Ende des Ohrendramas

Wir haben die chronische Ohrenentzündung von Pee-Wee tatsächlich in den Griff bekommen… mit dem Apoquel. Damit ist „bewiesen“, dass diese elende Geschichte tatsächlich eine allergische Komponente hatte.

Wir freuen uns riesig, auch wenn das natürlich bedeutet, dass er uns – zusammen mit den Schmerzmitteln – täglich über 2 € nur an Medis kostet.

Leider hört man immer wieder, dass einigen Hundehaltern die Kosten für dieses Medikament zu hoch sind und sie dann lieber in Kauf nehmen, dass ihr Vierbeiner sich ständig juckt und kratzt. Für mich als Nerodermitikerin eine absolute Horrorvorstellung!

End BSL – Global Run Köln 2018

Leider ist mal wieder in der Presse wenig über die gestrige Veranstaltung zu lesen gewesen und auch die Teilnehmerzahl war nicht berauschend (ca. 350 – 400 Leute), was aber sicher mit den Temperaturen, dem Ferienbeginn in NRW tags zuvor, dem WM-Spiel und so einiger Krankmeldungen (auch bei den Standbetreibern) zu tun hatte. Wer aber gekommen ist, war mit ganzem Herzblut dabei und so haben Teilnehmer und Hunde durch die Bank weg bei der Polizei, den Kölnern und den Touris aus aller Herren Länder einen super Eindruck hinterlassen!

Meine Eltern hatten sich sehr auf die Demo gefreut…da haben sie sich auch nicht davon abhalten lassen, dass mein Papa eine Woche zuvor nachts gestürzt ist und eine üble Rippenprellung hatte…und dass meine Mama wegen einer leichten Lungenentzündung bis oben hin mit Antibiotika vollgestopft war.

Ich habe sie nur mal ganz kurz alleine gelassen und wo finde ich sie?
Natürlich bei einem Bullterrier! 

Folgende Vereine und Hundeshops waren mit dabei und haben mit einer freiwilligen Spende statt einer festgelegten Standgebühr für die Kostendeckung des Global Runs gesorgt:

Kunterhund (kürzlich von Sandra & Claudia übernommen), Animals United, Birkenhof (Freizeitzentrum für behinderte Menschen mit Huskies), 2nd-Hand-Tiere, TSV StädteRegion Aachen, Listenhunde-Nothilfe, PAWU (Protect Animals with us), TSV Groß-Essen, Feelgoodpet, SoKa Run e.V., Pit Staff Köln, Pit Staff Rhein-Main, Ruhrpott-Bullis, Tiertafel Rhein-Erft, IG gegen Rasselisten und FairDog Deutschland.

Als sich der Heumarkt so langsam füllte, gab es für Menschen und Hunde reichlich Möglichkeiten, einfach mal „Hallo“ zu sagen…. und für mich zu fotografieren. 

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Alexandra Ronsiek (Organisatorin von Hund ist Hund) übernahm Simone Sombecki (Tiere suchen ein Zuhause – WDR) die Moderation der Veranstaltung. Halbwegs pünktlich startete dann auch der – aufgrund der Hitze – recht kurz gehaltene Protestmarsch durch die Kölner Altstadt, glücklicherweise größtenteils über schattige Straßen.

Bei den „Protesthunden“ war wirklich alles dabei: von jung bis alt, von elegant bis tollpatschig, von wuschelig bis nackig, von winzig bis riesig. Mit von der Partie waren jede Menge Bullterrier, große und kleine Bulldoggen sowie andere Bollerköppe, „gelbe“ Hunde, die gerne etwas mehr Abstand haben wollten und dank farbiger Schleifen oder Halstücher auch bekamen, ein Handicaphund und sehr viele Nicht-Listies, deren Halter Solidarität bewiesen. So marschierten die Berner Sennenhunde Josephine und Dr. Watson wie jedes Jahr für Listenhunde, aber auch ein Cavalier King Charles Spaniel, ein Pinscher, ein Yorkshire Terrier, ein Mexikanischer Nackthund, ein brauner Dalmatiner, ein Boxer, ein paar  Rottweiler und ganz viele Mischlinge.

 

Versuch eines Gruppenfotos

Gar nicht so einfach mit einem hyperaktiven Kleinteil, das nur unwillig sitzen bleibt… einer sensiblen Angsthündin, die von passierenden Radfahren gestresst wird…. und einer nicht sozialisierten Bollerbirne, die man immer „griffbereit“ haben sollte, falls in der Entfernung ein fremder Hund auftaucht. 

Gaaaanz langsam…..

Nachdem die Kamera in meinem alten iPhone partout nicht mehr fokussieren wollte, musste dann doch mal ein neues Smartphone her…. für das schnelle, aber einigermaßen vernünftige Foto zwischendurch. Mit Pee-Wee kann ich nämlich schlecht die Spiegelreflex mitnehmen, da ich seine Schleppleine halten muss und  die Kamera einfach zu „wertvoll“ ist, um zu riskieren, dass sie mir in einer blöden Situation auf dem Boden zerschellt.

Netterweise hat mein Göttergatte die Hälfte bezahlt, sonst hätte ich mir never ever ein neues Handy leisten können. *bussi*

Ganz begeistert bin ich von einigen neuen Funktionen, wie z.B. der Zeitlupe. Jetzt muss ich eigentlich nur noch raffen, wie man die auf der Kamera wirklich guten Videos in einer vernünftigen Qualität auf dem Rechner bzw. bei YouTube hochgeladen bekommt. Im Moment muss aber die reduzierte Quali nach dem Hochladen reichen:

Ich habe gerade gelesen…

Dieter Fleig, Quo vadis canis

Selbst 18 Jahre nach Erscheinen dieses Buches hat es kaum an Aktualität eingebüßt und ist von daher immer noch von Interesse, insbesondere wenn man Revue passieren lässt, welche Befürchtungen und Prognosen Dr. Fleigs sich bewahrheitet haben und welche nicht.

