Geburtstagstrailen

Heute hatten wir mal Zeit für etwas Anspruchsvolleres: http://www.gmap-pedometer.com/?r=5159315

Traillänge: 410 m, 8 Abzweigungen, Schwierigkeiten: relativ starker Wind in recht verwinkeltem Trailgebiet (viele Verwirbelungen), Start auf großem Parkplatz, überlagert von alten Spuren, Überquerung eines großen Platzes, Backtrack am Ende des Trails.

Simba absolvierte den Trail hochmotiviert und sehr zielstrebig. Auch das Ansetzen in die falsche Richtung irritierte ihn nicht… nach Aufnahme des Geruchs sprang er sofort in die korrekte Richtung, so dass ich – wie so oft – beinahe hinterhergeflogen wäre.

Unklare Stellen arbeitete er schön aus und zog mich in Höchstgeschwindigkeit zur VP. Sehr schön gemacht!

Anschließend durfte Mortisha sich am selben Trail versuchen: sie startete ohne irgendwelche Albernheiten und arbeitete sehr konzentriert. Auffällig ist, dass sie mittlerweile keine Hilfe mehr bei ihrem HF sucht, sondern lieber an Abzweigungen stehenbleibt, innehält…den Wind prüft und überlegt.

Da der Wind die Geruchspartikel mittlerweile noch weiter verweht hatte als bei Simbas Trail, lief die Kleine in einem großen Bogen um den Platz herum, entschied sich dann aber recht flott dazu, quer über die Außenterrasse des Bürgerhaus-Bistros in die richtige Straße einzubiegen….und diese mit immer stärkerem Zug auf der Leine bis zur VP hinunterzulaufen, welche sich „gemeinerweise“ einfach umgesetzt hatte. Top!

Nach dieser anstrengenden Arbeit wollten wir nun ein Päuschen machen. Natürlich sollten die Hunde erst einmal mit frischem Wasser und einer Leckerei versorgt werden, bevor wir Zweibeiner uns bei Kaffee und Kuchen zum Klönen zusammensetzen wollten. Anlässlich meines Geburtstages hatte ich nämlich extra einen leckeren Eierlikörkuchen für das Trüppchen gebacken. Allerdings hatten wir die Rechnung ohne Simba gemacht: der hatte sich nämlich – während wir mit Mortisha unterwegs gewesen waren – nicht nur über die Gouda-Belohnungs-Happen hergemacht, sondern auch den Kuchen komplett aufgefuttert!


Als wir heimkamen und Kauknochen verteilten, nahm dieser Dreckspinsel zwar einen, legte den dann aber nur zwischen seine Vorderpfoten…. und windelte. Der war nämlich pappensatt und hatte später wohl doch ein bissel Bauchschmerzen!

Humpelotte

Vega läuft etwas runder im Rücken als sonst und geht leicht lahm… das ist zwar nicht gut, aber immer noch besser als erwartet. Wir geben also weiterhin Schmerzmittel und schonen.

Das bedeutet aber auch, dass sie uns heute nicht zum Mantrailing begleitet, sondern lieber daheim bleibt. Wir möchten nicht riskieren, dass sie sich bei den derzeitigen Temperaturen verkühlt oder im Auto allzu lange härter und unbequemer liegt als ratsam. Zuhause, auf der weichen Matratze vor dem bollernden Kaminofen, ist sie besser aufgehoben….

Autsch!

Und wieder ein dummer Unfall….

Das Trio freute sich über den ersten Frost und war ziemlich überdreht. Insbesondere Simba drehte weite Runden im gestreckten Galopp und nahm sogar einmal den Gremlin auf’s Korn, um dann im letzten Augenblick auszuweichen.

So weit, so gut. Doch bei der zweiten, bereits gemäßigteren „Attacke“ auf die Kleine ging das Ausweichmanöver schief und er touchierte im Weghüpfen Vega… die heftigst fiepte, winselte… und daraufhin auf drei Beinen stand!

Der linke Hinterlauf hing schlapp in der Luft, die Hinterpfote reflexlos runterbaumelnd. Ein furchtbarer Anblick!

Nach gründlichem Abtasten und anschließender gründlicher Massage des Beins belastete Vega ganz vorsichtig und humpelte langsam weiter. Schritt für Schritt ging es besser, bis sie wieder gut gelaunt trabte. Trotzdem konnte man noch ein deutliches Lahmen sehen.

