Wirbelwind

Sofia ruhig zu halten ist gar nicht mal so einfach, nun da es wieder etwas abgekühlt ist und die morgendlichen Temperaturen angenehm kühl sind. Darf sie dann auch noch in der niedrigen Sieg plantschen, möchte sie am liebsten nur noch rumwirbeln…. was in mir natürlich gleich wieder die Sorgen auslöst, dass sie wieder humpeln könnte.

Sperrung

Vor ein paar Tagen sind wir noch den Rundweg vom Siegauenparkplatz via Mondorfer Siegmündung Richtung Siegfähre gelaufen und haben uns tatsächlich gefragt, wie lange die Holzbrücke über die Oberste Fahr (alter Siegarm) noch hält, da sie an einer Stelle ein Stück abgesackt war.

Heute standen wir dann vor einer Absperrung. Hier geht es definitiv nicht mehr weiter!

Wer weiss, wie lange die Stadt Troisdorf braucht, um die Brücke zu reparieren / erneuern. In Bälde ist damit sicher nicht zu rechnen.
 

 

Hitze

Unsere Spanierin leidet unter der Hitze…anders kann man es wirklich nicht ausdrücken.

Sie ist völlig platt, schleppt sich zuhause von einer kühlen Stelle zur nächsten und muss morgens schon vor Sonnenaufgang raus, um überhaupt noch ein bisschen Bewegung zu bekommen. 

Und das Kühlhalsband trägt sie mittlerweile 24/7.

Alexandersittiche

Da es derzeit megamäßig heiß ist, sind wir wieder extrem früh unterwegs.

Die letzten beiden Tage sind wir nur fix an den Rhein, den Pappelweg entlang. Allerdings können wir uns diese Runde in Zukunft schenken, weil uns allen Ernstes die hier ansässige Alexandersittich-Population einen Strich durch die Rechnung macht! 

Die wunderschönen quietschegrünen Vögel sind nämlich extrem mitteilsam. Solange nur einzelne Sittiche an uns vorbeifliegen, ist das ja noch ok, aber offenbar hat der komplette Schwarm einen riesigen Baum direkt an einer seichten Plantschstelle zur seinem Nachtlager auserkoren…. und wird mit Sonnenaufgang langsam aktiv und vor allem SEHR laut. So laut, dass selbst ich mich erschrocken gefragt habe, was das für ein Lärm ist.  

Matilda ist das ja noch halbwegs egal, auch wenn sie im Vorbeilaufen einen skeptischen Seitenblick zum Baum geworfen hat. Für Sofia allerdings war das Stress pur: mit angelegten Ohren und eingeklemmter Rute lief sie abgeduckt den kleinen Feldweg entlang und wurde immer schneller….

Blöderweise reichte es aber nicht, aus dem unmittelbaren „Gefahrenbereich“ rauszukommen. Auf dem Rückweg liefen wir über den Rheindamm, Luftlinie knapp 300 m vom Sittichbaum entfernt…. die kleinen grünen Gesellen waren aber mittlerweile in alle Richtungen ausgeschwärmt und ausgerechnet zwei mussten unbedingt im Tiefflug über Sofia hinwegfliegen, die sich nur noch in Panik die Böschung runterstürzte und sich ins hohe Gras abduckte! 

Wir müssen unsere morgendlichen Runde dann wohl doch wieder an die Sieg verlegen. 

 

„freie Trainingsstunden“

Da unsere Trainerin keinen Übungsplatz mehr hat, weil sie den vom Teckelclub gekündigten Pachtvertrag aufgrund unmöglicher Forderungen der Stadt Bonn nicht übernehmen wollte, treffen wir uns nun immer an unterschiedlichen Orten und arbeiten „realitätsnäher“. Grundsätzlich ist das natürlich prima, allerdings sind nicht alle Trainingsorte für Sofia geeignet…

Heute haben wir uns am späten Nachmittag im Wald getroffen, wo die Temperaturen zumindest für die Langnasen erträglich waren. Matilda ist zwar freiatmend, ist aber schon auf der kurzen Strecke vom großen Ennertparkplatz zu unserem Treffpunkt unterhalb des Hardtweihers total überhitzt, so dass wir sofort pausieren mussten. Glücklicherweise hatte ich genug Wasser dabei. 

Zuerst haben wir auf einem kleinen und gerade nicht zugestellten Parkplatz ein paar Pylonen aufgestellt (Slalom, Absitzen und Ablegen), danach ging es zur einer großen Grillhütte, wo wir Tische, Bänke, die Abdeckung des Grills selber und die Felsbrocken drumrum für einen kleinen Parcours genutzt haben. Das war wirklich spaßig! 

Abschließend sind wir zu einem versteckt im Wald gelegenen Weiher spaziert, der zwar relativ sauber aussah, dafür aber ziemlich gestunken hat….was aber zumindest den Goldendoodle nicht vom Plantschen abgehalten hat. *urks*

Bei solchen freien Stunden entstehen eher Teamarbeit-Fotos, die ich hier ohne Genehmigung der Teilnehmer leider nicht einstellen darf, aber ein paar Pics kann ich trotzdem zeigen:

Sieglarer See

Bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen sind wir morgens sehr früh unterwegs…und treffen keine Menschenseele. Macht aber nichts… Hauptsache, den Mädels gefällt’s. Und die hatten jede Menge Spaß, als wir heute mal den Sieglarer See umrundet haben.

 

An der Siegfähre

Ganz entspannt unterwegs mit kleiner Pause an einer abgelegenen Sieg-Bucht, wo es für alle Äpfelchen gab und wir einen Schwung Erpel beobachten konnten, die ganz unauffällig ein paar Enten hofierten.

Seminar „Stress und Bindung“

Nachdem mir das letzte Seminar bei Silvana Morinelli so gut gefallen und ich zufälligerweise gerade Urlaub hatte, als der nächste Rheinland-Termin stattfand, habe ich natürlich gleich dran teilgenommen.

Der Start lief etwas chaotisch, weil die Firmeninhaber, die den Seminarraum zur Verfügung stellen wollten, den Termin vergessen hatten und auf die Schnelle niemanden nach Troisdorf schicken konnten, um aufzuschließen. Also haben wir gewartet, bis alle Teilnehmer da waren….und sind dann in Kolonne zu dem Trainer Stefan Engels nach Hause gefahren, wo – Mehrgenerationenhaus sei Dank – die sehr sympathischen Eltern bereits spontan die Möglichkeit geschaffen hatten, in dem wunderschön ausgebauten Dachboden das Seminar stattfinden zu lassen.

Wir alle wurde nicht nur herzlich willkommen geheißen, sondern auch bestens mit Getränken, Kuchen und Knabberzeug versorgt…. und als kleine „Wiedergutmachung“ (die gar nicht nötig gewesen wäre) wurde in der großen Pause sogar lecker gegrillt – und ich weiß jetzt ENDLICH, woher man den besten Grillkäse überhaupt herbekommt!

Das Seminar selber war wieder sehr locker, spannend und war nicht nur eine willkommene Auffrischung eines wichtigen Themenkomplexes, sondern bot auch einige neue Infos.

Wahner Heide

Nach langer Zeit mal wieder ein Spaziergang in der Wahner Heide. 

Da es recht warm war, sind wir erst mal im Schatten des Telegraphenberges geblieben und haben die Runde über die offene Heidelandschaft relativ kurz gehalten. Über den bei den Hunden geliebten Sandhügel sind wir gar nicht gelaufen, weil auf der anderen Seite eine Herde Schafe und Ziegen im Schatten der Bäume graste…. und Matilda sie recht schnell in der Nase hatte.