Microperlen

Matilda ist – wen wundert’s? – noch nicht stubenrein und so passiert es auch schon mal, dass ein Hundebett pitschnass wird… vor ein paar Tagen z.B. erwischte es das große Microperlen-Kissen neben meinem Schreibtisch.  Glücklicherweise haben wir eine Waschmaschine mit ziemlich großer Trommel, so dass es wenigstens hineinpasst. Doch da ich das Kissen nach dem Waschen nicht in den Trockner werfen kann, musste es erst ein paar Tage im Keller auf ausreichend gutes Wetter warten, um anschließend zum Trocknen rausgelegt werden zu können.

No prob… im Waschkeller stört so was ja nicht weiter, selbst wenn es ein bissel nach Hundepipi müffelt. Heute war es aber soweit: ich stopfte das Kissen in die WaMa… schaltete den Schonwaschgang ein und dappelte ca. 2 Stunden später brav in den Keller, um das Kissen rauszulegen.

Ein Blick auf das „Bullauge“ ließ mich aber entsetzt aufstöhnen: überall klebten Microperlen! Als ich das Kissen aus der WaMa zog, kam mir die ganze klebrige Pampe schon entgegen…. alles war voll… die Gummidichtungen…die Trommel… das Flusensieb….argh!
schreck
Offenbar hatte Matilda nicht nur auf das Kissen gepieselt, sondern es vorher auch noch an einer kleinen Stelle aufgeknibbelt. Und NATÜRLICH ist keine einzige Microperle aus dem Kissen gerieselt, als ich das Teil quer durch die Wohnung, die Kellertreppe runter und dann in den Waschkeller geschleppt hatte. Grmpf.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass der Selbstreinigungswaschgang meiner WaMa tatsächlich was bringt, nachdem ich das Gros der Microperlen rausgeschaufelt, die restlichen Kügelchen aufwischt und nach dem Trockenlegen der Gummidichtungen auch noch mit dem Staubsauger drangegangen bin!

Geschafft!

Hier läuft alles bestens! *freu*

Die kleine Maus ist voll und ganz integriert und sogar Oma Vega spielt hin und wieder mit ihr. Ansonsten ist das Vegali aber eher zum Rankuscheln und Ohrenputzen da.

Mortisha hat sich zur perfekten Ziehmama gemausert, hat die Kleine super im Griff, spielt aber mittlerweile auch sehr lange und ausgelassen mit ihr. Das bedeutet dann aber auch, dass die zwei Gremlins wie die Irren durch die Zimmer rasen, über die Fliesen schliddern und in Möbel reinknallen.
zwinker
Simba ist aber weiterhin Matildas großer Held. Der Große tut mir nur manchmal echt leid: die kleine Rübe steckt ihr Köpfchen des öfteren so tief in seinen Rachen, dass er zu würgen beginnt.
kicher
Ach ja: Matilda wiegt mittlerweile ganze 4 kg und ist schon aus dem ersten Mini-Geschirr rausgewachsen!

matildas_neues_geschirr

Spiel mit dem Baby

Gerade als sich Vega so schön mit Matilda beschäftigte, ging die eifersüchtelnde Mortisha dazwischen und gab den Karatehund, so dass das arme Baby ständig durch die Gegend gekugelt wurde.

Und Simba hatte mal wieder das Nachsehen, weil er sooooo gerne mitgespielt hätte, ich ihn aber fortgeschickt habe, damit das Hundekind nicht zu sehr „gepiesackt“ wurde.

 

Rauswurf aus der Welpengruppe

Bin sooooooo sauer!
motz
Heute waren wir zum dritten Mal in einem Verein hier in der Nähe. Die Trainerin hat die Welpengruppe auch bisher immer ganz nett gemacht. Gruppen passend nach Alter, Größe und Selbstbewusstsein zusammengestellt. Freies Spiel und dann spielerische Übungseinheiten. Anschließend folgte immer eine Nachbesprechung. Die ist zwar eigentlich nur für Ersthundehalter interessant, aber ich bin dann trotzdem immer brav dageblieben.

