Gefährliche Hunde

Mit unseren Hunden unterwegs zu sein, ist wirklich verdammt gefährlich. 

Ich habe es letztens geschafft, mit meinem linken Fuß in Stacheldraht hängen zu bleiben, und zwar so, dass sich ein „Stachel“ in meinen Trekkingschuh gebohrt hat und ich festhing. Pee-Wee lief natürlich nichtsahnend weiter und so bin ich der Länge nach hingeschlagen. Glücklicherweise war die Wiese ziemlich durchweicht und dementsprechend „sanft“ bin ich gelandet.

Das muss aber reichlich dämlich ausgesehen haben, da ich die Leine natürlich nicht losgelassen habe und recht hilflos am Boden lag, bis mir Görk den Dicken abgenommen hat und ich mich befreien konnte. *hüstel*

Heute hat es dann meinen Göttergatten erwischt, der momentan Pee-Wee führt, weil ich gesundheitlich angeschlagen bin….

Sofia hopste mal wieder gut gelaunt in ihren Hundekumpel rein, um ihn zu einem Jagdspiel zu animieren. Görk tat ihr den Gefallen und rannte mit Pee-Wee hinterher, rechnete allerdings nicht damit, dass Sofi urplötzlich einen Blick nach hinten werfen… und einfach stehenbleiben könnte!

Ein Ausweichen war nicht mehr möglich und so stürzte er über das dicke Sofel und landete im Matsch. Unglücklicherweise konnte er sich auch nicht mehr vernünftig abrollen und rammte sich seinen Ellenbogen so blöd in die Rippen, dass er jetzt recht heftige Schmerzen hat. 

Eine liebende Ehefrau hätte ihm eigentlich sofort zur Hilfe eilen müssen. Aber was  habe ich gemacht?

In dem Moment, in dem mir bewusst wurde, dass mein erster Gedanke nicht IHM gegolten, sondern dass ich nur gehofft hatte, dass ihm die Leine nicht aus den Händen rutscht, war es komplett um mich geschehen: Ich fing an zu lachen!

Irgendwann versuchte ich mich unter Schnappatmung und Lachtränen wegwischend zu erklären. War aber nicht nötig: mein Mann kennt mich ja und meinte nur schmunzelnd: „Du hast bestimmt nur gehofft, dass ich die Leine nicht loslasse, oder?“ …. was natürlich den nächsten Lachkrampf auslöste. 

Ich sollte mich wirklich schämen.  

Happy Birthday, Matilda!

Heute ist unser kleines Schnurpselchen 5 Jahre alt geworden. 
Es ist echt der Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt! 

So klein und zart sie auch wirkt, Matilda hat das Selbstbewusstsein, die Furchtlosigkeit und die Frechheit quasi mit der Flaschenmilch aufgesogen.  Das macht’s nicht immer einfach mit ihr, aber man hat immer Action und Spaß! 

Silvester gut überstanden

Pee-Wees erstes Silvester bei uns…und er hat genau so reagiert, wie ich es mir gedacht hatte: er war total angefressen von der Ruhestörung, ist grummelnd und knurrend durch’s Haus gelaufen und bei besonders lauten Böllern oder Heulern hat er empört gebellt. 

Sofia ist natürlich auch nicht begeistert, reagiert jedoch aber ängstlich. Glücklicherweise betrachtet sie unser Wasserbett als „safe zone“, hat sich relativ schnell dorthin verkrümelt und in den Decken vergraben. Und als gute Hundeeltern sind wir natürlich brav hinterhergetapert und haben uns mit den Hunden eingekuschelt. 

Und Matilda? Der ist das Feuerwerk einfach nur schnuppe. Bulldogge halt. Nerven wie Drahtseile. 

Zweite Injektion

Die „Anti-Allergie-Spritze“ sollte anfangs nach 4 Wochen wiederholt werden. Unglücklicherweise ist unsere Tierarztpraxis aber urlaubsbedingt geschlossen. Von daher war es der Ärztin lieber, die zweite Injektion bereits heute und somit eine Woche früher zu geben.

Bislang wirkt das Mittel gut und wir hoffen sehr, dass das so bleibt.

Gerissene Leine

Bei einem solchen Bild kommt Freude auf, nicht wahr? 

