{"id":9943,"date":"2017-12-21T15:23:22","date_gmt":"2017-12-21T15:23:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.demona.de\/blog\/?p=9943"},"modified":"2017-12-21T15:23:36","modified_gmt":"2017-12-21T15:23:36","slug":"sofia-macht-weitere-fortschritte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.demona.de\/blog\/?p=9943","title":{"rendered":"Sofia macht weitere Fortschritte"},"content":{"rendered":"<p>Durch den Ausbau der S13 entlang der B56 gibt es zwischen Bonn und Troisdorf so viele Staus, dass viele Ortskundige versuchen, aussen rum (und damit durch unser Viertel) zu fahren, was dann leider auch hier zu erheblichen Verkehrsbehinderungen f\u00fchrt. Dieses erh\u00f6hte Verkehrsaufkommen f\u00fchrt dann nat\u00fcrlich auch dazu, dass Sofia auf unseren \u00dcbungsrunden arg gestresst ist.<\/p>\n<p>Da es in letzter Zeit aber relativ gut ging und sie nur zwischendurch &#8222;scheute&#8220;, den R\u00fcckw\u00e4rtsgang einlegen wollte oder fiepte, sich ansonsten aber recht schnell fasste und dann recht locker und mit erhobener Rute weiterlief, habe ich heute Mittag mal den Schwierigkeitslevel erh\u00f6ht und die Runde erweitert.<\/p>\n<p>Wohlweislich hatte ich Sofia ihren geliebten Futterbeutel zwischen die Z\u00e4hne geschoben und bin flotten Schrittes losmarschiert. Kurzes Z\u00f6gern ihrerseits, da sie fahrende Autos h\u00f6ren konnte, doch mit der munter vorlaufenden Matilda und meiner Motivation folgte sie dann doch relativ locker.<\/p>\n<p>Je n\u00e4her wir der n\u00e4chstgr\u00f6\u00dferen Stra\u00dfe kamen, desto mehr Menschen und Fahrzuge waren in Sicht&#8230;und desto tiefer sank ihre Rute und desto langsamer wurde ihr Schritt. Sie begann zu fiepen. Ganz schlimm wurde es dann, als wir an der Stra\u00dfe ankamen und mehrere Autos recht dicht an uns vorbeirauschten. Also blieb ich stehen, pfiff Matilda als seelische Unterst\u00fctzung zur\u00fcck und forderte Sofia anschlie\u00dfend mit fr\u00f6hlicher Stimme auf weiterzulaufen, sobald die &#8222;Gefahr&#8220; vorbei war. Und weiter ging&#8217;s!<\/p>\n<p>An der Ecke, an der wir normalerweise in einen kleinen Stichweg einbiegen, um heimzugehen, ging ich einfach weiter auf die Bahntrasse mit den ge\u00f6ffneten Schranken zu&#8230;. in der Hoffnung, dass der n\u00e4chste Zug noch auf sich warten lassen w\u00fcrde. Nun bogen wir an der n\u00e4chsten Sackgasse rechts ab und gingen flotten Schrittes parallel zu den Gleisen weiter.<\/p>\n<p>Wir hatten Gl\u00fcck und kamen unbehelligt am Ende der Sackgasse direkt an der B56 an, wo wir erneut rechts abbogen und \u00fcber einen Fu\u00dfg\u00e4ngerweg auf &#8222;unserer&#8220; Stra\u00dfe landeten. Sofia war &#8211; zugegebenerma\u00dfen -mittlerweile ziemlich mit den Nerven runter und wollte nur noch heim: da sie die Ecke aber nicht kannte und offenbar die Orientierung verloren hatte, w\u00e4re sie am liebsten Richtung Park und somit Richtung Bundesstra\u00dfe gerannt. Ich konnte sie daher nur mit leichtem Zwang und kurzer Leine dazu bringen, in die andere Richtung zu laufen. In ihrer Angst hat das Soferl erst kurz vor unserem Haus erkannt, wo sie war, so dass ich sie nicht &#8211; wie sonst &#8211; \u00a0ableinen und die letzten 50 m full speed mit Matilda nach Hause rasen lassen konnte, um sich den aufgestauten Stress runterzurennen.<\/p>\n<p>Alles in allem hat das M\u00e4del sich aber relativ tapfer geschlagen und hat keinen so gro\u00dfen Schrecken bekommen, dass ich nun einen R\u00fcckschritt bef\u00fcrchten muss. Von daher bin ich zufrieden und hoffe, dass die n\u00e4chsten gr\u00f6\u00dferen Runden \u00e4hnlich gut verlaufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch den Ausbau der S13 entlang der B56 gibt es zwischen Bonn und Troisdorf so viele Staus, dass viele Ortskundige versuchen, aussen rum (und damit durch unser Viertel) zu fahren, was dann leider auch hier zu erheblichen Verkehrsbehinderungen f\u00fchrt. 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