Tja… das hätte ich mir heute besser geschenkt. Denn nach der heutigen Nachbesprechung bin ich rausgeflogen.

Eine Co-Trainerin meinte nämlich, dem dauerkläffenden Mopswelpen, der angeblich so „anti“ war, den Marsch blasen zu müssen. Griff in den Nacken, zu Boden drücken und das  Ganze durchziehen, bis er aufgibt. Der Mops kreischte und schrie wie am Spieß. Suchte Hilfe bei seinem Frauchen und bekam die nicht.

Klar, dass ich meine Klappe nicht halten konnte. Und als mir die blöde Tuse noch mit einem Lächeln sagte, das sei noch gar nichts, da könne man noch einiges oben draufsetzen, war’s um meine Selbstbeherrschung komplett geschehen.

Tja…und nachdem ich noch – nach einigem anderen – gesagt habe, dass jeder, der so mit einem meiner Hunde umgehen würde, die Faust im Gesicht hätte, hieß es, dass wir dann wohl zu unterschiedliche Auffassungen hätten. Man hat mir den Rest meiner Zehnerkarte ausbezahlt und das war’s.

Nett fand ich, dass der Enkelsohn (ca. 10) einer Welpenbesitzerin anschließend zu mir kam und meinte, ich hätte vollkommen recht… so könne man doch nicht mit einem Hund umgehen… und dass er ganz genau gesehen hätte, was die Frau mit dem armen Hund getan hat… und er hat mir gewünscht, dass ich für Matilda eine schöne Gruppe finde, wo sie in Zukunft spielen könne.

Wenigsten scheint EINER was aus dieser unerfreulichen Aktion mitgenommen zu haben.
böse

Welpenhopsen

Leider wird das Welpenhopsen in der TA-Praxis von Welpenbesitzern nicht sonderlich gut angenommen, obwohl es nichts kostet, Spaß macht und sehr nützlich ist. Von daher fand sich auch heute nur ein relativ kleines Trüppchen ein, in dem sich Matilda aber sichtlich wohlfühlte.

Ganz besonderen Spaß hatte sie an einem deutlich größeren Goldendoodle, auf dem man so schön rumkraxeln und dessen Locken man so schön festhalten konnte.

Der Wuschel war aber auch wirklich extrem nett… und er hatte den mit Abstand witzigsten Namen, der mir je bei einem Hund begegnet ist: WIRSING!
biggrin

 

Ruhe sanft, Flocke!

Obwohl sich der Verdacht auf eine Hirnhautentzündung nicht bestätigt hatte, ging es dem Flöckchen weiterhin schlecht, so dass man sich zu einem MRT entschloss. Dabei fand man einen Hirntumor und ließ die kleine Maus scheren Herzens nicht mehr aufwachen… Flocke wurde nur 9 Jahre alt.
traurig

flocke_rip

Dieses niedliche kleine Wollknäuel stammte aus einer nicht gerade vorbildlichen Zucht, kannte nichts und hatte anfangs fast autistische Züge. Doch ihr junges Frauchen wollte sie unbedingt haben und hat sich so liebevoll um sie gekümmert und mit ihr gearbeitet, dass bald ein (fast) normaler Kleinhund aus ihr wurde, der uns alle beim Mantrailing mit seiner ganz eigenen Art entzückte.

Ich bin so froh, sie kennengelernt zu haben und ihre Fortschritte in unregelmäßigen Abständen mitverfolgen zu dürfen. Und es stimmt mich unendlich traurig, die Süße nie wieder zu sehen, wenn der Rest der weißen Rasselbande uns mal wieder beim Training beehrt.

Ihren Menschen, vor allem ihrem Frauchen, wünschen wir jetzt ganz viel Kraft!

