Sonntägliches Trailen

Heute waren wir bei strahlendem Sonnenschein in Brühl und nutzten das tolle Gelände um das Schloss Augustusburg herum. Gutgelaunt starteten wir mit dem Training… doch je wärmer und drückender es wurde, desto träger wurden Zwei- und Vierbeiner.

Leider gingen uns recht bald die Schattenparkplätze aus und die Temperaturen in den Autos stiegen kontinuierlich an. Heller Wagen im Halbschatten mit übergeworfenem weißen Laken, um die Fenster abzudunkeln, offene und durch Gitter gesicherte Fenster, komplett geöffnete und ebenfalls durch ein Gitter gesicherte Hintertüren im „Hunderaum“, viel Wasser zur freien Verfügung… all das reichte nicht aus, um ein angenehmes Klima zu schaffen.

Und da die von der Nasenarbeit aufgeheizten Hunden nicht schnell und effektiv „runterkühlen“ konnten, sondern ewig hechelten, strafften wir die zweite Trailrunde und ließen einige Hunde gar nicht mehr laufen, um zu einem frühen Ende zu kommen und keinen Hitzschlag zu riskieren.

 

Spontantraining

Der heutige Feiertag wurde zu einem spontanen Training am Troisdorfer Aggerstadion genutzt, bei dem wir dann die restlichen Hunde auf die bei Karina erlernten neuen Trainingsmethoden umgestellt haben. Gerade bei Mortisha, die in letzter Zeit doch einige Motivationsprobleme hatte, macht sich das bereits positiv bemerkbar.

Allerdings ist es beim Training nicht gerade hilfreich, wenn die typischen Sonn- und Feiertagsspaziergänger ihre eigenen Hunde nicht unter Kontrolle haben und diese Attacken auf arbeitende Hunde starten….

sonntägliches Trailen

Da immer mal wieder nach einem Innenstadt-Training gekräht wurde, nutzten wir heute den verkaufsoffenen Sonntag in Bonn und trafen uns am Stiftsplatz. Von dort aus kann man gut in alle Richtungen laufen…zum Rhein, in ruhigere Gässchen, aber auch über stark befahrene Straßen und Plätze in die City hinein.

Morgens war noch nicht allzu viel los, so dass wir in aller Ruhe mit dem Training beginnen konnten (und vor allem noch Parkplätze fanden). Ab 13.00 Uhr öffneten die Läden und die Stadt war proppenvoll. Ideal für „Extrem-Differenzierungen“.

Hier mal Simbas Trail: http://www.gmap-pedometer.com/?r=5453045 , Traillänge knapp 270 m, 5 Abzweigungen, Schwierigkeiten: Start an Fußgängerampel auf dem Bertha-von-Suttner-Platz (S-Bahn-Haltestelle), Überquerung der großen Kreuzung, in die Fußgängerzone rein, geradeaus bis zum Marktplatz, dort Abbiegung nach rechts, mitten in die Buchhandlung hinein.

Sonntägliches Trailen

Mit frischen Anregungen von Karina Kalks versorgt, machten wir uns heute gleich daran, bei einigen passenden Kandidaten das Startritual umzustellen und erst einmal alle Hunde wieder richtig heiß auf’s Trailen zu machen. Bis auf unseren Oskar, den hypersensiblen Aussie, der leicht irritiert war und dann eine „Extra-Einladung“ brauchte, funktionierte es bei allen sehr gut… mit besonderer Freude sah ich, dass Vega wieder hochmotiviert, fiepend und mit ihrer Stummelrute wackelnd am Start stand und es nicht erwarten konnte, endlich suchen zu dürfen!

Da ihr beim Seminar aufgrund der vielen kurzen Trails die richtigen „Kopfnüsse“ gefehlt hatten, bekam sie heute einen sehr schönen und anspruchsvollen Trail, den sie wirklich sehr gut lief, auch wenn sie „dank“ sehr starken Windes den Marktplatz intensiv abarbeiten musste:

http://www.gmap-pedometer.com?r=5429883 , Traillänge: ca. 520 m, 9 Abzweigungen, Schwierigkeiten: neues Startritual, Start auf freier Fläche (Tiefgarage), Treppe rauf auf Marktplatz (die nächste große Fläche), Trail entlang der S-Bahn-Strecke, starker Wind.