Gebrochen ist definitiv nichts. Vielmehr befürchten wir, dass es wieder ein neurologisches Problem ist, evtl. durch einen verschobenen Lendenwirbel.

Vorsichtshalber gab es zuhause gleich ein Schmerzmittel und bisher scheint es noch gut zu gehen. Vega wirkt etwas steif, recht rund im Rücken, doch sie kam selbst nach einer Ruhephase wieder gut auf die Beine und belastete weiter.

Nun können wir nur abwarten und hoffen, dass sie noch mal Glück gehabt hat.

Einmal nicht aufgepasst…

…und schon kreuzt eine fremde Hündin im Laufschritt unseren Weg!

Offenbar hatte nicht nur ich gepennt, sondern auch die andere Hundehalterin, deren Schäferhundmischling daher frisch-fromm-fröhlich-frei auf eine Wegkreuzung und damit auf meine beiden Mädels zulief.  Die hielten erst verdutzt inne, um sich dann so zielstrebig in Bewegung zu setzen, dass der Schäfermix es vorzog, Fersengeld zu geben.

Nach der obligatorischen Schrecksekunde rief ich nach meinen Zicken und war völlig perplex, dass Mortisha als erste hörte, stehenblieb und zu mir zurückkehrte, während Vega die Hündin noch ein paar Meter scheuchte. Hmpf.

Als Madame sich endlich bequemte, locker-flockig zu mir zurückzutraben, hätte man glatt meinen können, ein hochzufriedenes Lächeln um ihre Lefzen spielen zu sehen. Doch dieses „Grinsen“ wurde ihr ganz schnell aus dem Gesicht gewischt, als die nun wieder mutig gewordene Schäferhündin plötzlich hinter ihr auftauchte, einen Riesensatz machte und ihr „grollend“ ins rechte Ohr blökte!

Vega fuhr herum, die Hündin machte eine Vollbremsung… und zog es dann glücklicherweise doch vor, sich auf keine Auseinandersetzung einzulassen. Hapuuh!

Ich muss gestehen: auch wenn ich mich normalerweise auf Vega verlassen kann, schießt  in solchen Momenten mein Adrenalinspiegel in astronomische Höhen und ich nehme mir vor, niiiiiiiiie wieder auf Spaziergängen vor mich hinzuträumen. Zumal ich mich ja selber regelmäßig darüber aufrege, wenn andere Hundehalter nicht aufpassen. *schäm*

Irre Vega

Da das Mantrailing heute ausgefallen ist, konnten wir den Sonntag ausnahmsweise mal in aller Ruhe und Gemütlichkeit beginnen und dann ging es noch zu einem langen Spaziergang an die Sieg. Trotz  strahlend blauem Himmel, wunderschöner Gegend und fortgeschrittenem Morgen waren wir nahezu die einzigen Hund’ler, die unterwegs waren…. unser Trio hat das aber nicht weiter gestört. Das war – siehe oben – bestens gelaunt!

Mäx‘ Fortschritte

Da die Bulldogge Mäx in den letzten Monaten Riesenfortschritte gemacht hat (siehe z.B. diesen Blog-Eintrag), hatten wir beschlossen, noch einen Schritt weiterzugehen und die Schleppleine fallen zu lassen. Sicherheitshalber blieben Simba sowie Mäx‘ Partnerin Paula jedoch zuhause. Trainingspartner waren also unsere beiden Mädels.

Wir  trafen uns an der Siegfähre, wanderten dann den Naturpfad Siegaue bis zum Rhein in Mondorf entlang….und konnten tatsächlich innerhalb kürzester Zeit die Schleppe fallen lassen!

Mäx blieb vollkommen entspannt, hopste hinter Mortisha her, erkundete neue Wege und trabte forsch dem Rhein entgegen. Am Mondorfer Strand angekommen plantschte er selbstvergessen im Wasser, kämpfte energisch mit halben Baumstämmen, schaute den Lastschiffen hinterher und regte sich nicht einmal auf, als Vega und Mortisha ausgelassen miteinander spielten.

Der Oberhammer geschah dann aber auf dem Rückweg: Mäx machte eine Fremdhundbegegnung!

