart und kontrolliert z.B., ob man sofort einen Hundekotbeutel zückt, falls ein Vierbeiner auf dem Weg zur Wiese ein Häufchen macht. Sein eigener Hund muss liegenbleiben und darf keinen Kontakt machen. Passt ihm irgendwas nicht, brüllt er sofort rum und wird ausfallend. 

Hin und wieder schickt er seinen Hund offenbar alleine auf die Hundewiese. Zumindest sitzt er alleine auf der Bank und hält die Leine in der Hand. 

Gelegentlich ist er auch AUF der Hundewiese gesehen worden und wird auch hier sehr ungemütlich, wenn ihm etwas nicht passt: wenn z.B. ein fremder Hund bellt oder frontal auf ihn zukommt. 

Interessanterweise haben mir bislang nur andere Frauen von solchen Begegnungen berichtet. Alle bestätigten, dass der Mann  äußerst aggressiv auftritt und mit Obszönitäten nur so um sich wirft. Männer (zumindest die, mit denen ich darüber gesprochen habe) wurden bislang nur mit bösen Blicken bedacht. 

Mit drängt sich also der Verdacht auf, dass der Typ gezielt Frauen auf’s Visier nimmt und versucht, diese einzuschüchtern. 

An sich hatte ich mir vorgenommen, in Zukunft einen großen Bogen um ihn zu machen. Sollte ich aber miterleben, dass er jemand anderen so anmacht, werde ich mich definitiv einmischen und dazu raten, sofort die Polizei hinzuzuziehen…