Vorerst letzter Physiotermin

Als wir heute zu unserer Physio reingingen, wurde Sofia nicht nur von dem gewohnten Collie- und Sheltie-Rudel begrüßt, sondern auch von einem Gasthund… dem feschen Golden Retriever Luke. Der ältere Herr war hin und weg von der Süßen und scharwenzelte gleich hinter in her in den Behandlungsraum. Leider mussten wir das Schäkern der beiden unterbrechen und Luke des Raumes verweisen, um uns – vorerst zum letzten Mal – um Sofis Bewegungsapparat zu kümmern. 

Nächste Woche werden die Schmerzmittel abgesetzt und sie darf wieder „offiziell“ ohne Leine laufen. Dann schauen wir weiter… 

Aprilfotos

Hier mal ein kleine Auswahl von Bilder, die im Laufe des Monats entstanden sind….

Hundeschule und Biergarten

Das heutige Training sollte am Rheinufer stattfinden mit anschließender Einkehr im Biergarten „Zum blauen Affen“. Also definitiv nichts für Sofia, die mit dem Stresslevel komplett überfordert wäre. Für Matilda aber eine leichte Übung… also durfte sie mich mal begleiten. 

Am Treffpunkt lernte sie dann erst mal den „neuen“ Schäferhund unserer Trainerin kennen… Dino, einen wirklich sehr großen (wenn auch rappeldürren) Rüden mit Riesenohren. Da er nicht immer ganz einfach ist, insbesondere Kleinhunden gegenüber, fragte ich vorsichtshalber vorher nach…wohl wissend, dass Matilda wenig Geduld mit neugierigen Schnufelnasen hat. Katrin winkte aber beruhigend ab: sie sei ja schließlich kein kleiner weißer Wuschel und sei genau Dinos Ding. Und tatsächlich… als er das Tildchen vorsichtig beschnupperte, es ihr – wie erwartet – sehr schnell zu viel wurde und sie lautlos nach vorne ging und nach ihm schnappte, zuckte er nur erstaunt zurück, ohne böse zu werden. 

Katrin lachte nur: das würde ihn sicher nicht davon abhalten, es ein zweites Mal zu versuchen. Er testete es wirklich noch mal an und hole sich prompt die nächste Backpfeife ab.

Nun wurde es aber ernst: das Training begann. Konzentriertes Laufen in Zweierreihen auf dem Bürgersteig, an der lockeren Leine und alle paar Meter im Wechsel Sitz, Platz und Steh. Für Mati nicht so einfach, da sie im Alltag eigentlich nie angeleint wird…und ihr das dementsprechend nicht gefällt. Sie arbeitete aber sehr schön mit und himmelte mich dermaßen an, dass sie zwischendurch sogar mal von der Bordsteinkante abrutschte.

Als es dann Richtung Rheinufer ging, wechselten wir vom Weg auf die Wiese, wo nun diverse Ablageübungen folgten. Mein Mädchen muss sich normalerweise nicht hinlegen und sieht das eigentlich auch nicht so recht ein. Da es aber schön warm und trocken war, konnte ich es ihr zumuten, sich ins Gras zu legen und auch dort zu bleiben. Zwei sanfte Korrekturen reichten und schon blieb sie brav liegen, obwohl ich ca. 5 m entfernt stand und immer wieder teils bekannte, teils ihr fremde Hunde um sie rumliefen. Ich war soooo stolz auf das Matildchen!   
 
Am Rheinufer dann weitere Ablenkungen in Form von Radfahren, Joggern, Passanten (mit und ohne Hund). Auch hier wurden einzelne Übungen eingestreut, primär ging es aber darum, vernünftig an der Leine zu laufen. Dabei wird nicht unbedingt ein korrektes Fuß verlangt, sondern schlicht und ergreifend, dass der  Wauz recht nah bei einem ist und NICHT zieht. Und ja… mein Mann mag es kaum glauben, Mati kann auch das.

