Happy Birthday, Mortisha!

Die Zeit ist wie in Fluge vergangen: nun sind die Gremlins, die wir im zarten Alter von 2 Tagen im Molosserforum entdeckt hatten, ganze 6 Jahre alt!

 

Mortisha hat unser einst so beschauliches Leben ganz schön aufgemischt und wir haben so manches Mal nur noch verzweifelt den Kopf geschüttelt, weil sie uns an den Rand des Wahnsinns getrieben hat. Doch wie sollte man diesem niedlichen Chaoten mit den Fledermausohren und dem kecken Blick widerstehen oder böse sein? Wir sind Tisha jedenfalls komplett verfallen!!!

Dir, deiner süßen Schwester Paula und natürlich auch allen anderen Gremlingeschwistern wünschen wir zum Geburtstag alles Liebe!

Bleib‘ bitte noch mind. 6 weitere Jahre bei uns und bring‘ jeden Tag ein Strahlen auf unsere Gesichter und in unsere Herzen!

Arme kleine Feldmaus

Wie Simba so an einem Feld entlangstromerte, hörten wir es plötzlich piepsen…und schon sprang er in das hohe Gras und stöberte aufgeregt darin herum.

Mein Mann pfiff die anderen Hunde zurück und ich stürzte mich auf Simba, weil das Piepsen gar nicht mehr aufhören wollte und ich schon befürchtete, er habe eine Maus erwischt.  Doch er hatte nichts im Maul…und mein Mann deutete nur aufgeregt ins Gras und meinte, die Maus sei hinter uns und versuche, in ein Loch zu krabbeln!

Wie bitte?

Ich ließ mir die Stelle zeigen und tatsächlich! … dort lag eine Maus auf der Seite und zuckte wild vor sich hin. Allerdings waren das, was mein Männe für Fluchtversuche gehalten hatte, wohl die letzten Todeszuckungen. Simba war offenbar versehentlich auf das kleine zarte Geschöpf getreten.

Mäx beim TA

Unsere Hunde sind doch immer wieder für Überraschungen gut.

Heute durfte ich den English Bulldog Mäx, der vor knapp 2 Jahren mit schweren Verhaltensproblemen zu seiner Familie gekommen ist, zum Tierarzt begleiten… um mal mit eigenen Augen zu erleben, wie aufgeregt er ist und welches Zwangsverhalten dann wieder auftritt. Es ist dann auch unmöglich, mit ihm im Wartezimmer zu sitzen, so dass man den Hund im Auto lässt und erst die Praxis betritt, sobald man dran ist.

Doch diesmal wollte Antje die Probe auf’s Exempel machen: kurzentschlossen gingen wir mitsamt Hund hinein. Mäx versuchte auch prompt, heiser kläffend in die Leine zu packen… ließ sich aber sofort runterfahren und sogar in aller Ruhe auf die Waage stellen.

Dann ging es auch schon hinein ins Behandlungszimmer: da die TA molosser- und problemhund-erfahren ist, wurde die Leine ausgeklinkt und der aufgeregte Bulldog trabte schnaufend durch den Raum, begrüßte die Ärztin (durch ein herzliches Rammen) und warf sich auch vor mir kurz – mit allen Vieren strampelnd – auf den Rücken. Durch ein paar resolute UO-Übungen mit anschließender Superbelohnung konzentrierte die TA den Wibbel auf sich…. und nun geschah das Unfassbare:

Ohne Leine, ohne Maulkorb, ohne ein Festhalten durch Antje… gelang es der TA, Mäx nicht nur zu untersuchen (incl. Herzauskultation und Ohreninspektion), sondern auch zu impfen!

Wir standen nur noch da und waren vor Überraschung sprachlos.