Sonntägliches Trailen

Da das Wetter endlich mal trockene Pfoten und Schuhe versprach, konnten wir heute das nette Angebot annehmen, in der Bonner Fliesenausstellung von Schmidt-Rudersdorf zu trailen.

Bis auf Matilda durften alle Teams auf einem ihrer Trails auch in das Gebäude reinwandern und – oh Freude! – kein einziger Hund zögerte auch nur ansatzweise, erstmals durch eine halb geschlossene Tür in ein Gebäude hineinzutrailen.

Aber auch für die restlichen Trails konnten wir uns nette Gemeinheiten einfallen lassen, incl. Straßenüberquerungen, Verstecken auf Werksgeländen, an herrlich duftenden Pizzerien vorbei sowie VPs, die in PkW-Anhängern oder auf Stromkästen lagen.

Matilda hatte ebenfalls ihren Spaß: sie stopfte ihre winzige Nase in die Tüte mit dem Geruchsartikel, um dann mit fliegenden Pfoten hinter der VP herzutrappeln und dann mit wonniglich verzücktem Gesicht an der Futtertube zu nuckeln:

matilda_futtertube

 

Welpengruppe

Keine besonderen Vorkommnisse: das kleine tasmanische Teufel ließ sich nur weiterhin nichts gefallen, musste immer mal wieder aus dem Spiel genommen werden, hatte aber ansonsten einen Heidenspaß.
lächel
Die Übungen waren altersgerecht und umfassten primär ungewohnte Untergründe und sogar die Fahrt in einer weichgepolsterten Schubkarre, die so manch einem Welpen anfangs eine ziemliche Angst eingejagt hat. Nicht aber Matilda: die hatte es sich darin gemütlich gemacht, mampfte mit vollen Backen ihre Leckerchen und ließ sich quietschvergnügt über den Platz kutschieren!
biggrin

Vegas Annäherung

Nachdem Vega sich dem Baby gegenüber anfangs doch recht zurückhaltend gezeigt hat, zeigt sie nach dem gestrigen Ausflug in die „große weite Welt“ verstärkt Interesse an ihr, geht immer mal wieder zu ihr hin und beschnuppert sie.

Und als Matilda gerade eben auf der Terrasse um die Großen rumwuselte, setzt die alte Dame doch tatsächlich ihr Spielgesicht auf, stupste die Kleine mit der Nase an und brummelte dabei albern vor sich hin.

Und Matilda?
Die erschrak kurz und wirkte dann sichtlich verdattert, weil sie nicht verstand, warum Vega sie dauernd durch die Gegend schubste!

Na ja… wenn man noch so klein ist, muss man ja nicht alles gleich verstehen.
zwinker
matilda_seitlich

1. Mal auf der Hundewiese

Heute ging es das erste Mal auf die „große“ Hundefreilauffläche am Bonner Klärwerk, damit Matilda – natürlich ohne Rückendeckung von unseren Großen – noch ein paar fremde Hunde kennenlernt. Erstaunlicherweise war dort morgens gegen 9.00 Uhr kaum was los, doch konnten wir uns zumindest an einen kleinen zarten Spanier dranhängen, der aber nach ein paar zaghaften Spielansätzen leider das Interesse an Matilda verlor und seiner eigenen Wege ging.

Auf dem Rückweg liefen wir dann aber wenigstens auf eine größere Hundegruppe mit glücklicherweise rücksichtsvollen Hundehalterinnen zu, die dafür sorgten, dass das Hundekind nicht überrannt wurde. Und der einzelne nicht welpensichere Rüde wurde angeleint und etwas abseits geführt.
Daumen hoch
Neben zwei Whippets, einem Schafspudel, einem Collie und einem Mischling trafen wir dann noch eine zurückhaltende Viszla-Hündin und auf dem Parkplatz eine alte Labradordame. Alles lauter positive Hundekontakte!
lächel