Morty ist wieder bei uns

Endlich ist unser kleines Mädchen wieder zuhause…..

Ich bin so glücklich, diese Urne gefunden zu haben. Sie ist klein, kompakt und einfach schön…. so wie Mortisha.
Außerdem passt die Farbe wunderbar zu ihrer Stromung.

Weiterhin passt die Urne ganz wunderbar, weil sie schon immer Papas Mädchen war und das auch immer bleiben wird. Und der hat als begeisterter Handwerker erst kürzlich genau diese Technik der Holzbearbeitung für sich entdeckt hat….

Impfempfehlung bzgl. Tollwut

Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission Veterinär soll „nur das getan werden […], was notwendig ist“.

Sprich: Auch wenn es keine gesetzliche Impfpflicht gibt, sollten Hunde gegen die schwerwiegendsten Erkrankungen jederzeit geschützt sein, also gegen Ansteckende Leberentzündung (HCC), Leptospirose, Parvovirose, Staupe und Tollwut.

In Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland gemäß den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit seit 2008 offiziell tollwut-frei ist (der letzte Fall eines infizierten Fuchses wurde 2006 dokumentiert), fragt man sich schon seit Jahren, ob es überhaupt notwendig ist, weiterhin flächendeckend gegen diese anzeigepflichtige und gefährliche, weil fast immer tödlich verlaufende Tierseuche zu impfen. Zumal Deutschland  von tollwutfreien Ländern umgeben ist, wenn man einmal von Polen absieht, wo die Tollwut aber genauso erfolgreich bekämpft wird wie hier bei uns – durch die konsequente Impfung von Hunden und Katzen und das Auslegen von Impfködern für Füchse.

Im Grunde kann man sich also nur noch mit der Tollwut anstecken, wenn infizierte Hunde und Katze entgegen eindeutiger Einfuhrbestimmungen nach Deutschland verbracht werden. Seit 1978 sind aber nur ganze 10 Fälle bekannt geworden, in denen infizierte Hunde importiert worden sind (Stand: März 2017).

Die Impfkommission empfiehlt daher die Impfung nur noch bei Risikotieren und bei Tieren, die „innerge- meinschaftlich verbracht“ werden. Hunde und Katzen, die also auf Reisen innerhalb der EU mitgenommen werden, sollten daher regelmäßig gegen Tollwut geimpft und diese Impfung wird dann auch im blauen EU-Heimtierausweis eingetragen. Für Tiere, die im Inland verbleiben und auch nicht ständig mit fremden Tieren zusammen kommen (Ausstellungen, Tierpension, Tierheim) gibt es also keinen vernünftigen Grund, sie regelmäßig weiterzuimpfen.

Herr Dr. med. vet. Rückert fasst das in seine Blog folgendermaßen zusammen:

-Für Hunde (und Katzen), die am grenzüberschreitenden Verkehr teilnehmen oder – nicht zu vergessen – auf Veranstaltungen (Turniere, Ausstellungen) oder auch in Tierpensionen gehen, ändert sich aufgrund der momentanen Gesetzeslage rein gar nichts. Es muss gegen Tollwut grundimmunisiert und in den vorgeschriebenen Intervallen nachgeimpft werden.

-Bei in jungen Jahren grundimmunisierten Hunden, die im Inland bleiben und die auch nicht zu Hundeveranstaltungen oder in Tierpensionen gehen, kann auf eine weitere Auffrischung der Tollwut-Impfung getrost verzichtet werden.

Aber:

Geimpfte Tiere sind jedoch nach der derzeit gültigen Tollwut-Verordnung bessergestellt, da von ihrer Tötung nach einer Exposition mit einem an Tollwut erkrankten Tier oder einem seuchenverdächtigen Tier abgesehen werden kann, während nicht geimpfte Tiere auf jeden Fall getötet werden. Einzig aus diesem Grund wird Tollwut in den Impfempfehlungen weiterhin noch als Core-Komponente weitergeführt.