Doch es kam noch besser: während die Ärztin die nötigen Eintragungen in Mäx‘ Impfpass machte, wuselte der Kleine hinter ihren Schreibtisch, wurde kurz geknuddelt… und dann ins Platz gelegt. Aufgeregt wie er aber war, stand er kurz darauf wieder auf… und handelte sich prompt einen Anpfiff von der TA ein. Schließlich hatte sie ihm keine Freigabe gegeben. Zack! Lag er auch schon wieder brav neben ihr und muckste sich nicht mehr, bis sie fertig war und ihn freigab.

Nun folgte ein kurzes (gewolltes) Aufdrehen und sofortiges Wiederrunterfahren. PERFEKT!

Ärztin, Frauchen und ich standen nur noch da, strahlten wie die Honigkuchenpferde und freuten uns über diesen Riesenerfolg: noch vor einem Jahr wäre so ein Tierarztbesuch völlig unmöglich gewesen… und man sieht ganz deutlich, dass sich die viele Arbeit, die Zeit, die Nerven und die Geduld ausbezahlt machen, die Antje in den kleinen Psycho steckt!
Einfach nur großartig!

Der Gremlin und das Höllenquartett

Heute haben wir das Höllenquartett auf die arme kleine Pauline losgelassen… was den Gremlin aber nicht weiter beeindruckt hat.

Vega flippt eh regelmäßig aus, wenn sie ihre „verlorene“ Tochter trifft. Extrem niedlich ist aber, dass Felicitas mittlerweile ebenfalls ausklinkt (fiept, heult und rumhüpft), weil sie sich so über die Kröte freut.

Mortisha und ihre Schwester haben wieder auf ganz dicke gemacht… und Simba, der Paula schändlicherweise erst zum dritten Mal getroffen hat, war total relaxt und fühlte sich als Hahn im Korb natürlich superwichtig.

Leider konnte ich kaum Fotos machen, weil die Gegend extrem karnickelreich war und wir alle Hunde ständig im Blick haben mussten. Außerdem mussten wir den Spaziergang auch verfrüht abbrechen, weil Mortisha plötzlich ganz erbärmlich vorne links (wahrscheinlich wegen einer Überbelastung) lahmte.

Aber das obligatorische (katastrophale) Gruppenfoto durfte nicht fehlen:

Wasserspaß an der Sieg

Heute waren wir mit dem AmStaff-Mix Linda an der Bergheimer Siegfähre verabredet. Ihr Frauchen hatte sich nämlich beschwert, dass sie zwar schon alle meine Mädels kennengelernt hat, Simba aber noch fehlte. Also mussten wir das schnellstmöglich nachholen.

Die Erstbegegnung war aber echt spannend, weil die „alte Dame“ nicht mehr allzu gut sieht und manchmal arg biestig werden kann. Aber Simba hat sich benommen und sie mit seiner guten Laune angesteckt.

Die beiden hopsten gutgelaunt durch die Felder, schnufelten gemeinsam an interessanten Grasbüscheln und rempelten sich wie alte Kumpels gegenseitig zur Seite.

An der Sieg konnte der Spaß dann richtig losgehen: Linda plantschte selbstvergessen im Wasser, rettete Steinchen und genoss die entspannte Stimmung, während Simba wie ein Irrer durch den Fluss spratzte, nach Stöckchen schwamm und mit ihnen übermütig um das Mädel rumrannte.

Einfach nur schön!

Paarlauf:

 

Pet-Trail

Nach langer Zeit durfte Vega endlich mal wieder einen anderen Hund (einen Australian Shepherd) suchen…. und hat gezeigt, dass sie nichts verlernt hat.

„Hündische“ Geruchsartikel sind für Vega weitaus interessanter als jeder GA eines Menschen (von  Socken einmal abgesehen) und so schnüffelte sie intensiv an Oskars Geschirr. Auf ihr Trailkommando hin trabte sie ohne zu zögern los. Zügig ging sie die Straße entlang, sicher in die Abzweigungen rein.

