Charlie Ellis, Dog Selfies
Ein Büchlein, das am Puls der Zeit ist: lustige Selfies, die jedem Hundefreund einfach ein Lächeln ins Gesicht zaubern MÜSSEN!
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Santa Domenica alias „Sergeant“ Pepper wurde gerade mal 5 Jahre alt.
Ende Dezember wurde ein malignes T-Zell- Lymphom, Stadium V diagnostiziert….. und der rasend schnelle, dramatische Verlauf der Erkrankung lässt eine akute Leukämie vermuten.
Ihr Frauchen Margit, unsere liebe österreichische MVH-Kollegin, hat in den vergangenen Wochen die Hölle durchlebt und ist nun verständlicherweise am Boden zerstört: obwohl sich in ihrem Leben alles um ihre Mastini dreht und sie ALLE Grauschnuten unendlich liebt, war Santa etwas Besonderes… sie war ihr „Baby“, das sie vor nicht ganz 5 Jahren als Tierschutz-Welpchen persönlich in Barcelona abgeholt hatte.
Ich wünschte so sehr, wir könnten Margit irgendwie helfen… wären näher dran…. könnten sie mal in den Arm nehmen und einfach nur festhalten.
Doch auf die Entfernung können wir ihr einfach nur viel Kraft wünschen, um die nächste Zeit irgendwie durchzustehen.
Unser Quartett ist so aufeinander eingeschworen, dass fremde Hunde relativ uninteressant sind. Und genau dieses Desinteresse fördern wir ja auch ganz bewusst, indem wir keine unkontrollierten Fremdhundbegegnungen zulassen.
Von daher habe ich in den vergangenen Monaten insbesondere mit Matilda geübt, auf immer geringere Distanz unangeleint an Artgenossen vorbeizugehen, ohne sie danach jedesmal mit einem Kontakt zu belohnen.
Der eine oder andere mag es nicht verstehen, dass ich einem Junghund Sozialkontakte verwehre (wobei das so nicht ganz korrekt ist, da wir mit ihr auch ganz gezielt Kontakte suchen und ermöglichen), doch ist das einfach ein Sicherheitsaspekt, den man als Mehrhundhalter beachten sollte… vor allem wenn man etwas knackigere Vierbeiner einer bestimmten Optik hat, die „Eindringlinge“ rigoros verhauen würden.
Ich kann es schlicht und ergreifend nicht riskieren, dass mein verspieltes Junggemüse zu fremden Hunde hinläuft, diese zum Spiel auffordert und dann möglicherweise mit dem neuen Kumpel zu uns zurückrennt, wo dieser von nicht gerade freundlich gestimmten Althunden erwartet wird.
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Glücklicherweise ist das Matildchen nicht nur ein cleveres Mädchen, sondern eben auch extrem auf ihr „Rudel“ fixiert. Die Ausrutscher, bei denen sie hin und wieder doch noch zu anderen Hunden läuft, werden immer seltener.
Heute jedoch hat sie sich selbst übertroffen!
Als uns auf einer großen Wiese eine Frau mit zwei Hunden entgegenkam (der mittelgroße Mischling angeleint, der bällchentragende Jack Russell freilaufend), leinte ich ganz beiläufig Simba & Mortisha an und ging – ohne ein Wort zu sagen – einfach einen kleinen Bogen von ca. 8 m. Vega kennt dieses Laufschmema und läuft dann ebenfalls brav in einem Bogen um Passanten rum. Doch für Matilda war es eine Premiere.
Und was geschah?
Ohne auch nur einen zweiten Blick auf Frau und Hunde zu verschwenden, trabte die kleine Maus locker hinter uns her!
Na, wenn das kein GANZ großes Kino ist, dann weiss ich es nicht!

Heute auf Arbeit entdeckt: ein Beziehungsratgeber für den Hund, um sich das richtige Herrchen auszusuchen.
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Aus dem Klappentext:
„Dieses Buch bietet einen fundierten Überblick über die gängigsten Herrchen- und Frauchenarten. Mit detaillierten Informationen zu den spezifischen Eigenheiten und Bedürfnissen, anschaulichen Abbildungen und wertvollen Tipps zur Haltung, Pflege und Erziehung des treuen menschlichen Gefährten.
