Schüsse am Morgen

Da wir auf unserer morgendlichen Runde Schüsse hörten, haben wir mal vorsichtshalber lieber darauf verzichtet, inoffizielle Feldwege und Trampfelpfade zu nehmen…. man kann ja nie wissen, ob vielleicht ein Gastjäger unterwegs ist, der möglicherweise überreagiert, wenn er freilaufende Hunde sieht, die irgendwo rumhopsen. 

Als wir schließlich Richtung Meindorf oben auf dem Damm ankamen, sahen wir, dass es glücklicherweise doch nur „unser“ Jäger war, ein älterer Rheinländer, der unsere Hunde sehr mag und der sich immer über ein längeres Schwätzchen freut. Er kraxelte gerade unter dem Stacheldraht einer Pferdekoppel durch und schnaufte dann den Damm hinauf,  eine Gans in der Rechten baumelnd, an der seine neue Hündin, ein 5 Monate junger Jack Russell, hochsprang und immer wieder reinbiss. 

Ok… nun wusste ich auch, wem der letzte Schuss gegolten hatte. *räusper*

Angeblich sind die Nil- und Graugänse, die sich hier auf ihrem Zug gen Süden „zu Hunderten“ auf den Feldern niederlassen, eine wahre Plage und dort wo sie hinscheissen, wachse nichts mehr. Ist mir neu, aber ich habe mit Jagd ja eh nix am Hut und bin da eher kritisch.

Aber als Hundehalterin ist es immer besser, sich gut mit dem örtlichen Jäger zu verstehen. Sollte er meine Wauzis tatsächlich mal beim Jagen erwischen (auch wenn ich da normalerweise sehr aufpasse), kann ich mir wenigstens sicher sein, dass er sie never ever abknallen würde und auch jedem seiner Kollegen untersagen würde, das Gewehr auf sie anzulegen. 

Heute war er dann auch so nett, nicht mehr zu schießen , solange wir in der Nähe waren, da er weiss, dass Sofia eine Angsthündin und daher auch nicht schussfest ist.  

Unsere Wauzis auf dem Motorrad

Mitte Juli haben wir uns ein zweites Motorrad gegönnt: eine Royal Enfield Himalayan.

Görk hatte sie online als gebrauchtes Motorrad bei einem Leverkusener Moppedhändler entdeckt, zu einem sagenhaften Preis, incl. supertollem Originalzubehör. Da MUSSTEN wir einfach zuschlagen! 

Da die „Annie“ ganz offiziell mein Motorrad ist, darf ich sie – genau wie mein Hunde-Auto – nach Lust und Laune verschönern… und dazu gehören natürlich die richtigen Aufkleber. 

Klingeling!

Heute morgen musste ich sooooooo lachen!

Ich lief gerade mit den beiden Mädels über einen Damm, als ich hinter mir jemanden rufen hörte: „Klingeling!“
Ich drehte mich rum: 2 Radfahrer.
Zu den Hunden geschaut und ihnen zugerufen: „Fahrrad!“

Sofia blieb stehen, drehte sich rum, sah die beiden und lief eilig die Böschung runter. Matilda – die keine Angst vor Fahrrädern hat – kam auf mein „Hier!“ sofort zu mir an den Wegesrand.

Erstaunter Kommentar des einen Radfahrers: „Ach, die funktionieren aber super!“ 

Ich fand’s halt so sympathisch und nett, dass der Mann mangels Fahrradklingel rechtzeitig (und dann noch so fröhlich und gut gelaunt) gerufen hat, statt – wie so oft – urplötzlich hinter uns aufzutauchen, an uns vorbeizufliegen und zumindest Sofia fürchterlich zu erschrecken.
SO klappt es auch mit Hunden und Bikern auf einem Weg! 

Vor Sonnenaufgang…

…mit den Hunden unterwegs, weil ich um 8:00 Uhr einen Termin in der Zahnklinik und direkt im Anschluss gleich noch einen Termin hatte…und ich die Mädels nicht allzu lange auf ihren Morgendspaziergang warten lassen wollte.

War eine recht spannende Angelegenheit, da beide Nasen eine gehörige Portion Jagdtrieb haben und in der Dämmerung recht viele Feldhasen unterwegs sind. Vorsichtshalber bin ich also den größten Teil der  Strecke AUF dem Damm entlang gelaufen und nicht unterhalb des Damms entlang des „Büschelchens“. 

Das klappte recht gut und bis es dann wieder zurück ins Feld ging, ging die Sonne auf, so dass ich dank besserer Sichtverhältnisse etwas entspannen konnte und noch dazu mit einer schönen Aussicht belohnt wurde. 

 

Völlig fertig

Mantrailing im und um’s Hürther Einkaufszentrum rum…. das geht selbst bei sommerlichen Temperaturen recht gut, da wir im kühlen Parkhaus stehen und den Großteil der Trails durch die überdachten und ebenfalls schön kühlen Passagen legen. 

Anstrengend ist es aber natürlich trotzdem, wie man an Matilda ganz deutlich sieht. 

Unterwegs in Niederholtdorf

In Niederholtdorf sind wir eher selten unterwegs, aber hin und wieder möchte man ja auch mal eine andere Runde drehen und den Hunden neue Eindrücke gönnen.

