8. Kölner Hunde-Olympiade

Wir haben uns heute ja soooooo lächerlich gemacht!
lauthalslach
Ich „Sportskanone“ hatte mich doch allen Ernstes überreden lassen, mit Matilda an der Hunde-Olympiade teilzunehmen: Das Kind hat natürlich alles klasse gemacht…nur Frauchen ist langsam und ungeschickt.
kicher
Zu den Aufgaben gehörten: Balancieren eines Tabletts mit Wasser randvoller Plastikbecher, Aufpusten eines Luftballons und Einlochen eines Pingpongballes mit Hilfe der Luft aus dem Ballon, Durchkrabbeln eines rauchenden Traktorreifens, Durchlaufen einer „Sandsack“-Gasse, Hindurchwurschteln einer Gummibandwand, von zig riesigen Gymnastikbällen überrannt werden, Cavalletti-Parcour mit anschließender Dusche, Balancieren eines Tennisballs auf einem langen Holzlöffel, an dem wiederum ein Nürnberger Würstchen angebunden war, Sackhüpfen sowie ein Waldlauf mit diversen Hindernissen incl. Treppe, Tunnel und Wassergraben…

Abendliches Resultat: Matilda war hundemüde!

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Es gab zwar für jeden Teilnehmer eine Urkunde und eine Medaille, doch eine Platzierung haben wir – wie erwartet – nicht gemacht. Aber keine Sorge: die Rote Laterne (Preis für den letzten Platz in allen Disziplinen) ging NICHT an uns, sondern an eine gutgelaunte Dame mit Mops!
zwinker
Und wie heißt es so schön: „Dabei sein ist alles!“

Sie macht sie fertig!

Matilda greift sich einen Althund nach dem anderen… aber wenn sie’s zu bunt treibt, nimmt sie den Großen gleich den Wind aus den Segeln

Öhm: wegen der Vorbereitungen zu einem größeren Bauprojekt sieht es in Garten / auf der Terrasse noch chaotischer aus als sonst… also bitte nicht so genau hingucken.

zwinker

Sonntägliches Trailen

Da es seit Wochenmitte so laaaangsam abkühlte, war es vertretbar, mit den Hunden zu arbeiten. Allerdings war es uns lieber, nicht nur schattig zu parken, sondern auch schattig zu trailen.

Und so nahmen wir Bonner heute gerne eine etwas längere Anfahrt in Kauf, um uns in Köln (im Thielenbruch) in einer schönen Waldecke mit Wasser zu treffen. Von einem kostenlosen Parkhaus konnte man sowohl in den Wald, als auch in ein ruhiges Wohngebiet und zur wunderschönen Endhaltestelle der Bahn trailen. Eine wirklich tolle Location!
Daumen hoch

Anschließend packten wir uns alle Hunde und machten einen schönen Waldspaziergang, bei dem vor allem die beiden Rüden ihren Spaß hatten. Ben ist ja sowieso ein (lieb) durchgeknallter Boxer, der wie ein Tausendsassa vor- und zurückrast. Simba ist allerdings auch nicht nicht besser, wenn er seine 5 Minuten bekommt und meint, über Bäche hüpfen zu müssen… in seinem Überschwang verschätzte er sich aber einmal grandios und landete mit einer solchen Wucht auf „Treibholz“ an der steilen Böschung, dass er sich beinahe überschlug und ich schon befürchtete, er habe sich irgendwas gebrochen!
schreck
Aber der Dicke hat mal wieder Glück gehabt, auch wenn ich nun wieder ein paar graue Haare mehr habe.

Spielkinder

Simba hat wirklich einen Heidenspaß an dem Hundekind!

Allerdings muss Vega aufpassen, dass sie nicht überrannt wird, wenn der kleine Flummi und der große Trampel durch den Garten und über die Terrasse wetzen…

 

Gemeinsam duschen….

Normalerweise dusche ich alleine, so wie sich das gehört.
zwinker
Allerdings warten immer mind. 2 Hunde vor der Badezimmertür darauf, dass ihr Frauchen wieder auftaucht und sich gebührend über ein Wiedersehen mit ihnen freut.

