Leute gibt’s!

Vorhin klingelte mein Handy. Ich kannte die Nummer nicht…und tatsächlich war das mal wieder jemand, der sich im Impressum der Molosser-Vermittlungshilfe nach Kontaktmöglichkeiten umgeschaut hatte.

Ist an sich ja nicht schlimm: meist sind das ja Leute, die Infos zu einem Hund haben wollen…oder die selber einen abgeben möchten.

Dieses Telefonat hat mich dann aber doch leicht aus der Fasson gebracht: die Frau eierte eine ganze Weile rum und bezog sich auf diese Hündin einer in Deutschland eher seltenen HSH-Rasse: Klara …. sie selber habe ja einen Rüden dieser Rasse.

Als ich darauf hinwies, dass die Hündin schon lange vermittelt ist und fragte, ob sie jetzt einen anderen Hund suche, hieß es: „Jaaaaaa…… also eigentlich hätten wir gerne Kontakt zu Leuten, die auch einen Podhalaner haben…damit man mal zusammen spazieren gehen kann…. und dann vielleicht irgendwann mal auch süße Welpen bekommt.“

WIE BITTE?

Ich habe dann mal betont, dass wie als TierSCHÜTZER ganz sicher nicht dabei behilflich sind, unkontrolliert Welpen zu produzieren, die wir dann nach einer Weile in den Notvermittlungen wiederfinden.
motz

Sabberkunstwerk

Vega kann ja mit ihrer Sabber Erstaunliches anstellen.
lächel
Hier hat sie eine wunderschöne Sabberblase auf dem Küchenlaminat abgelegt… mit zartem Sabberfaden Richtung Futternapf (oberhalb ihrer noch sichtbaren Pfote):

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neues Halsband

Eigentlich haben wir ja für unsere Hunde genug Halsbänder…. als dann aber im Molosserforum eine Userin ausgemusterte Halsbänder anbot, die ihr Mann (ein Sattler) mal selbst angefertigt hatte, konnte ich nicht widerstehen, zumal ich sie bei unserem letzten Urlaub besucht hatte und wusste, welche tolle Lederarbeiten der Gute anfertigt. Außerdem sind 50 € für ein handgefertigtes Lederhalsband ein absoluter Schnäppchenpreis!

Das weiße Kuhfell-Halsband ist wirklich ganz hervorragend verarbeitet und sieht so edel aus, dass sogar mein Mann zugeben musste, dass das Geld gut investiert war.
zwinker
halsband_kuhfell

Tisha & die Kölner Bande

Da die Kölner Chaoten zwecks Augenarzt-Termin mit einer ihrer Französinnen in Bonn waren, kamen sie anschließend zu einem gemeinsamen Spaziergang bei uns vorbei. Ihre vier Hunde sind ja selbst im Trupp recht easy, doch da mein Trio erheblich „knackiger“ ist, müssen sie erst mal einzeln lernen, dass die anderen nett sind und man sie nicht mobben darf.
zwinker
Vega ist in dieser Beziehung ja absolut verlässlich und konnte schon beim ersten Kennenlernen sofort im Freilauf mit. Und beim nächsten Spaziergang hopste sie schon munter auf Joy zu und hätte gerne mit ihr gespielt.

Bei Mortisha, die ja schon aus Unsicherheit gerne mal frackig wird, sieht das anders aus… von daher blieb sie vorsichtshalber an der Schleppleine, machte sich aber supergut. *freu*

Ohne Kläffen oder Murren trabte sie gleich an der lockeren Leine mit, währen die anderen um sie rumflitzten. Anfangs noch mit einem verunsicherten Gesichtsausdruck, wenn es mal zu dicht wurde oder sie von zu vielen Hunden umringt war, doch das legte sich schnell und sie entspannte total. Nur als sie sich dann auf einer satten grünen Wiese  von der allgemeinen guten Laune anstecken ließ, sich hinwarf und wonniglich wälzte, wurde es ihr dann doch kurz wieder mulmig, als die kleine Emma auf sie zusprang.
biggrin
Leider gibt es von diesem Spaziergang keine Fotos, da hier die Sicherheit vorging… dafür hatte ich aber morgens fotografiert, als ich mit meinem Trio alleine unterwegs war:

trio_sep_2013

Wartende Hunde

Da ich den Wagen ungern für Kurzfahrten anwerfe, erledige ich gerne Hundespaziergang und diverse Besorgungen in einem Aufwasch. Wenn ich dann zur Post, Apotheke oder in einen Supermarkt reinspringe, warten die Hunde brav im Auto.

