Matildas Ohren sind laut Tierärztin „porentief sauber“!
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Da die Ohren aber aufgrund ihrer Allergien immer eine Schwachstelle sein werden, hält sie es für sinnvoll, alle paar Tage mit einem milden Reiniger ranzugehen, der die Ohrflora stabilisiert.
Archiv des Autors: grazi
Kontrolltermin
Heute ging es mal mit der Oma und dem Baby zur Kontrolle.
Vegas Pfote ist zwar wieder schön abgeschwollen und sie kann die Pfote relativ gut belasten, doch muss ich noch bei jedem Pfotenbad einen kleinen Eiterpfropfen am Krallenbett entfernen… also wird die Antibiose fortgeführt und weiter gebadet. Ein Fremdkörper in der Pfote ist offenbar nicht zu befürchten.
Nach abgeschlossener Ohrenbehandlung und dem Verstreichen einer gewissen therapielosen Zeit wurden heute ein erneuter Ohrenabstrich gemacht, um zu gucken, ob sich in der Tiefe wieder irgendwelche Keime oder Pilze breitmachen… rein äußerlich sehen die Lauscher nämlich immer noch perfekt aus: rosig und weich.
Oma Vega
Zweites Frühstück
Wir können uns wirklich glücklich schätzen, so nette und tolerante Nachbarn zu haben, aber so mancher einer übertreibt es ein klein wenig mit seiner Hundeliebe.
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Als ich von Vegas morgendlicher Mini-Humpel-Runde heimkam, stand ein älterer Herr an seiner Haustür, der uns gut gelaunt begrüßte und mich gleich fragte, ob die Oma denn was haben dürfe…. er habe da noch ein Lachsbrötchen…. und prompt griff er in seine große Sporttasche, zauberte das in Alufolie gewickelte Brötchen hervor (alldieweil mit dem Mädel schäkernd), packte es aus, schob es der bereits sabbernden Vega zwischen die Zähne und freute sich unglaublich darüber, wie sehr es ihr offensichtlich schmeckte.
Als Vega nach diesem Leckerbissen in der auf dem Boden liegenden Tasche schnupperte, um zu gucken, ob es noch mehr davon gab, lachte der gute Mann und sagte, da sei nur noch ein Stück Kuchen.
Und da beging ich Dussel einen entscheidenden Fehler: ich lachte ebenfalls und meinte, den Kuchen würde sie glatt auch noch essen!
Der Mann griff abermals in die Tasche und obwohl ich noch versuchte, ihn zu stoppen, hatte ich keine Chance: er wischte all meine Einwände mit einer läppischen Handbewegung weg, verfütterte das große Stück Marmorkuchen an Vega und freute sich wieder wie ein kleines Kind über den zufrieden schmatzenden Hund.
Nun gut… ein zweites Frühstück hin und wieder hat noch niemandem geschadet.
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Good bye, Vito!
„Heaven has claimed yet another angel.“
Don Vito Corleone
June 18, 2009 – February 25, 2015
Ende Oktober wurde bei der niedlichsten und nettesten aller Samtschnuten Knochenkrebs diagnostiziert.
Meine liebste Freundin und MVH-Kollegin Astrid war am Boden zerstört, doch sie und ihr Mann taten in den folgenden Monaten alles dafür, dass Vito weitestgehend schmerzfrei blieb, sein Leben genoss und ihre Angst und Trauer nicht mitbekam.
Tatsächlich hatte Vito noch eine schöne Zeit… er forderte weiterhin seine Streichel- und Spieleinheiten sowie mehr oder weniger ausgedehnte Waldspaziergänge ein, je nach Tagesform.
Das Ende kam dann rasend schnell und hat uns alle in einem Schockzustand zurückgelassen.
Vegas wehe Pfote
Trotz voll ausdosierter Schmerzmittel kann Vega vorne rechts kaum noch auftreten… was nicht wirklich wundert, weil die Pfote mittlerweile stark angeschwollen ist. Arme Maus.
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Also ging es heute zur Tierärztin, die die Pfote genauestens anschaute und abtastete, anfangs aber auch keinen offensichtlichen Grund für die Schwellung entdecken konnte. Schließlich nahm sie die Pfote hoch, schnupperte daran, stutzte…. kratzte mit einem Fingernagel direkt am Übergang zwischen Kralle und Haut…. und schon kam Eiter raus!
Wie auch immer Vega das geschafft hat: sie hat sich eine fette Krallenbettinfektion mit Abszess zugezogen.
Wir wechseln nun die Schmerzmittel, hauen Antibiotika rein und machen täglich Kernseifen-Pfotenbäder. Sollte es damit nicht innerhalb relativ kurzer Zeit erheblich besser werden, müssen wir Ursachenforschung betreiben.
1. Training 2015
Nach einer längeren Winterpause ging es heute endlich wieder zum Mantrailing!
Natürlich blieb es nicht beim reinen Training, denn es gab erst mal viel zu quatschen und zu lachen, es wurden Geschenke ausgetauscht und die Hunde mussten geknuddelt und geherzt werden.
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Außerdem war ein neues Team mit dabei: eine sehr nette Fila-Halterin, die nun auch einen Bloodhound hat und für ihre 16 Monate alte Hündin eine zusätzliche Beschäftigung ohne Leistungsdruck sucht…womit sie bei uns natürlich genau richtig ist!
