Trailfotos

Getrailt wurde heute an einem Fliesenstudio in Bonn, wo wir mit den Hunden sogar in den Laden rein durften. Leider sind die Bilder in der Ausstellung nur fast alle nix geworden.

Egal: die Hunde waren alle supergut drauf und das Training hat viel Spaß gemacht. Und nur darauf kommt es an!

 

Sonntägliches Trailen

Trailen bei sommerlichen Temperaturen ist verdammt anstrengend… das haben uns die Wauzis heute teilweise sehr deutlich gezeigt: die Motivation war gering und die Konzentration konnte nicht lange aufrecht erhalten werden.

Es gab daher nur relativ kurze Trails ohne große Kopfnüsse, so dass trotzdem alle auf ihre Kosten kamen und ihr Erfolgserlebnis hatten.

Sonntägliches Trailen

Heute waren wir an der Burg Wissem in Troisdorf, was für die Hunde natürlich immer megaspannend ist, weil es dort dank des Wildgeheges sehr gut riecht. Besonders gemein war, dass wir die VPs für einige Hunde auf dem Hochstand direkt neben dem Wildzaun „geparkt“ hatten.

Schäferhund Silas war wieder hochmotiviert dabei, nachdem er sich zur Abkühlung kurz in den modderigen Bach gelegt hatte. Der Hochstand war für ihn eine besondere Herausforderung und es war toll zu sehen, wie er sich den Weg nach oben erarbeitet hat. Dementsprechend begeistert folgte ihm sein Frauchen hinauf…um sich dann oben angekommen plötzlich wieder daran zu erinnern, dass sie an heftiger Höhenangst leidet!

Gemein wie wir sind, sind wir erst mal in schallendes Gelächter ausgebrochen…. dann habe ich Silas aber unten entgegengenommen, während die arme Steffi sich Schrittchen für Schrittchen wieder nach unten gekämpft hat.
biggrin

Sonntägliches Trailen

Endlich mal wieder dran gedacht, die Kamera mitzunehmen. Hier gibt es allerdings nur eine kleine Auswahl der Pics zu sehen:

Welcome, Pina!

Unsere Trailgruppe hat Verstärkung bekommen: Bloodhound Sophie hat jetzt nämlich eine kleine „Schwester“ und die darf als waschechter Jagdhund natürlich auch trailen.

Pina ist ein Spinone Italiano, fast 9 Wochen alt und einfach nur hinreissend!
herz
Simba ist übrigens hin und weg von der Kleinen, aber mit seiner bollerigen und lauten Art verschreckt er das Baby und sie versteckt sich lieber hinter Mamas Beinen.
zwinker

Sonntägliches Trailen

Immer wenn der Mann einer Mittrailerin uns beim Training besucht (meist um Kuchen vorbeizubringen) und sich als VP zur Verfügung stellt, gibt es was zu lachen.
biggrin
Ich hatte ihm noch mal erklärt, wie er sich als VP erhalten soll: NICHT streicheln! Warten, dass der Hund vorsitzt, Belohnung geben, dabei loben und DANN von mir aus streicheln…

Er wetzt los… wir wetzen nach einer Weile hinterher… Matilda entdeckt ihn und sprintet zu ihm hin… er stopft ihr gleich die Leckerchen zwischen die Zähne, strahlt mich an und sagt ganz stolz: „Ich habe NICHT gestreichelt!“

„Jaaaaaa…. aber du hast auch nicht gewartet, bis sie sitzt.“
zwinker
Er: „Mist! Ich habe immer nur gedacht NICHT STREICHELN, NICHT STREICHELN…und habe den Rest vergessen“

Seine Frau und ich sind vor Lachen bald umgefallen!
kicher

Sonntägliches Trailen

Eine besondere Herausforderung für unsere Hunde war die 11. Sankt Augustiner Wirtschaftsbühne , die zeitgleich mit unserem Training stattfand und äußerst gut besucht war. Nicht nur auf unseren Startpunkt, dem Parkplatz unter dem Huma, herrschte ein stetes Kommen und Gehen bzw. Fahren, so dass für die Hunde eine große Ablenkung durch Trailunterbrechungen und starke Verwirbelungen der Spur gegeben war, sondern sie mussten sich auch auf dem Platz an zwischen vielen Menschen und an interessanten Ständen incl. „Fressbuden“ und sogar an einer Hüpfburg vorbeischlängeln.

Simba traf es bei seinem Trail besonders hart.
zwinker
Ihn schickten wir gen Stadtbahnlinie 66 am Haltepunkt Sankt Augustin Zentrum/Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, wo anlässlich der zehnjährigen Städtepartnerschaft mit Szentes (Ungarn) die neue Brücke über die Gleise gerade mit großem Pomp in „Szentes-Brücke“ benannt wurde. Nicht nur dass die mit Zuschauern und Vertretern der Stadt und der Presse proppevoll war, oben stand auch noch eine Blaskapelle und machte einen ohrenbetäuenden Lärm.

Glücklicherweise lässt sich der Bub von so etwas NULL stressen und so quetschte er sich nicht nur ohne mit der Wimper zu zucken hindurch, sondern fand seine VP auch ohne Probleme. Was doch zu einigen bewundernden Kommentaren der Zuschauer führte.

