Statt sonntäglichem Trailen

An sich wollten wir heute unser Jahresabschluss- und Geburtstags-Training machen, aber da es sich so richtig schön einregnete und unsere verwöhnten Wauzis dann überhaupt keine Lust haben, ernsthaft zu arbeiten, entschlossen wir uns spontan dazu, das Mantrailing zu canceln und stattdessen in der Wahner Heide spazierengehen.

„Glücklicherweise“ war Mortisha nicht dabei, da sie ihrem Papa bei der Rufbereitschaft Gesellschaft leistete, so konnten wir nämlich in entspannter Runde an Simbas Hundegruppengewöhnung arbeiten. Der Gremlin ist ja leider immer der kleine Unsicherheitsfaktor: pampt sie, springt ihr Simba sofort zur Seite, selbst wenn es überhaupt nicht nötig wäre.

Vega als weibliche Begleitung hingegen ist die sichere Variante, da sie absolut ruhig und souverän ist…und überhaupt nicht zickt.

So sahen wir auch nach einer Weile überhaupt kein Risiko darin, auch Simba in dem Waldgebiet abzuleinen, das mangels weiter Flächen eben nicht zu eventuell kribbeligen Rennspielen einlud. Die beiden Jungs waren sich dann auch ganz einig: als Vorhut stromerten die beiden einträchtig vor uns her und wuselten zwischendurch – ohne jegliches Konkurrenzdenken – zwischen den 5 Hündinnen rum.

Doch nicht nur Simbas und Bens entspanntes Verhältnis war Grund zur Freude, sondern auch die Tatsache, dass die „Einzelkämpferin“ Lisa immer lockerer wird und die leise Geräuschkulisse der beiden Französinnen nicht mehr als so unheimlich empfindet.
Daumen hoch
Leicht durchfroren und teilweise recht durchnässt gab es zum Abschluss – zurück auf dem Parkplatz – vom Geburtstagskind noch superleckere Apfeltaschen (mit selbstgemachtem Apfelmus!). Und mal wieder ein ganz herzliches Dankeschön an Birgits Göttergatten, der uns mit solch köstlichen süßen Schweinereien verwöhnt hat!

Simba & Ben

Mein Mann wollte es mir ja nicht glauben (das kommt davon, wenn man sich keine Fremdhundkontakte zutraut), aber heute konnte er mit eigenen Augen sehen, dass Simba ohne Anspannung in einer Hundegruppe läuft.
zwinker
Das Kölner Quartett ist offenbar schon so vertraut, dass man nicht mal zu Beginn des Spaziergang brummeln musste…und auch der freilaufende Boxerrüde war keinen zweiten Blick wert. Für mich völlig normal, für meinen Schatz ein Grund zur Verwunderung und puren Freude.

Witzig zu sehen war die Annäherung der beiden Jungs: den anderen ignorieren, dann locker und dicht aneinander vorbeilaufen, gemeinsam schnuppern und jedesmal wenn Simba das Bein hob, schob Ben seinen Kopf unter den Bauch des anderen, um genau zu gucken, was der da tat.
Und Simba? Dem war das schnurz.
biggrin

Rufbereitschaft

Über Weihnachten hatte mein Mann Rufbereitschaft (er ist Systemadministrator)… und da es bei so was regelmäßig passiert, dass ein Einsatz  ausgelöst wird, wenn wir gerade mit den Hunden unterwegs sind, ist er nun dazu übergegangen, sein Dienstnotebook mitzunehmen und notfalls „on tour“ zu arbeiten.

Natürlich bimmelte auch heute wieder das Handy. *seufz*

Also setzte mein Mann sich auf das nächste Bänkchen, packte das Notebook aus und meinte, wir könnten ja eine Runde laufen und ihn auf dem Rückweg wieder abholen.

Keine leichte Übung, wenn ein Gremlin dermaßen auf seinen Papa fixiert ist und man ihn nicht an der Leine hinter sich herschleppen mag.
mund verziehen

Glücklicherweise laufen die beiden Großen immer brav mit mir mit, auch wenn sie nicht glücklich sind, ihr Herrchen zurücklassen zu müssen.   Mortisha hingegen ist in solchen Fällen hin und her gerissen: auch heute blieb sie erst mal bei ihm stehen und kam erst zu mir gerannt, als ich gut 50 m weit weg war. Dann hielt sie inne, während ich weiterging…. der Blick ging zurück zu ihrem Papa, dann schaute sie uns nach… auf Zuruf rannte sie dann erneut ca. 50 m hinter mir her…um dann WIEDER unschlüssig zurückzublicken.

Und so ging das weiter, bis wir abbogen, auf eine Wiese runterliefen und uns in einem groooooßen Bogen der „Arbeitsstelle“ meines Mannes näherten. Denn da konnte die Kleine plötzlich wieder Gas geben!