Mantrailing-Seminar, Tag 3

Heute ging es wieder um 9.oo Uhr los… diesmal trafen wir uns mitten in der Innenstadt, unweit vom Kölner Dom. Ich hätte zwar nicht gedacht, dass es funktioniert, aber wir haben tatsächlich freie Parkplätze bekommen und die Gegend entpuppte sich als perfektes Trailgebiet!

Nun war wieder „Extremtrailen“ angesagt, unterbrochen von einem Mittagessen im Früh. Nach der zweiten Innenstadt-Runde  ging es für die meisten zum Eisessen und dann zum nächsten Trailgebiet, wo wir das Seminar schließlich mit einer Spaßübung, dem Flip (Hund muss Herrchen/Frauchen suchen), am frühen Abend beendeten, damit Karina noch rechtzeitig ihren Flieger zurück nach Österreich kriegen konnte.

Um die Wahrheit zu sagen, hätten wir alle Karina am liebsten hier behalten.

Da das leider nicht ging, müssen wir uns damit begnügen, dass sie im Juni wieder ein Seminar hier in der Gegend abhält….  und dieses Mal darf Simba mitmachen!

Btw: Ich bin nicht die einzige „Angefixte“: Auch Antje und Kathi werden beim nächsten Seminar wieder dabei sein…. und unsere Weimaraner-Jungs fahren demnächst zu einer Intensiv-Woche nach Wien.

Sodele… hier noch ein Foto von Vega, die beim Trailen in die Vorbereitungen zu einer Prozession gestolpert war:

Mantrailing-Seminar, Tag 2

Heute ist genau das passiert, was man uns prophezeit hatte: „Karina ist tiefenentspannt und ihr trailt und trailt und trailt…“

Morgens um 9.00 Uhr ging es los und gegen 22.00 Uhr machten wir uns – nach ein paar Trails im Dunkeln – auf den Heimweg. Dazwischen wurden jede Menge Kilometer runtergerissen… uff!

Trotzdem tat das unserer guten Laune keinen Abbruch: Karina ist eine extrem sympathische und lockere Frau, die eine unwahrscheinlich gute Beobachtungsgabe hat und alle Hunde mit extrem viel Motivation arbeitet. Ganz besonders angetan hatte es ihr aber Gremlin Paula, die mit Feuereifer bei der Sache war und zur Klassenstreberin ernannt wurde.

Vega ist mit ihrem eher in sich ruhenden Wesen und der „Weisheit des Alters“ etwas gemütlicher und vor allem kräftesparender unterwegs. Sie trailt schon recht lange und erledigt die ihr gestellten Aufgaben in der Regel sehr sicher und souverän.  Und da ich das weiss, lasse ich sie kniffelige Trailabschnitte meist vollkommen selbstständig lösen, selbst wenn sie dafür ein paar Minuten Bedenkzeit braucht…. und genau damit habe ich mir einen Rüffel eingehandelt!

Und das „Schlimme“ ist: Karina hat vollkommen recht! Vega und ich sind ein Team… und ich sollte sie nicht im Regen stehen lassen, sondern aktiv mit ihr zusammenarbeiten, auf ihre Signale achten und entsprechend drauf reagieren.

Auch habe ich gesehen, wie wichtig es ist, sehr viel öfter als im Training bei uns üblich High Intensities einzulegen, um die Hunde mit viel Freude zu arbeiten, ihre Spannung zu steigern und damit ihr Durchhaltevermögen zu stärken.

Zwischendurch kann man dann spezielle „Kopfnüsse“ üben, wie z.B. ein angereiztes Dead End. Hierbei rennt die VP mit Verabschiedung vom Hund weg, biegt um eine Ecke, läuft ein ganzes Stück….und wird mitten auf der Straße von einem Auto eingesammelt und weggefahren, so dass die Spur abrupt endet.

Vega hat diese Aufgabe hervorragend gemeistert! Fiepend wartete sie auf den „Startschuss“, legte sich mit ordentlich Motivation ins Geschirr, rannte los…. und begann tatsächlich auf Höhe der Telefonzelle, an der ihre VP abgeholt worden war, zu kreiseln. Zuerst checkte sie eine Einfahrt zu ihrer Linken, dann überquerte sie die Straße, checkte die Einfahrt auf der rechten Seite, lief in einem Halbbogen um mich rum….und nahm Blickkontakt zu mir auf. SUPER!