Quelle: Leitlinie zur Impfung von Kleintieren (Stand 03.03.2017) der StlKo Vet, S. 31

Wir haben uns daher auf den Hinweis unserer Tierärztin hin erst einmal dazu entscheiden, Matilda NICHT erneut gegen Tollwut zu impfen, da wir sowieso nicht verreisen und sie von sich aus ihren Kontakt zu anderen Hunden auf ein Minimum beschränkt. Zudem geht das Risiko, sich durch einen Fuchs oder gar durch eine Fledermaus zu infizieren gen Null.

Die Kleine wurde als Welpe selbstverständlich grundimmunisiert und hat im Alter von 1 Jahr eine Drei-Jahres-Auffrischungsimpfung erhalten. Der Impfschutz hält also auf jeden Fall noch ein paar Jahre vor!

Prolet

Heute morgen sehr früh unterwegs gewesen. So früh, dass uns normalerweise niemand begegnet.

Und dann kam uns ausgerechnet auf einem Wegstück, auf dem man dank „Wildwuchs“ auf beiden Seiten nicht wirklich ausweichen konnte, eine Frau mit großem Rüden  entgegen, der mindestens genauso unentspannt wirkte wie Pee-Wee.

Da wir die beiden früh genug gesehen hatten, konnte ich meinem Dicken noch den MK aufziehen…. und hatte so die nötige Sicherheit, um relativ entspannt weiterzulaufen. Görk mit den Mädels vorneweg.

Die Frau drückte sich ins hohe Gras, nahm ihren Rüden eng und der prollte richtig heftig los! Sofia und Matilda trabten locker weiter und Pee-Wee? Der war zwar not amused und stand kurz vor der Explosion, blieb aber still, als ich ihn ruhig, aber sehr bestimmt an dem Rüden vorbeilotste.

So sehr ich mich zwar immer vor einem Maulkorb gesträubt habe, nun bin ich froh, dass es solche Hilfsmittel gibt, die MIR dabei helfen, kribbelige Situationen zu meistern, ohne unnötige Risiken einzugehen. Und letztendlich hilft das ja auch meinen eigenem Proleten, weil ich nur so wirklich mit ihm üben und arbeiten kann.

krankes Ömchen

Die letzen Tage hat uns Mortisha ziemliche Sorgen gemacht:

Sie hatte am Mittwoch in den frühen Morgenstunden angefangen, sich zu übergeben.  An sich noch kein Grund zu großer Besorgnis, das kann schließlich mal – gerade bei einem kleinen „Dreckfresser“ – passieren. Dann wartet man eben mal einen Tag ab, ob der Magen sich beruhigt.

Tat er aber nicht. Und im Laufe des folgenden Feiertages ging es ihr zunehmend schlechter. Morty übergab sich immer weiter, quälte sich richtig (klar, wenn nur noch Galle raus kommt) und behielt nicht mal mehr Wasser bei sich.

Mit Globuli und Emeprid-Tropfen gegen die Übelkeit sowie mit dem Einflößen kleiner Mengen Flüssigkeit mittels Spritze haben wir den Tag irgendwie überstanden und  sind dann am Freitag als Allererstes zu unserer TA, die ihr erst mal Blut abzapfte (bei Mortishas schlechten Venen jedesmal eine Herausforderung) und sie dann sofort an die Infusion legte, weil das Ömchen schon ziemlich ausgetrocknet war.

Wir sind dann bis zur Mittagspause in der Praxis geblieben und durften dann – mit weiteren Infusionen ausgestattet – wieder heim. Görk ist ja glücklicherweise ein perfekter Hundepfleger und kann so was auch ohne meine Hilfe erledigen. Ich musste nämlich leider zur Arbeit.

Zwischenzeitlich kam dann auch der Befund rein: Pankreatitis und Gastritis. Alle Organwerte völlig normal, bis auf eine leichte Anämie.