Da ich Dussel vergessen hatte, Pee-Wees lange Lederleine mitzunehmen und ich ihm etwas mehr Bewegungsspielraum geben wollte, bin ich auf die selten dämliche Idee gekommen, Sofias alte Leine mittels Karabiner mit der extra für Pee-Wee gekauften, stabilen Leine zu verbinden. Das ging genau so lange gut, bis er einen Hopser in ein Feld machte, um sich eine Zuckerrübe zu mopsen. Der Ruck war nicht mal heftig, aber die alte Leine war offenbar schon so marode, dass Karabiner & Co. einfach abgefetzt sind!

Der eh schon überdrehte Pee-Wee nutzte die Gelegenheit, um sofort aus meiner Reichweite zu hopsen…und sah es nicht ein, auf mein Rufen zurückzukommen. Leider half es auch nicht, dass Sofia einen Clown gefrühstückt hatte, mich ebenfalls geflissentlich überhörte und stattdessen spielerisch in den Dicken reinhüpfte und ihn zu weiterem Rennen und Spielen animierte. ARGH!

Ich versuchte, meine langsam aufkommende Panik zu unterdrücken, ruhig zu bleiben und mich unauffällig umzuschauen. Wäre jetzt irgendwo ein Hund aufgetaucht, hätten wir ein Problem gehabt. Aber die Luft war „rein“ und so blieb ich einfach stehen, zitierte das Sofichen zu mir…und sprang zielsicher auf die hinter dem Piewel herschleifende Leine, als der endlich mal in meine Nähe kam. 

Hund gesichert, Angstschweiss von der Stirn gewischt und dann erst mal ordentlich geflucht. 

Wir haben wirklich Glück gehabt: genau so gut hätte Pee-Wee auch hinter einem Hasen herrennen können und dabei auf die nur wenige Meter entfernte und stark befahrene Autobahn gelangen können. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was da alles hätte passieren können! *urks*

Ich muss mir wirklich angewöhnen, regelmäßig Halsbänder, Geschirre und Leinen auf ihre Stabilität hin zu überprüfen und sofort zu entsorgen, sobald Zeichen von Materialermüdung zu sehen sind. 

„Zwischenmahlzeit“

Leider passiert es immer wieder: verlassen wir das Haus und lassen Schuhe oder Pantoffeln im Wohnzimmer stehen, schnappt Sofia sie sich und „knabbert“ sie an. 

Ich bin ja aus Schaden klug geworden , aber mein Göttergatte vergisst immer wieder, sein Schuhwerk in den verschlossenen Flur zu stellen…und so haben schon 2 Paar Hüttenschuhe, 2 Paar Gartenclogs und 1 Paar Trekkingschuhe dran glauben müssen. Gestern Abend fielen dann auch noch seine teuren hohen Barfußschuhe Sofia zum Opfer. 

Und es besteht keinerlei Zweifel an der Täterschaft!

Als das Flatterohr heute Probleme beim Kotabsatz hatte und ich zur Hilfe eilen musste, habe ich nämlich ein recht langes Stück Schnürsenkel herausziehen dürfen. Ein Beweisfoto habe ich mir dann aber doch gespart.    

Cytopoint

Leider scheint bei Matilda das Apoquel (gegen den Juckreiz aufgrund ihrer diversen Allergien) auf Dauer nichts zu bringen. Sie hatte nun schon kurz hintereinander zwei heftige Schübe und sah an den Beinen zeitweise aus wie ein Flickenteppich. Eigentlich war es schon besser geworden, das Fell ist nachgewachsen… nur die Zwischenzehen waren noch leicht entzündet.

Freitagabend war dann eine Stelle an der rechten Hinterpfote so dick und rot, dass es aussah, als ob was drinsteckte. Zugsalbe über Nacht brachte nix, also ab zur Tierärztin.

Die hat drin aber nix gespürt und meinte, da muss sich beim Lecken irgendwas arg entzündet haben.

Da das Apoquel bereits voll ausdosiert ist, hat sie das Cytopoint vorgeschlagen. Das ist ein Biologikum, das auch in Studien bislang keine Nebenwirkungen gezeigt hat ( hab’s auch gerade bei der VetUni Zürich nachgelesen). Bis auf allergische Reaktionen in seltenen Fällen. Im Grunde könnte es höchstens NICHT anschlagen, wenn’s blöd läuft.

Unsere Tierärztin wendet es nun seit 1,5 Jahren an… bislang mit meist gutem Erfolg. Von daher versuchen wir das jetzt einfach mal, in der Hoffnung, dass damit das ständige Pfotenlutschen endgültig der Vergangenheit angehört.