Der wasserbekloppte Mini gibt sich aber nicht damit zufrieden, einem ein paar Wassertropfen von den Beinen zu lecken, wenn man denn ENDLICH aus dem Bad kommt. Nein, sie will mehr!

Meinem Mann war das schon mal passiert, mir jetzt auch:

Badezimmertür nicht zugezogen, ab unter die Dusche…und plötzlich stand Matilda mit unter der Brause, hopste gut gelaunt umher und versuchte, ins Wasser zu beissen!

Und ich hatte keine Chance, sie wieder rauszubefördern.
lauthalslach

Fleissige Gartenhelfer

Während ihr Herrchen im Garten rödelte und einen Baum fällte, hatten die beiden M&Ms natürlich nichts Besseres zu tun, als ihn – oftmals erfolgreich – von der Arbeit abzuhalten.
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Die kleine Terrorbraut hat übrigens wieder gut zugenommen: wir sind nun schon bei 8,3 kg!

Ablage

Aufgrund der nicht mehr vega-tauglichen Temperaturen stiefeln wir morgens schon um 6.00 Uhr los…. und treffen trotzdem schon den einen oder anderen Hund’ler.

Wenn ich nicht ausweichen kann, sieht das dann – wie vorhin – so aus:

Ablage

Bin gespannt, wann Matilda so weit ist, dass auch sie so liegenbleibt.
Btw: Ganz hinten liegt Vega, davor Mortisha…. das Baby und Simba sind bei mir.

Vom eigenen Mut überrascht

Auf unserer Parallelstraße wohnt eine Familie mit einer wunderschönen schwarzen Schäferhündin, die allerdings heftigst territorial ist und ordentlich Rabatz macht, wenn ein anderer Hund vorbeikommt. Trotzdem bleibt sie brav hinter ihrem Tor, obwohl es für sie – die auch im Hundesport geführt wird –  ein Leichtes wäre drüberzuspringen.

Als ich heute nichtsahnend mit Simba auf der anderen Straßenseite entlangging und sah, dass das Tor offenstand, weil der Hundehalter mit einem Kumpel schwere Möbelteile aus dem in der Einfahrt stehenden Auto lud, dachte ich mir nichts dabei. Offenes Tor bedeutet schließlich, dass sich Senta IM Haus befindet.

Doch heute hatte ausnahmsweise mal jemand geschlafen und die Hündin im Garten gelassen. Und die – nicht dumm – bemerkte natürlich gleich den fremden Hund, kam plötzlich um die Ecke geschossen, raste über die Straße und wollte sich grollend auf Simba stürzen.
schreck
Alles ging so schnell, dass ICH gar nicht reagieren konnte!

Und Simba? Der blieb ganz cool…. erst im allerletzten Augenblick schoss er – seinerseits grollend- vor und schnappte in die Luft. Senta war SO überrascht, dass sie eine Vollbremsung machte, sich sofort umdrehte und sich mit angelegten Ohren sowie eingeklemmter Rute wieder trollte.
kicher
Ihr Herrchen bemerkte erst jetzt, dass etwas geschehen sein musste und schimpfte seine Hündin sofort aus….woraufhin ich mich dann doch einmischte: schließlich war ja nichts passiert und der Fehler lag ja nun eindeutig bei ihm, weil er das Mädel draußen vergessen hatte und sie nur normales Territorialverhalten gezeigt hatte.

Der letzte Blutegel

Weitere Behandlungen können wir uns sparen: da Mortishas Öhrchen nicht mehr prall gefüllt und warm ist, haben sich die Blutegel heute nicht mehr kooperativ gezeigt und nur einer hat sich irgendwann bequemt, ein bissel zu saugen.

Von nun an können wir nur noch täglich mit heparinhaltiger Salbe einschmieren und massieren, in der Hoffnungen dass wir zumindest noch ein paar der Verdickungen und Verhärtungen abmildern können. So wie es aber aussieht, wird dieses Ohr nie wieder stehen.

Trotzdem sind wir einigermaßen zufrieden: das Ohr war dermaßen heftig angeschwollen, dass es den Gehörgang nicht nur komplett zugemacht hatte, sondern auch leicht schmerzhaft und sehr unangenehm war. Das ist wenigstens weg.

der letzte Blutgel