In den wenigen stillen Momenten, die Matilda hat, könnte man manchmal wirklich meinen, dass sie erwachsen wird!
Archiv des Autors: grazi
Kommunikation
Meerschweinchen
Da Mortisha mit ihren 9 Jahren auch nicht mehr die Jüngste ist, wollte ich mal einen Geriatrie-Check machen lassen, bei dem sie natürlich auch Blut lassen sollte. Blutabnahmen gestalten sich aber grundsätzlich schwierig, wenn man nur ganz zarte, dünne Venen hat. Und der Tierärztin schwante wahrscheinlich schon „Böses“, als sie Tishas rechtes Sprunggelenk rasiert hatte und erstaunt meinte, sie habe „Venen wie ein Meerschweinchen“.
Mein dümmlicher Kommentar lautete: „Solange sie nicht quietscht wie ein Meerschweinchen…“
Hätte ich doch bloß nichts gesagt!
2x gestochen und von Blut keine Spur, dafür wimmerte Mortisha wie ein kleines Mädchen.
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Daraufhin nahm sich die TA den rechten Vorderlauf vor, rasierte ihn…und konnte erst nach ordentlichem Stauen eine Vene entdecken. Morty war not amused…und noch bevor die Nadel sie berührte, schrie sie wie am Spieß. Auch hier folgten zwei vergebliche Versuche, bevor sich die Ärztin dem linken Vorderlauf zuwandte.
ENDLICH traf sie die Vene, doch mittlerweile war der Gremlin so durch den Wind, dass er nur kreischte und sich wild aufbäumte…und die Nadel aus der Vene rutschte.
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Die Ärztin sah es selber ein: Weitere Versuche zwecklos, weil sich die Kleine mittlerweile derart echauffierte, dass an eine erfolgreiche Blutabnahme nicht mehr zu denken war.
Wir werden es dann wohl in ein, zwei Wochen noch mal probieren. *seufz*
Ich lese gerade…
Gabriele Niepel, Kastration beim Hund
Da Matilda ins Teenie-Alter kommt und die erste Läufigkeit bestimmt nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird, möchte ich mich wieder auf den aktuellen Stand bzgl. Kastrationen bringen.
Früher habe ich prinzipiell nur kastrieren lassen, wenn eine medizinische Indikation vorlag. Mortisha ist meine erste Hündin, die prophylaktisch kastriert wurde, da mein Mann nicht damit klar kam, dass alle Mädels früher oder später wegen Mammatumoren unter’s Messer mussten und solche OPs mit zunehmendem Alter ja auch nicht gerade einfacher werden.
Im Nachhinein haben wir es bereut, einer ängstlichen und unsicheren Maus derart im Hormonhaushalt herumgepfuscht zu haben.
Und auch bei Simba wäre definitiv keine Kastration nötig gewesen, hätte ich gewusst, dass er bei uns bleiben wird.
Von daher muss nun sehr gut überlegt werden, ob wir diesen Eingriff überhaupt machen lassen (was sicher auch davon abhängt, wie Simba darauf reagiert, wenn ihm ein derart lecker riechendes Mädchen dauernd vor der Nase rumläuft) und wenn ja: zu welchem Zeitpunkt.
Unterwegs an der Sieg
Ein schöner Spaziergang bei angenehmen Temperaturen und mit gut gelaunten Hunden, die in der Sieg plantschen durften… ich hatte also die Garantie für ein paar „Fratzen“-Bilder, über die ich mich nun köstlich amüsieren kann!
Matildas neues Geschirr
Da ist es: Matildas erstes maßgeschneidertes Camiro-Geschirr!
Jetzt laufen alle meine Mädels endlich wieder im Partnerlook rum. *freu*
Das Camiro sitzt wie angegossen und hat noch Luft nach oben.
Sinnigerweise muss man bei der Bestellung nicht nur die Rasse, sondern auch das Alter des Hundes mit angeben. Die Näherinnen beachten die körperlichen Besonderheiten bestimmter Rassetypen und sie sorgen dafür, dass das Geschirr bei einem Junghund auch in ein paar Monaten noch passt, obwohl er sich im Wachstum befindet.
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Kleiner Hund… ganz groß
Da Matilda doch recht klein ist und wir nicht jünger werden, hat es sich bei uns eingebürgert, dass das Hundekind auf die Couch hüpft, damit wir ihr rückenschonend das Geschirr anlegen können. Sie kann das auch kaum erwarten, hopst gerne ein paar Mal rauf und runter (während die anderen angezogen werden) und wackelt mit dem kleinen Stetz in größter Vorfreude auf jede Unternehmung, die nun folgen könnte.
Heute hatte ich allerdings den Fehler begangen, das Geschirr nicht auf die Couch zu legen, sondern auf den hohen Wohnzimmertisch….und prompt hüpfte Matilda auf den Tisch, schlidderte kurz über den glatten Granit und schaut mich so begeistert an, als ob ein Hund auf dem Tisch das Normalste der Welt wäre!
Sonnenanbeter
Abbrucharbeiten
Die Badsanierung hat begonnen und ich kann es kaum erwarten, die altbackenen rosa Fliesen loszuwerden.
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Erst muss aber eine Zwischenwand raus und mein Mann hatte sichtlich Spaß dabei, als „Görk der Zerstörer“ unterwegs zu sein. Aber auch die Hunde finden die Baustelle spaßig und untersuchen die „Ruine“ ganz genau.
Little Miss Ignoranzia
Als wir heute Richtung Mondorf unterwegs waren, kam uns auf einem dunklen Waldweg ein Paar mit wunderschöner Jagdhündin entgegen.
Wie üblich leinten wir alle Hunde (bis auf Vega) an, zogen sie leicht auseinander, ließen sie absitzen und so konnten die Leute locker an uns vorbeigehen. Die Hündin guckte nur neugierig und hätte ganz offensichtlich gerne Kontakt gemacht. Daher fragte ich, ob Matilda kurz „Hallo“ sagen dürfe. Durfte sie.
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Also fix das Hundekind abgeleint und freigegeben. Die Kleine hopste auch sofort munter los, rannte schnurstracks an der (sichtlich enttäuschten) fremden Hündin vorbei, stupste kurz die Leute an, drehte sich um…und rannte prompt zurück zu ihrem „Rudel“!
Wir hatten zwar schon bemerkt, dass andere Hunde nicht allzu wichtig sind, wenn ihre Oldies in der Nähe sind, doch bislang hatte Matilda intensiv-verspielten Kontakt gemacht und allergrößte Freude dabei bekundet.
Dass sie mittlerweile SOOOOO ignorant sein kann, hat uns dann doch ein bisschen überrascht.






