Während ich größere Einkäufe vorne im Auto verstaue, öffne ich zwecks Frischluftzufuhr die Heckklappe…. und lasse die dann in der Regel auch offen, während ich den Einkaufswagen zurückbringe: Mortisha und Simba kennen das und bleiben brav liegen, selbst wenn – wie heute – Fremde dicht am Auto vorbeilaufen (in diesem Fall zwei Supermarkt-Mitarbeiter auf dem Weg zu ihrer Zigarettenpause in der Ecke des Parkplatzes). Und zwar ohne einen Mucks von sich zu geben!

So warteten die beiden immer noch artig, als ich wiederkam:

kofferraum

Sonntägliches Trailen

Heute war so ein richtiger Chaos-Tag, an dem wirklich alles schief gegangen ist!
lauthalslach
Zuerst sprang unser Hundeauto nicht an, so dass wir umdisponieren mussten: mein Mann blieb mit 2 Hunden zuhause, ich packte Vega mitsamt Trailkiste schnell ins kleine Auto und düste nach Troisdorf-Spich zum vereinbarten Treffpunkt, um dort festzustellen, dass der Parkplatz vor dem Möbelhaus schon WIEDER besetzt war!

Diesmal zwar nicht durch einen Flohmarkt (hatte das extra überprüft), sondern als Shuttle-Parkplatz für den „Tag der Luft- und Raumfahrt“ am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln.

Also in einer Nebenstraße geparkt, zur Hauptstraße zurückgelaufen und versucht, meine Mittrailer telefonisch vorzuwarnen.

Als ich endlich alle Mädels beisammen hatte, beschlossen wir, zu einem Parkplatz in Spich zu fahren, der nur wenige Fahrminuten entfernt liegt.

Das Training selber war dann auch leicht chaotisch und es war dann komplett um unsere Konzentration geschehen, als Görk mit dem Motorrad direkt auf mich zufuhr, obwohl ich gerade einen Hund auf einem Trail begleitete: er wollte wissen, wo ich mein Portmonnaie hatte.

Na, wo schon?
Zuhause natürlich!

Da ER ja ursprünglich fahren sollte, hatte ich mein Portemonnaie (incl. Führerschein) nicht eingesteckt und es dann in der morgendlichen Hektik, als ich alleine fahren musste, komplett vergessen.

Meinem Mann fiel alles aus dem Gesicht: denn ER hatte sein Portemonnaie ebenfalls zuhause vergessen… was ihm aber erst aufgefallen war, als er unterwegs getankt hatte!
schreck
Glücklicherweise hatte ihn der Tankstellenpächter ohne Pfand ziehen lassen, nur mit dem Versprechen, in Spich SOFORT Geld zu besorgen und dann gleich zurückzufahren, um zu bezahlen.  Und Glücklicherweise sind unsere Mittrailer nicht ganz so kopflos wie wir…und konnten ihm mit etwas Bargeld aushelfen.
zwinker

neuer Dichter

Direkt an „meine“ Fantasy-Abteilung grenzen die Romane, incl. der Klassiker. Und genau hier polterte ein junger Kerl (ca. 15 Jahre alt, 1 Kopp größer als ich und in seinen baggy trousers natürlich ultracool) auf mich zu und wollte von mir ein Gedicht von Beethoven haben.

Ich schaute ihn verwirrt an und fragte: „Ähm…. Beethoven?“

Er, ungeduldig: „Ja, genau. Irgendeins. Der Lehrer hat gesagt, das ist egal“.

Ich, vorsichtig: „Aber Beethoven ist doch ein Komponist…“

Er, selbstsicher: „Nein, der hat auch Gedichte geschrieben!“

Seufzend wandte ich mich zum Computer um, um dem jungen Mann zu zeigen, was es so an Literatur von und über Beethoven gibt… doch da verschwand er auch schon eiligen Schrittes. Ob ihm vielleicht gerade eingefallen war, dass der Lehrer einen ganz anderen Dichter meinte?
zwinker