Glücklicherweise hat Morty sich seitdem nicht mehr übergeben und frisst auch wieder mit Appetit ihre Schonkost. Im Ganzen ist sie noch etwas ruhig und auch Matilda versucht gar nicht erst, sie zum Spielen aufzufordern, aber sie ist wieder munter, schaut mit wachen Augen umher und möchte auch wieder spazierengehen. Hapuuuh!

Pee-Weekum

Ich hatte in einer Zinkwanne auf der Terrasse Petersilie und Basilikum gepflanzt….und mich schon gewundert, warum das Basilikum seit ein paar Tagen arg zerrupft und platt wirkt. Jetzt weiss ich endlich warum:

Legt sich der olle Knallkopp einfach in die Wanne!

Das war übrigens mein Basilikum:

Ob sich die armen Pflänzchen wieder erholen?
Na ja, wenn nicht, ist auch nicht so schlimm: schließlich haben wir stattdessen ja nun Pee-Weekum!

Maulkorbtraining

Das Maulkorbtraining macht gute Fortschritte: Zuerst haben wir natürlich zuhause angefangen… 1-2 mal pro Stunde MK mit einem fröhlichen Kommando über die Nase gestülpt, Leckerchen gegeben und das Teil wieder abgezogen. Dann blieb der MK ein paar Sekunden länger auf der Nase und es gab noch mehr Leckerchen, bis wir es schließlich wagen konnten, den Baskerville zu schließen und gleich wieder zu öffnen.

Schnell fand Pee-Wee dieses „Spielchen“ so lustig, dass er sich auf Zuruf gleich wedelnd vor mich setzte. 

Der nächste Schritt war, den Maulkorb auf Spaziergängen mitzunehmen, ihn hin und wieder aufzusetzen und gleich wieder abzunehmen. Bis wir nun an diesem Punkt angekommen sind:

Faden gefunden

Gestern habe ich doch tatsächlich noch einen eingewachsenen Faden in der alten Narbe (von der in Spanien erfolgten Tumor-OP)  entdeckt… kein Wunder, dass der Dicke da immer mal wieder knibbelte!

Aber mein Göttergatte hat es glücklicherweise geschafft, den Knoten mit einem beherzten Ruck aus der Haut zu ziehen, ihn aufzuschneiden und den Faden zu ziehen.

Nachdem nun alle Wundnähte am Kopf verheilt sind, haben wir vor in paar Tagen mit dem Maulkorbtraining begonnen, so dass wir uns hoffentlich bald an Hundebegegnungen wagen können: die aufgeregten Hundesichtungen bei Spaziergängen und der damit verbundene Frust tun dem Dicken nämlich nicht gut.

Mati in der Hundeschule

Auch in dieser Woche musste Pee-Wee noch aussetzen, also durfte zur Abwechslung mal die kleine Maus mit, die sich immer freut, mal alleine was mit mir zu unternehmen.

Die Übungen fand sie spaßig, die Spielrunde weniger… Matilda kann mit fremden Hunden einfach nichts anfangen. Trotzdem ist es auch immer eine gute Übung, mal zum Sozialkontakt „genötigt“ zu werden und sich notfalls aus einer etwas schärferen Ansage abrufen zu lassen. Und solange sie entspannt ist, genieße ICH es, die anderen Hunde in ihrer Kommunikation zu beobachten.

Spielkind

Total süß: trotz seines Alters ist der dicke Pievel noch ziemlich verspielt… und ich war überrascht, heute zu sehen, wie lange und ausgelassen er sich (ganz alleine) mit einem Spieltau beschäftigen kann.

Ständig warf er das Spieli in die Höhe, sprang mit beiden Pfoten drauf, packte und schüttelte es, sauste dann damit quer durch den Garten, unterbrochen von lustigen kleinen Spielhopsern. Wirklich extrem niedlich.