Feli darf auch mal „schnüffeln“

Bisher wird ja nur das alte Trio im Mantrailing geführt….und Feli durfte nur zuschauen. Allerdings findet sie es nicht wirklich toll, wenn ihre „Mama“ sich einen der anderen Hunde schnappt und mit ihnen loszieht, während sie selber im Auto warten muss.

Um sie wenigstens ein bissel einzubeziehen (und sie nicht nur zwischendurch aus dem Wagen zu holen), soll sie nun zumindest hinterdrein laufen, während ich mit Vega traile, da diese sich nicht von einem „Verfolger“ irritieren lässt, selbst wenn dieser zwischendurch jammert und fiept… aus Angst, den Anschluss zu verlieren.

Da wir heute nur in einer recht kleinen Truppe trainiert haben, durfte Feli sogar drei kleine Motis laufen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, da sie an der Leine partout nicht führen (vorauslaufen) möchte, sondern mir lieber an den Hacken klebt. Kleiner Trick: die Freigabe erfolgt, wenn die Versteckperson noch im Sichtbereich ist und sich im vollen Lauf befindet. Und da das Felinchen jagdlich sehr motiviert ist, ging es plötzlich mit Begeisterung hinterher, um sich dann knubbelwackelnd die Belohnung zu holen!
😉

Vom „Ich“ zum „Wir“

Drei sehr anstrengende, aber auch teilweise sehr amüsante, interessante und lehrreiche Tage sind vorüber, in denen das neue Team unserer bald eröffnenden Buchhandlung als Gemeinschaft eingeschworen wurde.

Da sich die meisten Kollegen schon aus alten Bouvier-Tagen seit Jahren kennen, eh schon einen sehr freundschaftlichen und flapsigen Umgangston pflegen und der Rheinländer an sich sowieso ein sehr offener Typ Mensch ist, wurden die „Neuen“  auf’s Herzlichste in der Runde begrüßt und nun freuen wir uns alle darauf, gemeinsam das Projekt „Metropol“ zu stemmen.

Mantrailing-Workshop

Hätte ich vorher gewusst, dass ausgerechnet an diesem WE eine beidseitige Vollsperrung der A3 sowie der A59 sowie ein Leverkusen-Fußballspiel und der Köln-Marathon zu extremen Umwegen und Staus ohne Ende führen würden, hätten wir uns die Teilnahme an dem Workshop wahrscheinlich geschenkt….und auf einen passenderen Termin gehofft. So blieb uns aber keine andere Wahl, als uns ins Verkehrschaos zu stürzen.
😉

Leider ging es Mortisha am Samstagmorgen nicht gut, so dass wir es vorzogen, sie erst einmal – unter Herrchens Aufsicht und Pflege – zuhause zu lassen. Glücklicherweise erholte sie sich aber recht schnell und konnte so am Sonntag wieder voll durchstarten.
😀

Fazit nach dem sehr anstrengenden, aber fruchtbaren Wochenende: einfach nur empfehlenswert!

Obwohl wir uns sicher fortgeschrittene Trailer schimpfen können, haben wir unser Training (da vollkommen im Hobbybereich gelagert) teilweise doch sehr unüberlegt gestaltet. Durch Sabines gründliche und gut durchdachte Analysen haben wir jedoch Aufbaufehler erkannt und das nun nötige Handwerkszeug erhalten, um dagegen anzusteuern.

Wir haben viele Gedankenanstösse erhalten, wurden teilweise vom Können unserer eigenen Hunde total geflasht und hatten an diesem WE sehr viel Spaß in einer bunt zusammengewürfelten, aber durch und durch netten und sympathischen Truppe. Kleines Leinwandchaos inclusive.
😀

Sollte sich die Möglichkeit ergeben, irgendwann wieder einmal mit Sabine zu arbeiten, werden wir das supergerne tun!

Nochmals vielen Dank an Sabine für ihre Geduld, an Iris für die Organisation, an alle Ohne-Hund’ler, die sich als Helfer und VPs zur Verfügung gestellt haben, und natürlich an alle Mittrailer und ihre tollen Hunde, die diesen Workshop zu einem wunderschönen Erlebnis gemacht haben!

Anfänge

Heute beginnt offiziell mein erster Arbeitstag als „Metropolistin“.

Da die neue Filiale noch eine halbe Baustelle ist, haben wir noch ein paar unfreiwillige freie Tage, unterbrochen durch ein Get Together mit dem neuen Filialleiter und den neuen Kollegen sowie einem 3-tägigem Teambuilding-Seminar in der kommenden Woche.

Doch heute beginnt auch ein 3-tägiger Mantrailing-Workshop bei Sabine Ditterich (http://www.hundeartige-hannover.de), der mit einem Abendvortrag zum Thema „Sinn und Unsinn von Korrekturen beim Mantrailing“ startet.

Ich freue mich schon auf beides: den neuen Job und das Trailen unter professioneller Anleitung!
🙂

Abschied

Nach fast 11 Jahren bei BOUVIER, meiner heiß geliebten Buchhandlung, mit der ich quasi groß geworden bin und in der ich mich – mit ihren verwinkelten Abteilungen, den bequemen Lese-Ecken, der Riesenauswahl  – schon als Kundin immer sehr wohl gefühlt hatte, ist nun mein letzter Arbeitstag gekommen.
🙁

Schon beim Ausräumen meines Schränkchens kamen mir die Tränen… und den ganzen Tag über war mir extrem bewusst, was ich nun alles zum letzten Mal tun würde. Der Riesenkloß im Hals wollte einfach nicht weichen.

Besonders schlimm wurde es, als meine Kolleginnen mit einem wunderschönen Blumenstrauß kamen und mich in den Arm nahmen.