Mantrailing Seminar

Nachdem ein Team aus unserer Hobbygruppe bei einem Fotowettbewerb ein Seminar bei der Mantrailing Academy Austria in Wien gewonnen hatte, kamen die Jungs so enthusiastisch zurück, dass sie sich gleich dazu entschlossen hatten, mit der Trainerin Karina Kalks ein Seminar in Köln zu organisieren.

Da ich gerne dazulerne und mich freue, auch mal jemanden zu haben, der mir auf die Finger guckt, hatte ich mich gleich mit Vega angemeldet.

An diesem Wochenende war es soweit:  Von unserer Gruppe waren gleich 4 Teams angetreten, außerdem nahmen noch 3 Teams von den Mantrailern Rhein-Sieg teil.

Das Seminar begann in einem urigen Landgasthof mit einer netten Kennenlernrunde. Da wir alle fortgeschrittene Trailer waren, wurde auf den ansonsten üblichen Theorieteil verzichtet (es gab aber trotzdem noch ein Hand-Out mit einer ausführlichen Einführung). Stattdessen wurde in gemütlichem Plauderton gefachsimpelt, wurden Erfahrungen ausgetauscht, Fragen gestellt, Geschichten erzählt und anschließend lecker zu Abend gegessen.

Für die Hunde gab es erst mal „nur“ drei kleine angeheizte Trails, damit Karina sie kennenlernen und ein bissen besser einschätzen konnte.

Ein lockerer Start, dafür sollten die kommenden Tage umso anstrengender werden.

Sonntägliches Trailen

Die ganz „Tapferen“ haben sich selbst am Ostersonntag pünktlich um 9.30 Uhr getroffen, um den Hunden ihren wöchentlichen Trailspaß zu gönnen. Die Truppe war klein, aber fein… das Trailgebiet gab einiges her… und die Hunde meisterten alle Aufgaben.

Selbst Trails auf den Beueler Bahnhof wurden erfolgreich absolviert und weder Paul noch Mäx (!) ließen sich davon irritieren, dass just in dem Moment, als sie auf dem richitgen Gleis ankamen, Züge einfuhren und sich die ganzen Fahrgäste in Bewegung setzten. TOP!

Sonntägliches Trailen

Heute haben wir ein neues und – wie sich herausstellte – sehr gutes Trailgebiet in Bornheim ausprobiert. Vom dem Parkplatz vor dem Gymnasium kann man gut in alle Richtungen trailen, kann viele „Schikanen“ einbauen und hat hervorragende Versteckmöglichkeiten.

Da Antje so nett vor, vorher mit der Leitung der Seniorenresidenz in der Nähe zu sprechen, hatten wir auch die Erlaubnis, jemanden im Eingangsbereich des Hauptgebäudes suchen zu lassen. Diesen Trail hat dann Vega übernommen.

Trailverlauf: http://www.gmap-pedometer.com/?r=5389142 , Traillänge: knapp 660 m, 3 Abzweigungen, Schwierigkeit: VP befand sich in einem Gebäude, Überwindung von 2 Automatiktüren.

Vega startete gewohnt ruhig und trottete derart gelassen die Hauptstraße entlang, dass ein unbeteiligter Beobachter hätte glauben könnne, sie gehe spazieren. Als wir uns jedoch dem Kreisverkehr näherten, stelle Vega ihre Ohren leicht auf und wurde etwas schneller… ein sicheres Zeichen dafür, dass der Geruch nun intensiver wurde.

Nun bog sie korrekt ab, kontrollierte zwei Einfahrten etwas intensiver und lief  dann sicher auf das Gelände der Seniorenresidenz. Hier rannte sie aber erst mal links an dem Hauptgebäude vorbei, korrigierte sich aber bereits nach ca. 10 m und kehrte um, um schnurstracks zum Haupteingang zu laufen.

Kurzes Zusammenschrecken, als sich die erste Automatiktür öffnete… dann aber lief sie zielsicher hinein und ließ sich auch nicht mehr von der zweiten Automatiktür irritieren. Nun ging es mit aufmerksamen Gesichtchen auf die Rezeption zu, an der zwei ältere Herrschaften standen. Vega stoppte dann aber abrupt, warf sich nach rechts und rannte – über den glatten Fussboden schliddernd – zu einer kleinen Sitzecke, in der es sich unsere VP gemütlich gemacht hatte.
Sehr schön und souverän gelaufen!