Nur auf dem Rückweg kam es zu einem kleinen und ärgerlichen Zwischenfall: eine zweite (uns unbekannte) Trailgruppe war unterwegs und wollte ebenfalls über die Brücke, als wir uns gerade durch das heftige Gedränge hinunterquetschten. Leider war deren gerade laufender Australian Shepherd nicht besonders cool, sondern regte sich ziemlich auf, als er am Fuß der Treppe den Kleinhund einer Besucherin bemerkte. Als er nun auch noch einen größeren Hund in unmittelbarer Nähe sah, flippte er vollkommen aus.

Ich blieb stehen und fragte, ob wir warten sollten… woraufhin sich die anderen Trailer kommentarlos zurückzogen und den tobenden Hund hinter sich herzerrten, ohne ihn in irgendeiner Weise zu korrigieren.

Simba ist im Trailmodus zwar so ziemlich alles schnuppe, befand sich aber nicht mehr in der Suche und findet es nicht gerade toll, von anderen Rüden ab einer bestimmten Größe und „Intensität“ angemacht zu werden. Also wurde er kurz sehr laut, wurde von mir aber sofort korrigiert und trabte dann angespannt, aber ruhig an dem aufgebrachten Hund vorbei.

Wir haben auch einen Hund in unserer Gruppe dabei, der beim Anblick fremder Hunde austickt und daher vorsichtshalber sogar mit Maulkorb geführt wird. Und ich schließe Hunde mit solchen „Verhaltensauffäl- ligkeiten“ grundsätzlich nicht vom Training aus. ABER wir überlegen uns im Vorfeld genau, wo wir ihn entlanglaufen lassen.

Und ein öffentlicher Termin mit Menschenmassen, in denen er plötzlich auf engstem Raum mit fremden Artgenossen konfrontiert werden könnte, ist ganz sicher nicht Teil unseres Trainingsplans, weil solche Situationen schlicht und ergreifend gefährlich sind und dem „Problemhund“ selber für sein eigenes Training NICHTS bringen außer Stress und evtl. sogar Rückschritten.

Ostertraining

Fleissig wie wir sind, haben wir uns auch zu Ostern zum Trailen getroffen.
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Wie immer kam der Spaß nicht zu kurz, obwohl die Hunde und ihre Menschen ordentlich gefordert wurden. Denn auch die Zweibeiner kommen ins Schwitzen, wenn sie Berge rauf und runter und quer durch die Pampa stolpern müssen (Siegburg, Michaelsberg). Schließlich halten wir uns nicht immer unbedingt an befestigte Wege…

Ablenkungen gibt es natürlich immer zur Genüge: Spaziergänger, andere Hunde, frühstückende Obdachlose und Eichhörnchen.

Eine besondere Herausforderung ist Kröte, die neuerdings ebenfalls Trailen darf: wenn der Hund auf einem Auge blind und auf einem Ohr taub ist, muss man sich sehr genau überlegen, wie man das Training aufbaut. Glücklicherweise nimmt uns die kleine Maus es aber nicht übel, dass wir trotzdem immer wieder Fehler machen.
zwinker
Auch unsere Seniorin Vega war mit dabei… zwar nicht mit Feuereifer, sondern eher auf dem Bummeltrip (zumindest anfangs), aber sie freut sich jedesmal, wenn auch sie was tun darf und es danach leckere Thunfischpampe gibt.

Hier ihr Trail:  http://www.gmap-pedometer.com/?r=6666030 , Traillänge: 320 m, 5 Abzweigungen, Schwierigkeiten: Start auf großer freier Fläche, Straßenüberquerung, frontal auf sie zulaufender Kleinhund, Bachüberquerung.

Simba durfte da schon ein bissel mehr ackern:  http://www.gmap-pedometer.com?r=6666036 , Traillänge: 620 m, 8 Abzweigungen, Schwierigkeiten: Start auf großer freier Fläche, Bachüberquerung, 2 Straßenüberquerungen.

 

Sonntägliches Trailen

….oder so.
zwinker
Kennt ihr das Phänomen, dass Hunde in der Pubertät spontan alles vergessen, was sie jemals gelernt haben und sich einen Teufel darum kümmern, was ihr Mensch zu sagen hat?

Das Matildchen hat heute jedenfalls alles Mögliche mit Begeisterung gemacht, nur eben nicht das, worauf es ankommt, nämlich Suchen!

Der erste Trail war eine einzige Katastrophe: zuerst guckte sie mich verständnislos an, dann trippelte sie im Spaziergehmodus los..und als sie die Schleppleine „bemerkte“, fand sie es total spaßig, reinzubeissen und sie mit Inbrunst zu schütteln. *seufz*

Okay… nun hieß es ruhig bleiben, ihr mit einem leisen, aber festen „Nein“ die Leine immer wieder aus dem Schnütchen nehmen und sie in die richtige Richtung leiten, bis ihr irgendwann wieder einfiel, dass man evtl. doch mal zum „abtrünnigen“ Gruppenmitglied popowackeln könnte.
lächel
Hoffen wir, dass diese Phase nicht allzu lange anhält!