Waldspaziergänge finden die Mädels eh immer toll, weil es selbst direkt an den Wegen so viel zu schnuppern gibt, außerdem ist es hier schön schattig und kühl… derzeit ein ganz großer Pluspunkt, den nicht nur wir zu schätzen wissen. 

Wanderer, Spaziergänger, Jogger mit und ohne Hunde sind also keine Seltenheit und für uns auch kein Problem. Allerdings ärgert es mich schon zu sehen, wie einige Leute ihre Vierbeiner unkontrolliert in den Wald hineinlaufen und dort stöbern lassen. 

So liefen wir denn eine ganze Weile hinter zwei Frauen mit drei Hunden her, von denen zwei ständig zurückblieben und teilweise recht weit abseits der Wege durch’s Unterholz tobten. Erst als wir so nah rankamen, dass die Hunde uns bemerkten und der Kleine Münsterländer Alarm schlug, nahm man mal Kenntnis von der Umwelt und rief die Hunde zu sich ran…ohne sie jedoch anzuleinen. 

Sofia sagte also gleich mal bei dem ersten Hund „Hallo“, Matilda trabte einfach an dem Grüppchen vorbei…und prompt schoss der Münsterländer knurrend hinter ihr her. Da ich glücklicherweise nah genug dran war, trat ich ihm mit einem drohenden „Hey!“ in den Weg und drängte ihn ab.

Kommentar der anderen Hundehalterin: „Die motzt nur, tut aber nichts“. 

Ich habe ihr dann freundlich erklärt, dass mir das herzlich egal ist. Mein Hund ist deutlich kleiner und hat einen total kaputten Rücken…da möchte ich dann kein Risiko eingehen. 

Kurzes Stutzen und dann kam zumindest eine kleinlaute Entschuldigung. 

Wer jetzt aber glaubt, dass hätte die Dame dazu bewogen, bei den nächsten Hundebegegnungen etwas vorsichtiger zu sein und ihre Hündin bei sich zu behalten, irrt: Kurz darauf bekam ich an einer Wegkreuzung mit, wie die Münsterländerin schon wieder eine Scheinattacke auf einen anderen Hund machen durfte.

Überfällige Impfung

An sich hätte Matilda bereits vor zwei Monaten geimpft werden müssen, aber irgendwie war sie nie fit genug, als dass wir es riskiert hätten, ihr Körperchen noch weiter zu belasten und eine Impfreaktion zu riskieren. Nun ist sie aber endlich (!) so munter, dass wir es wagen konnten. 

Leider mussten wir ja feststellen, dass die Kleine mittlerweile auf jedes Futter reagiert, das sie längere Zeit bekommt. Durch die ständigen Futterwechsel ist es aber nicht so einfach, das Futter so zu portionieren, dass sie rank und schlank bleibt. Man sieht ihr die kleine Speckschicht deutlich an…und auch die Waage ist gnadenlos ehrlich: 13,1 kg. Das ist also ein gutes Kilo zu viel. Bei einem so kleinen Hund also in Relation verdammt viel.

Mal gucken, ob wir es hinbekommen, Mati wieder etwas abspecken zu lassen…

Spendenaufruf Trumler-Station

Trumler-Station bittet um finanzielle Unterstützung

Spendenaktion gestartet. Sponsoren gesucht.

Die Eberhard Trumler Station bedankt sich bei allen Helfern und Unterstützern der vergangenen Wochen. Mit ihrer tatkräftigen Hilfe und mit viel Arbeit ist auf der Station viel Neues entstanden. Die Gehege wurden ausgebessert, eine Dingo-Gruppe hat so ein neues Zuhause bekommen und es sind schöne Hundehütten für die Tiere gebaut worden.

Dies alles hat aber auch viele Kosten für Material und Werkzeug verursacht und in die Kasse der Gesellschaft für Haustierforschung (GfH) ein großes Loch verursacht. Als gemeinnütziger Verein ist die GfH auf Zuwendungen und Spenden angewiesen, sonst kann es mit der Arbeit nicht weiter gehen.

Aus diesem Grunde ruft die GfH nun zum Spendenmarathon für die Station auf. Bis zu den Wolfswinkeler Hundetagen, die am 13. September in Wissen beginnen, sollen 2.500 Euro gesammelt werden – und jeder Euro hilft. Zusätzlich sucht die GfH Sponsoren als Partner für die Wolfswinkeler Hundetage. Die Sponsoren werde auf Wunsch sowohl auf der Webseite www.trumler-station.de als auch in allen Presseinfos der GfH zu den Wolfswinkeler Hundetage in den kommenden Wochen genannt.

Interessenten für ein Sponsoring können sich melden bei: Eberhard Trumler Station, Wolfswinkel 1, 57587 Birken-Honigsessen, Telefon: 02742-6746.

Die Gesellschaft für Haustierforschung (GfH) ist als gemeinnützig anerkannt und daher können Spenden bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden. Spender sollten als Verwendungszweck „Spende“ angeben. Die Bankverbindung lautet: Westerwald Bank eG, IBAN: DE34 5739 1800 0035 4966 02.