Ein unverzichtbares Handbuch – nicht nur für Hunde!“
Kaum zu glauben, aber wahr: Matilda feiert schon ihren 1. Geburtstag!
Auch wenn ich oft genug gestöhnt habe, weil mich der kleine Actionkeks an den Rand der Verzweiflung getrieben hat… wir haben keinen einzigen Tag bereut, uns wieder auf das Abenteuer Vierthund eingelassen zu haben.
Trotz oder gerade wegen des großen Altersunterschieds hat sich die Maus perfekt in das „Rudel“ eingefügt. Klar… die Nerven der Großen werden manchmal auch arg strapaziert, aber alle drei lieben ihre Kleine heiß und innig.
Matilda ist wirklich ein Wonneproppen: zuckersüß, quirlig, clever, extrovertiert, neugierig, abenteuerlustig, supernett zu allem und jedem. Für uns ist sie einfach nur perfekt!
Jeder Tag mit ihr ist eine Freude. An jedem Tag zaubert sie uns ein Lächeln ins Gesicht.
Bleib‘ so, wie du bist, kleiner Stinkepups!
Wir machen ja grundsätzlich keine Party an Silvester, bleiben aber immer auf, um zu schauen, wie heftig das von unseren Nachbarn veranstaltete Feuerwerk ausfällt und wie die Hunde darauf reagieren.
In diesem Jahr hatten sich Vega & Mortisha hatten recht früh ins Bett verzogen und haben es nicht mal für nötig gehalten, zu uns zu kommen, als die Knallerei losging.
Simba & Mortisha lagen mit uns auf der Couch…. und haben beide einfach weitergeschlafen!
Hat uns echt gewundert, weil das Matildchen eigentlich alles lautstark kommentieren muss. Doch sie kniepte nicht mal die Augen auf. Da sie fest an Simba gekuschelt dalag, der ruhig weiterschlief, hat sie sicher selbst im Schlaf gemerkt, dass kein Anlass zu Sorge bestand.
Matilda ist tatsächlich seit dem 9.12. sie läufig. Am ersten Tag sah man nichts, aber Simba hat’s deutlich angezeigt… der wollte nur noch an ihr schlabbern und ich habe innerhalb von 30 Minuten gefühlte 185 x „Lass es“ sagen müssen.
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Ab dem 2. Tag gingen die Blutungen los… für eine so kleine Maus ziemlich stark und von Tag zu Tag schwoll die Vulva stärker an. Hätte nicht gedacht, dass es bei einem solchen Winz so „übel“ aussehen würde.
Matilda hat sich und ihre Umgebung von Anfang an erstaunlich sauber gehalten. Simba und Mortisha halfen aber netterweise auch ein bissel, wenn’s Flecken auf Fliesen / Decken / Überwürfen gab, die sie übersehen hatte.
Simba hat sich überhaupt sehr tapfer gehalten: ich musste ihm nur noch maximal 2x „Nein!“ sagen, wenn er an ihr schlabbern wollte und er trollte sich. Er konnte auch ganz entspannt daliegen, während sich das Matildchen an ihn kuschelte.
Während der Standhitze sah das aber anders aus: Zähneklappern, Schäumen, Schäkern, Schlabbern…. und ich musste SEHR deutliche Ansagen machen. Was er dann mit Fiepen und Winseln quittierte. Frust pur, wenn er sich von Matilda fernhalten musste.
Jetzt geht es aber wieder… und bald müssten wir es geschafft haben!
Heute ging es mit den Mädels nach Flittard zum Weihnachtsstandspaziergang.
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Um keinen Stress zu riskieren, blieben unsere beiden Jungs aber zuhause bzw. zogen die alleine los: zur Kölner Hundebande gehört schließlich der Boxer Ben und Simba findet andere Rüden zur Zeit megadoof, weil er sein läufiges Mädel nicht teilen mag.
Matilda reizte Ben aber dann doch nicht sonderlich. Er schleppte lieber halbe Bäume durch die Gegend und buddelte im Sand herum.
Dafür hatten die Mädels alle miteinander aber einen Riesenspaß. Selbst Mortisha war extrem überdreht, raste mit den anderen umher und machte keinen Stunk! *freu*