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Simba und der RoboDog

Heute sah sich Simba erstmals mit einem Hund konfrontiert, der mit einer Art Pilotenhelm unterwegs war: Kröte (ihres Zeichens eine entzückende French Bulldog-Dame) hat leider massive Augenprobleme. Ein Auge hat sie bereits verloren und bei dem verbliebenen Auge hat sie mit erhöhtem Augeninnendruck sowie ständigen Hornhautverletzungen zu kämpfen.
traurig
Glücklicherweise lässt sich das Krötchen von so etwas überhaupt nicht beeindrucken oder ihre gute Laune vermiesen. Sie stapft unbeirrt durch die Gegend und macht allerlei Unfug. Um sie bei ihren Ausflügen in die Natur zu schützen, trägt sie nun zeitweise einen Augenschutz, der offenbar nicht nur Menschen beim ersten Anblick irritiert, sondern auch Artgenossen. Als die Kleine nämlich direkt begeistert auf Simba zusteuerte, schreckte der erst mal zurück, um dann zu grollen, als ob er sagen wollte: „Bleib‘ bloß weg von mir, du komisches Ding!“
biggrin
Nach diesem anfänglichen Schreck merkte mein Dicker aber recht bald, dass ihm von dem „Bollerköpfchen“ keine Gefahr drohte und so konnte man wieder ganz artig neben der Süßen herlaufen.

Für alle, die gerne wissen möchten, wie so was ausschaut und wo man das bekommt, hier der Link zu den Herstellern, die übrigens extrem engagiert sind und Krötes Halterin gleich mehrere Helme zur Anprobe geschickt hatten, da es ja leider bei den unterschiedlichen Kopfformen und Nasenlängen gerade kurzschnäuziger Rassen recht schwierig sein kann, den passenden Augenschutz zu finden: http://www.aniprotec.com

Und hier noch das Produktvideo für den genialen Optivizor:

 

mal wieder Zuckerrübenklau

Wechselnde Strecken bei den Gassirunden werden von den Hunden immer gerne mitgemacht… schließlich gibt es dann viel Neues zu sehen und zu riechen. Ein besonderes Highlight sind natürlich Zuckerrübenhügel am Wegesrand. Da werden die drei gleich wieder ziemlich albern!
zwinker

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Sonntägliches Trailen

Heute haben wir mal ein neues Trailgebiet in Troisdorf ausprobiert und es als sehr gut befunden: großer Supermarkt-Parkplatz mit mehreren Ausgängen an der Hauptstraße, viele Durchgänge zu Innenhöfen und drumherum einige ruhige Wohngebiete mit viel Grün.
Daumen hoch
Leider hatte es meinem Mann den Rücken „zerrissen“, als er gerade mit Mortisha starten wollte. Welch Glück, dass sie so klein und dementsprechend leicht zu führen ist! Und glücklicherweise hat sie sehr gut, hochmotiviert und sicher getrailt, denn mein Schatz hat darauf bestanden, trotzdem unter starken Schmerzen mit ihr zu trailen, und hat – um die Wahrheit zu sagen – von seiner Umgebung und von der Körpersprache seines Hundes NICHTS mitbekommen!

Es ist schon ganz gut, dass ICH die beiden Großen führe: Vega ist zwar die Gesetztere von den beiden, doch auch bei ihr kann es am anderen Ende der Leine schon mal „rucken“… und Simba ist der Meister der Blitzstarts und des „Hundeführer-Hinterherschleifens“!
biggrin
Heute hatten wir auch die ganz tolle Situation, dass Simba bei seinem 2. Trail gerade so schön aus dem Parkplatz rausgefunden hatte, um die Ecke bog und plötzlich ganz heftig vor einer Durchfahrt anzog… ich sah aus den Augenwinkeln eine bodennahe Bewegung vor uns, bremste Simba augenblicklich aus…und er blieb quasi Nase an Nase vor einem Igel stehen! 

Der Hund zitterte vor Aufregung (er holt sich sonst regelmäßig eine blutige Nase, weil er die stachligen Kugeln durch die Gegend schleppen will), ließ sich aber per Schleppleine einholen… und setzte tatsächlich seine Suche fort! Anfangs noch etwas unkonzentriert, doch er überquerte tatsächlich korrekt die Straße, rannte ins Wohngebiet hinein und fand nach zwei kleineren „Schusseligkeiten“ tatsächlich die VP.

Erneutes Humpeln

Gerade als ich dachte, nun sei alles wieder ok, ist Simba durch ein Waldstückchen gehopst (wieder hinter ’nem Hasen her…argh!) und das Humpeln ging erneut los. Also wieder Schonung und Schmerzmittel.

Mein Mann schiebt jetzt natürlich Panik, weil er gleich an einen Kreuzbandriss denkt. Ich bin mir aber (fast) sicher, dass es nur eine arge Muskelzerrung war/ist. Also bleibt der Dicke die nächsten zwei Wochen ganz konsequent nur noch an der langen Leine…und danach kommt er nur kontrolliert und für kurze Strecken in den Freilauf.