Doch wie sagt man so schön? „Eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich.“

Ein kleiner Trost ist es, dass mit mir 22 weitere Kollegen und Kolleginnen gehen und wir gemeinsam in der neuen Bonner Filiale arbeiten werden, die wohl im November  eröffnet wird.

Wacker geschlagen

Härtetest für Felicitas: Samstag nachmittags mitten durch die Bonner Innenstadt.

Schon die Fahrt mit der S-Bahn war für das Mädel nicht ohne. Sie saß da und heulte erst mal wie ein Wölfchen.
😀

Dem Vorbild ihrer absolut coolen Tochter folgend, legte sie sich dann aber doch noch hin…dicht an sie gepresst.

In der Fußgängerzone quer über einen großen Platz und schon machte ein Beagle, der uns entgegenkam, ein Riesentrara. Doch meine Mädels benahmen sich – es geschehen noch Zeichen und Wunder!  – vorbildlich und trabten locker an ihm vorbei.

Jetzt noch schnell rein in die proppenvolle Buchhandlung und ein paar Sachen hinter den Kulissen erledigen. Dafür verzog ich mich zu einer (sonst eher ängstlichen) Kollegin am Abholfach und parkte Vega & Feli mitten im Raum. Meine Kollegin war dann auch total begeistert und meinte, bei diesen Hunden hätte sie auch kein Problem damit, mit ihnen alleine zu bleiben. *freu*

Zum Schluss ging es wieder durch die Fußgängerzone bis zur großen S-Bahn-Haltestelle und von dort aus fix nach Hause. Quasi ein Stadtprogramm im Schnelldurchlauf.
😉

Fazit: Felicitas hält sich selbst in solchen Stress-Situationen tapfer! Gut gemacht, meine Olle!

Kindermund

Heute haben wir – da wir Zweibeiner schwächelten und auch Mortisha noch nicht soooo superfit war – morgens nur eine kleine Ledenrunde von knapp 45 Minuten gemacht. Auf dem Rückweg muss man durch ein Dörfchen, an einer Grundschule vorbei.

Prompt kam uns eine Grundschulklasse entgegen, von einer jungen Lehrerin angeführt, die völlig unbeeindruckt von den vier Hunden weiterging, die wie im Spalier links und rechts des Bürgersteigs standen. Dem Vorbild ihrer Lehrerin folgend, liefen auch die Kiddies unbekümmert weiter, teilweise jedoch mit staunenden Gesichtern.

Besonders lustig war dann auch der Kommentar eines kleinen Jungen: „Boah, coool! Das sind ja alles Zwillinge!“
😀

Endlich wissen wir, was dem Gremlin fehlt!

Heute waren wir bei dem zweiten Kölner Internisten, der sich (genau wie das gesamte Praxisteam) live als ebenso nett und zuvorkommend erwies wie am Telefon.

Er hat noch mal eine komplette Anamnese erstellt, viel gefragt, Morty untersucht und dann die Narkose eingeleitet. Wir durften bei ihr bleiben, bis sie fast komplett weg war und sich ohne Protest von mir in die Arme einer TA-Helferin geben ließ.

Wir erhielten auch sofort einen Anruf, als die Kleine begann, aus der Narkose zu erwachen. Letztendlich mussten wir dann zwar immer noch 30 Minuten warten, bis wir zu ihr durften, weil man erst warten wollte, bis sie von selbst den Kopf anheben konnte…doch Mortisha war immer noch so platt, dass sie von ihrer Umgebung eh nichts mitbekommen hat. So durften wie sie dann auch Stunden vor der üblichen Abholzeit mitnehmen. Sprich: Einschlaf- und Aufwachphasen waren absolut stressfrei für den Gremlin. *freu*

Nun aber zu den weniger erfreulichen Dingen:

Bei der Endoskopie wurde die Erstdiagnose bestätigt. Es liegt eine Verschlussinkompetenz des unteren Ösophagussphinkters vor. Das bedeutet, dass der Schließmuskel des Mageneingangs nicht richtig schließt und meist weit geöffnet ist, so dass es immer wieder zu einem Reflux kommt. Dies hat eine Refluxösophagitis zur Folge. Die immer wieder hochkommende Magensäure hat also zu einer Entzündung der unteren Speiseröhre (und des Mageneingangs) geführt, was auf den Endoskopbildern selbst für medizinische Laien deutlich zu erkennen ist. Weiterhin liegt eine leichte Erweiterung der Speiseröhre vor und die bereits erwähnte Entleerungsstörung derselben.

Der Magen selber ist glücklicherweise vollkommen in Ordnung und es gibt auch keine Hinweise auf Tumore.

Zur Ursachenabklärung wurde Blut zu einer speziellen Parameter-Abklärung abgenommen und in ein Fremdlabor geschickt… evtl. liegt dem Ganzen nämlich eine Muskelerkrankung zugrunde (-> Myastena gravis). *seufz* Ausserdem wurden Biopsien entnommen, die pathologisch bewertet werden sollen.

Wir warten also erst mal auf die Befunde, stellen die Fütterung um (die arme kleine Kröte nimmt immer weiter ab…. hat z.B. seit Sonntag morgen nichts mehr bei sich behalten) und geben fleissig Antazida. Evtl. (hoffentlich) können wir ihr auch noch mit weiteren Medikamenten helfen.

Wir müssen jedoch befürchten, dass sich das Problem im Laufe der Zeit verschlimmern wird (kann tatsächlich zu einem Megaösophagus führen). Ist leider eine schlecht behandelbare Erkrankung. 

Aber wenigstens wissen wir nun, was los ist….