Sophie ist eine entzückende Hündin, super sanft und anschmiegsam, total verträglich…und seeeehr mäkelig. Da müssen wir echt noch gucken, ob wir überhaupt mit einer Futterbelohnung arbeiten sollen oder doch lieber mit Spielzeug.
Matilda hat sich echt daneben benommen: ihr gingen die vorsichtigen und sanften Pfötel-Spielaufforderungen Sophies irgendwann so auf den Zeiger, dass sie sich auf die Hinterbeine stellte, der Großen die Vorderpfoten um den Hals legte…und drohend BRUMMTE.
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Und um die Blamage komplett zu machen, passte der kleine Dickmops nicht mehr in seine Trailweste… wir bekamen den Klettverschluss mit Mühe und Not am Rand befestigt, doch sobald der Gremlin sich in Bewegung setzte, flatterte die Weste wie ein Superheldencape hinter ihr her!
Bein den nächsten Trails haben wir dann ausnahmsweise ganz auf die Weste verzichtet. Mal gucken, ob ihr Herrchen da noch was zurechtnähen kann…
Ruhe sanft, kleine Crissie
Im Alter von 13 Jahren ist diese kleine Maus zur Regenbogenbrücke vorausgelaufen.
Im November war Crissie noch wegen eines bösartigen Hauttumors operiert worden, der leider relativ schnell rezidivierte… nun kam noch ein inoperabler Bandscheibenvorfall mit Querschnittslähmung hinzu…und es ging rapide bergab, so dass die Maus heute erlöst werden musste.
Crissie war ein kesses kleines Mädchen mit dem typischen Dickkopf einer Dackeline und hatte in ihrer Retriever-Gang selbstverständlich das Sagen.
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Auch wenn ihr Frauchen in den letzten Jahren aus beruflichen Gründen nicht mehr zu den Wolfswinkeler Hundetagen kommen konnte, sind wir doch immer in Kontakt geblieben und ich werde Crissie immer in schöner Erinnerung behalten!
75 %-iger Ausfall
Na, super… 3 von 4 Hunden humpeln!
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Bei den Gremlins kenne ich wenigstens den Grund (Arthrose bei Mortisha und Abschürfung an den Ballen bei Matilda), doch nun geht Vega vorne rechts lahm und ich kann nichts finden. Keine Wunde, keine kaputte Kralle, keine Schwellung.
Ich hoffe, sie hat sich einfach nur vertreten und es ist mit ein bissel Schonung getan….
Augenarzt
Vor knapp 2 Wochen fiel uns auf, dass Simba im rechten Auge einen großen dunklen Fleck hat…. kreisrund und unterhalb der Pupille positioniert.
Offenbar stört ihn das nicht weiter, aber da es schon reichlich seltsam aussieht und man bei Augengeschichten nicht vorsichtig genug sein kann, machte ich recht schnell einen Termin bei dem Augenspezialisten, bei dem auch die beiden Französinnen Kröte und Emma (Kölner Bande) in Behandlung sind.
Hier sieht man den Fleck eigentlich recht gut:
Glücklicherweise bekamen wir recht schnell einen Termin und so ging es heute zu Dr. Denninger (http://www.tieraugenheilkunde-bonn.de/index.html).
Wir wurden bereits von der Sprechstundenhilfe sehr nett empfangen und Simba ließ sich sofort begeistert durchknuddeln. Als sich dann die Tür zum Behandlungszimmer öffnete und die TA-Helferin ihn freudig begrüßte, ließ ich die Leine fallen und der Dicke stürmte – mit dem ganzen Körper wedelnd – hinein, was auch der Vet selber mit einem strahlenden Lächeln begrüßte. Als sich die Arzthelferin auf den leicht heruntergefahrenen Behandlungstisch setzte, sprang Simba (ohne dass irgendjemand etwas gesagt hätte) zu ihr hinauf, um sich besser kraulen zu lassen. Dieser kleine Charmeur!
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Nun folgte die für wohl jeden ungeübten Hund unheimliche Untersuchung: doch das gut eingespielte Team ging mit einer solchen Ruhe, Geduld, Freundlichkeit und Selbstverständlichkeit an Simba heran, dass der Bub sich alles brav gefallen ließ.
Da wurde das Auge mit seltsamen Apparaturen angeschaut, fotografiert, mit betäubenden Augentropfen benetzt und schließlich folgte noch die Augeninnendruckmessung. Nicht nur wurde Simba jedes einzelne Gerät zum Beschnüffeln hingehalten, sondern auch mir wurde jeder einzelne Schritt in klar verständlicher Sprache erläutert.
Erfreulicherweise konnte mich der Augenarzt auch sofort beruhigen: bei dem Fleck, der aussieht wie eine zweite verrutschte Pupille, handelt es sich um eine harmlose Iriszyste…. gut daran zu erkennen, dass sie aus der Nähe betrachtet durchsichtig ist, sprich: sie ist mit Wasser gefüllt.
Hin und wieder bilden sich hinter dem Auge mit Kammerwasser gefüllte Zysten, die dann durch die Pupillaröffnung nach vorne flutschen können. Da sie den Hund in der Regel nicht stören und auch nicht im Auge rumwandern, sind sie auch nicht behandlungsbedürftig.
Läge die Zyste teilweise oder ganz über der Pupille und würde das Sichtfeld so einschränken, dass der Hund möglicherweise dauerhaft verunsichert wird, würde man operieren. Da dies bei Simba aber nicht der Fall ist, müssen wir gar nichts machen.
Hapuuuh!