Als sie den gesuchten Hund mitsamt Frauchen in einer Einfahrt sitzen sah, zog sie noch mal an und blieb dann ca. 7 m vor den beiden stehen… mit aufmerksam auf sie gerichteten Blick, aber offenbar etwas ob des weiteren Vorgehens verunsichert, weil eine Zeitungsausträgerin vor den beiden stand und Iris in ein Gespräch verwickelt hatte.

Ich war gespannt, wie Vega die Sache lösen würde  und muckste mich nicht…

Als die Frau sich endlich  verabschiedete und weiterging, begann Vegas Stummelrute heftigst zu wackeln. Dann wandte sie sich mit blitzenden Augen zu mir um, nahm Blickkontakt auf und setzte sich vor mich: „Trail beendet, Hund gefunden!“

Sehr schön gemacht!

Er hat’s nicht leicht…

Ich lag gerade gemütlich auf dem Bett und las, als ich ein klägliches Winseln an der Schlafzimmertür hörte.

Mein Blick traf auf einen kleinen bedröppelten Simbel, der mit hängenden Ohren in der Tür stand und sich nicht an Felicitas vorbeiwagte, die sich quer vor dem Eingang ausgestreckt hatte und schlief.

Als ob es die Olle in irgendeiner Weise interessieren würde, ob der Dummbrösel sich an ihr vorbeiquetscht, über sie rüberhüpft oder sie einfach zur Seite schiebt!

Mit einem leisen Lachen rief ich Feli, die verschlafen die Augen aufkniepte und sich aufrichtete…. und schwupps! war Simba auch schon an ihr vorbei und ließ sich mit einem seligen Seufzen neben mir auf’s Bett sinken.

Dusselchen

Simba schlief tief und fest auf der Couch, träumte süße Hundeträume… und hatte dabei die Zungenspitze draußen. Als er nun von unserem Lachen wach wurde, guckte er uns nur minutenlang verständnislos und immer noch arg verschlafen an. Die Zunge blieb aber weiterhin draußen.

Briefträger und Hunde…

…haben ja bekannterweise ein meist gespaltenes Verhältnis zueinander und man sollte meinen, dass die Damen und Herren in Gelb im Umgang mit Vierbeinern geschult werden bzw. sich darüber klar sind, dass sie tagtäglich in die Territorien von Vierbeinern eindringen, die das womöglich nicht allzu spaßig finden.

Allerdings sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, dass das nachfolgend beobachtete (menschliche) Verhalten nicht angemessen ist:

Ich kam gerade aus der Dusche, als Mortisha aus dem Schlafzimmer (zur Straße raus) anschlug. Sekunden später bellten auch die drei anderen los. Als ich nun ins Wohnzimmer kam, sah ich auch warum: der Postbote hatte sich (mal wieder) vom Nachbarn zur Linken auf unser Grundstück begeben, kurz was bei uns eingeworfen und ging dann auf direktem Wege an unserem Wohnzimmerfenster vorbei zu der Nachbarin auf unserer rechten Seite.

Prinzipiell ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, dass er diese Abkürzung nimmt…. nur musste der gute Mann sich dafür an unserem Geländewagen vorbeiquetschen, der – ich habe es extra nachgemessen! – ganze 35 cm von unserem Wohnzimmerfenster entfernt geparkt war.

Als er sich nun also ans Fenster presste, knallten 2 große Hunde an die Scheibe und machten einen Riesenradau. Was ich ihnen nicht einmal verübeln konnte.

Doch damit nicht genug: nachdem der Postbote die Nachbarspost eingeworfen hatte, stieg er wieder über die niedrige Hecke zwischen den beiden Grundstücken und quetschte sich abermals am Fenster vorbei… woraufhin die Hunde wieder austillten!

Ich war dermaßen erbost, dass ich mir in Windeseile etwas Präsentables überwarf… doch als ich aus dem Haus stürmte, war von dem Mann nichts mehr zu sehen.

Bei Gelegenheit muss ich ihm aber unbedingt mal persönlich sagen, dass es mich nicht wundern wird, wenn ich irgendwann mal höre, dass er auf seiner Tour von einem Hund gebissen wurde!