Der Autor liebt Hunde, vor allem starke Rassen wie Bullterrier & Co., zeigt dies deutlich und beleuchtet im Detail die Stellung des Hundes in unserer Gesellschaft. Dabei spart er nicht an Kritik und zeigt sich hierbei durchaus tierschutzaffin.

Wer es noch antiquarisch in einem halbwegs vernünftigen Zustand bekommt, sollte zuschlagen!

Verführungen

Heute hatte sich Katrin in der Hundeschule was Lustiges einfallen lassen: einen Verführ-Slalom.

In einem schlenkrigem Oval hatte sie lauter große und kleine Schüsseln und Näpfe aufgestellt, in denen Trockenfutter, Wiener Würstchen, Schweineohren, Bälle, ein Kaninchenfell, Quietschespielzeug, Stofftiere etc. lagen…. also lauter Sachen, von denen jeder Hund mind. eine supergut fand und sich nur zu gerne bedient hätte. „Erlaubt“ war aber nur die kleine Plastikwanne mit Wasser, aus der die Hunde bei der Hitze gerne trinken oder in der sie plantschen durften. Alles andere war tabu…oder hätte es zumindest sein sollen.

Matilda konnte man mit dem ganz normalen Futter und den Bällen in Versuchung führen, aber nach zwei Durchgängen hat sie es gar nicht erst versucht. Und das von Anfang an ohne Leine!

Die anderen Hunde blieben dann doch lieber an der Leine und trotzdem hat der eine oder andere es geschafft, sich den Bauch vollzuschlagen.

Nachdem dann wieder alles weggepackt worden war, wurden die Hunde aufeinander losgelassen. Aber na ja… Matilda ist ja bekennende „Nicht-Spielerin“.

Mantrailing in Köln

Matilda und ich durften uns heute wieder Claudias kleiner, aber feiner Mantrail-Gruppe in Köln anschließen, die fast nur aus Angsthunden besteht und daher nicht – wie so manch andere Gruppe aus dem näheren Umfeld – von sportlichem Ehrgeiz und Konkurrenzdenken zerfressen ist, sondern mit ganz viel Geduld, Motivation und Fingerspitzengefühl auf die einzelnen Teams eingeht.

Die kleine Rampensau von Matilda passt da also eigentlich nicht rein. 

Getroffen haben wir uns am Decksteiner Weiher, in umittelbarer Nähe des „Haus am See“, der sonntags bei schönstem Wetter natürlich ziemlich gut besucht ist. Um das Restaurant rum sind dann also auch nur die Hunde rum, die das „aushalten“ konnten bzw. damit kein Problem haben.

Das Tildchen war voller Begeisterung dabei,  kümmerte sich (im Gegensatz zu mir und Claudia) nicht um den blöden Spruch eins Neunmalklugen von wegen „Kampfhund“ , wuselte um Spaziergänger, Fahrradfahrer und andere Hunde rum, um schließlich sogar nur einen Seitenblick auf zwei Schwäne zu werfen, die nur wenige Meter neben ihr am Ufer des Sees standen… und de sie im Normalfall nur zu gerne getrietzt hätte!

Meine ruhiges und langgezogenes „Arbeiten“ reichte aber vollkommen, um die wilde Wutz im Zaum zu halten und so ging es im schnellen Trab weiter, bis sie die VP auf einer Parkbank am Wegesrand entdeckte. Das hat das Mäuschen ganz toll gemacht!

Diebstahl

Görk kam vorhin aus dem Garten und fragte ganz unschuldig:
„Durfte er die haben?“

Da hat der kleine Drecksack von Pee-Wee allen Ernstes die Gurke aus dem Einkaufskorb geklaut, während ich die Einkäufe eingeräumt habe.

Freilauf mit Maulkorb

Um es mit einem Satz zu sagen: Pee-Wee ist doof! 

In der Hundeschule hat er die anderen Rüden immer gut im Blick und mittlerweile hat er sich arg auf einen intakten Goldie eingeschossen. Das ist sehr anstrengend.

Dann das erste mal Freilaufmöglichkeit mit anderen Hunden: dafür wurden alle anderen Rüden vom Gelände geschickt. Und was macht der Pivelino? Ignoriert die ganzen Hündinnen und checkt in hoher Erregungslage, ob er irgendwo über den Zaun kommt, um die Rüden zu verfolgen!

Mein Abruf wurde komplett ignoriert. Erst beim zweiten Rufen kam er endlich zu mir, um dann gleich wieder zum Zaun zu rennen, um den erneut auf seine Überwindbarkeit zu überprüfen. Dabei ist er über die zarte Podenca gestolpert, die gerade in einer Ecke nach Mäusen suchte…. und not amused war. Sie hat ihm ordentlich die Meinung gegeigt, was er aber – Erleichterung pur – brav eingesackt hat.

Danach war er ruhig und freundlich und hat sich sofort abrufen lassen , als die Labbi-Chaotin über den Mini-Terrier gewalzt ist und ihr so weh getan hat, dass die Kleine aufschrie, was ihn natürlich gleich auf den Plan gerufen hatte.

Ich war total gestresst, aber Katrin hat mich ganz lieb runtergeholt.

Mannomann: Der Bub ist echt eine Aufgabe! Wie easy das Simbelchen dagegen war….