Abschließend ging es dann mit allen in den Biergarten. Getränke holen mit Hund an der Leine, sich einen Platz suchen, Hunde locker nebeneinander platzieren. Alles kein Problem für die Maus. Glücklicherweise hatte Mo (Meggies Frauchen) dran gedacht, Wasser und einen Napf mitzubringen und gab den Hunden was zu trinken. Und noch besser: als Matilda sich dem Napf näherte und das Näschen rümpfte, verstand Mo sofort: sie kippte das angesabberte Wasser weg und füllte extra für die Kleine auf, die dann auch tatsächlich zufrieden an den Napf ging und etwas trank. 

Pee-Wee ist wieder zuhause….

Lange hat’s gedauert…so lange, dass ich irgendwann die Anspannung nicht mehr ausgehalten und den Bestatter angerufen habe. Seltsamerweise wurde mir dasselbe gesagt, wie beim letzten Mal: die Urne sei am Vorabend nach Bonn zurückgeliefert worden und man habe mich heute anrufen wollen. Nun denn…

Nun war an dem Tag natürlich niemand mehr in der Geschäftsstelle und dann kam ja auch schon Ostern dazwischen. Sprich: der frühestmögliche Termin für die Abholung der Urne war heute.  

Nun ist unser Pivelino aber endlich wieder zuhause, mir geht es deutlich besser und ich hoffe, jetzt so langsam zur Ruhe zu kommen und einen Abschluss zu finden. 

Happy Birthday, Sofia!

Da unser Sofichen ein Nothund ist und wir nur wenig über ihre Vergangenheit wissen, geschweige denn ein genaues Geburtsdatum kennen, haben wir einfach beschlossen, ihren Geburtstag am 23. April zu feiern.

Die Süße müsste mittlerweile ca. 7 Jahre alt sein…. auch wenn sie nicht so aussieht und sich erst recht nicht so benimmt! 

Trotz all ihrer Ängste und Traumata, trotz all der körperlichen und seelischen Narben, sind wir so unglaublich glücklich mit diesem sanften, lieben, lustigen, verspielten Schnuffel. Sie ist perfekt, so wie sie ist. 

Entspannung pur

Heute hat Sofia die Physiotherapie bzw. die Massage voll und ganz genossen…. sie wedelte dauernd und knallte dabei der armen Deja so lange die Rute ins Gesicht, bis die entnervt aufstand, sich umdrehte und sich mit dem Po zu ihr wieder hinlegte.  

Und als wir fertig waren, drehte das Sofichen gut gelaunt eine Runde durch den Behandlungsraum, um sich dann mit erwartungsvollem Blick wieder auf die Matte zu legen. Andrea musste nur noch lachen und hat ihr tatsächlich noch mal kurz den Rücken massiert!

  

Noch mehr Ärger über Führgeschirr

Ich hatte mich im September 2017 nicht nur über sehr Camiro und deren mittlerweile arg überteuerten Preise geärgert, sondern auch über Blaire, bei denen ich daraufhin ein Geschirr in Auftrag gegeben hatte, welches zig Mängel hatte. Aufgrund meiner Reklamation wurde dann ein neues angefertigt, allerdings musste ich da recht resolut darauf bestehen, dass man die von mir durchgegebenen Maße verwendet, damit das Geschirr denn auch wirklich auf meinen kleinen „verbauten“ Hund passt. Siehe „Ärger über Führgeschirre“ 

Diese Geschirr ist also knappe 1,5 Jahre alt…. und das Neopren scheuert INNEN auf!

Wie – bitte sehr – kann das passieren? Matilda krempelt das Teil doch nicht im Laufen um und rutscht damit über den Boden! 

Ganz ehrlich? Ich bin stinksauer. Unsere alten Geschirre sind jahrelang fast täglich im Gebrauch gewesen und da ist so was nicht passiert. 

Keine Lust…

Irgendwie war Sofia heute nicht gut drauf und kam bei der Physiotherapie nicht wirklich zur Ruhe, obwohl Andrea – wie üblich – anfangs erst einmal massiert hat, was normalerweise immer dazu führt, dass der Wauz so sehr entspannt, dass er beinahe einschläft.

Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass es plötzlich wieder sehr warm geworden ist. Das Sofichen ist nämlich ziemlich hitzeempfindlich und kann sich bei etwas höheren Temperaturen für nichts begeistern. Es kann also gut sein, dass ihr der recht enge Körperkontakt in diesem Moment einfach zu viel war. 

Trotzdem hat sie brav alles mitgemacht. Gutes Mädchen!