Eine ältere Dame stellte – trotz „Warnung“ – ganz unverkrampft ihre OEB-Dame zur Verfügung, die ganz undamenhaft voll in den total verdatterten Mäx reinknallte. Doch der kleine Mann hielt sich wirklich super: zwischendurch drohte er zwar in alte Verhaltensweisen zurückzufallen, doch sein Frauchen nahm ihn immer nur kurz raus und er beruhigte sich gleich wieder.
Das war einfach spitze! 


Drei, zwei, eins….

Das Bonner Höllentrio, das Spicher Mastiffduo und die Kölner Staff-Mix-Solistin trafen sich heute zu einem – glücklicherweise trockenen- Spaziergang in der Wahner Heide.

Da die Hundekonstellation nicht ganz ohne Zündstoff war, verzichtete ich vorsichtshalber darauf, die Kamera mitzunehmen und konzentrierte mich lieber auf die Vierbeiner… hätte mir aber so manches Mal doch gewünscht, besonders schöne oder lustige Momente einfangen zu können. Na ja, nächstes Mal halt.

Alle Hunde (bis auf den Gremlin zu Beginn *räusper*) benahmen sich bestens und hatten einen Riesenspaß. Selbst die nur bedingt verträgliche Linda freute sich ganz offensichtlich sehr, mein komplettes Trio zu sehen und begrüßte Vega sogar wedelnd und mit Nasenstüber!

Der unkastrierte Jorden zeigte erfreulicherweise kein gesteigertes Interesse an meinem kastrierten Buben und fühlte sich auch nicht beflissen, seinen Sohnemann vor dem Simbelbimbel zu beschützen. Und der junge Mastiff Quai hatte zwar immer noch gehörigen Respekt vor meinem Burschen, ließ es sich aber trotzdem nicht nehmen, zwischendurch mit meinem Mädchen zu schäkern.

Aber auch mein Trio benahm sich vorbildlich: Vega war souverän wie (fast) immer, sprühte aber vor Lebensfreude über und nahm jede Pfütze mit… der kleine Unsicherheitsfaktor Mortisha hopste wie eine wildgewordenen Hummel durch die Heide, unterließ es aber – trotz ihrer beiden Bodyguards – die „rudel“fremden Hunde zu provozieren… und Simba hatte in seiner Super-Duper-Montagmorgen-Gute-Laune vollkommen vergessen, den Macho raushängen zu lassen. Stattdessen raste er vor und zurück und scannte die Heide nach jagdbaren Wild ab, ließ sich aber jederzeit, wenn auch gelegentlich mit etwas Nachdruck, abrufen.

Und da ich zur Sicherheit immer nur abwechselnd Mortisha oder Simba abgeleint hatte, konnten wir drei Frauen einen lustigen und recht entspannten Spaziergang genießen. FAZIT: Das müssen wir unbedingt wiederholen!

sonntägliches Trailen

Hier mal ein ganz kurzer Trail (knapp 200 m, ca. 30 min alt), den ich mit Simba „zum Warmlaufen“ gemacht habe.

Nicht gefilmt wurde der Perimeter, den wir vor dem Start immer laufen. Wäre in diesem Fall aber auch wohl nicht nötig gewesen, da ich Simba eh schon recht früh zum Lösen aus dem Auto geholt hatte und er somit bereits einen recht genauen geruchlichen Eindruck von der Gegend hatte -> man beachte den Start entgegen der Trailrichtung.

Gestartet wurde auf einer großen freien Fläche (Wendehammer im Industriegebiet), an der wir alle geparkt hatten und wo wir uns bereits seit ca. 2 Stunden aufhielten -> Geruchspool

Die VP befand sich auf einem Lkw-Anhänger.

Mein Männe hatte zwischendurch Mühe hinterherzukommen…. hat das Trailende aber doch noch hinbekommen. 

Hunde-TV

In einem Wohngebiet kam uns eine Frau mit Dackel entgegen, die prompt die Straßenseite wechselte… sehr zum Missfallen ihres Hundes. Der kleine Stöpsel war nämlich mehr als fasziniert von unserem Trio, ließ sich nur unwillig mitziehen und verfolgte die fremden (und artig an ihm vorbeilaufenden) Artgenossen mit seinen Blicken.
Lachender Kommentar der Hundehalterin: „Das ist wie fernsehen!“