{"id":8826,"date":"2017-02-06T15:03:11","date_gmt":"2017-02-06T15:03:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.demona.de\/blog\/?p=8826"},"modified":"2017-02-22T05:27:26","modified_gmt":"2017-02-22T05:27:26","slug":"grosse-ueberwindung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.demona.de\/blog\/?p=8826","title":{"rendered":"Gro\u00dfe \u00dcberwindung"},"content":{"rendered":"<p>Um Sofia langsam auch mal an andere Gegenden zu gew\u00f6hnen, blieben wir heute mal auf der Bonner Seite der Sieg und parkten daf\u00fcr unterhalb der A565. Wir guckten aber reichlich dumm aus der W\u00e4sche, weil direkt hinter der Unterf\u00fchrung ein Bagger stand, der mit Aushubarbeiten besch\u00e4ftigt war. Also in Sofis Augen ein riesiges und br\u00fcllendes Monster, das sie bestimmt fressen wollte!<\/p>\n<p>Doch Herausforderungen sind da, um bew\u00e4ltigt zu werden.<\/p>\n<p>G\u00f6rk schnappte sich das Trio und ging zackig los, als der Bagger gerade etwas zur Seite gefahren war. Ich folgte mit der angeleinten Sofia, die zwar anfangs z\u00f6gerte, dann aber nicht den Anschluss verlieren wollte und mit wahrscheinlich heftig bummerndem Herzen hinter den anderen hertrabte, denen so ein Bagger schnurzpiep ist.<\/p>\n<p>Keine Panikattacke, keine heftige Stressreaktion, aber \u00a0trotzdem eine sichtbare Erleichterung, als wir an der potentiellen Gefahrenquelle vorbei war. Ich konnte die Schnecke allerdings schon nach wenigen Metern ableinen (bzw. die Schleppleine fallen lassen), ohne dass sie in den Fluchtmodus verfallen ist.<\/p>\n<p>Das war doch schon mal gut gelaufen!<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg stand der Bagger immer noch da. Nun stand aber auch noch ein paar Meter weiter rechts in einer Vertiefung ein Bauarbeiter mit einer R\u00fcttelmaschine, um den Boden zu verdichten. Also eine heftige Verst\u00e4rkung der Stressoren!<\/p>\n<p>Aber es nutzte ja nix: wir mussten dran vorbei, um zur\u00fcck zum Auto zu kommen. Dieses Mal gingen wir aber etwas anders vor, damit Sofia bewusster mit der Situation umgehen und daraus (hoffentlich) lernen konnte.<\/p>\n<p>Sobald sie z\u00f6gerte und \u00e4ngstlich stehen blieb, gingen wir drei Schritte weiter und blieben dann ALLE stehen. W\u00e4hrend Mortisha, Simba und Matilda eher unmotiviert und gelangweilt rumstanden, unterhielten wir Menschen uns in v\u00f6llig relaxten Ton&#8230; bis Sofia von sich aus aufschloss und sich &#8211; Sicherheit suchend &#8211; in unsere Mitte stellte. Als sie etwas entspannte, gingen wir einfach wieder ein paar Schritte vor und blieben erneut stehen, um uns zu &#8222;unterhalten&#8220;, den Bagger &amp; Co. dabei geflissentlich ignorierend. Sofia zog nach.<\/p>\n<p>Dieses Spielchen wiederholten wir noch ein paar mal, bis wir auf gut 20 m dran waren und Sofia zwar st\u00e4ndig zu den &#8222;Monstern&#8220; r\u00fcberschaute, aber zumindest nicht zitterte und auch die Rute nicht einklemmte. Nur die Ohren hingen auf Halbmast. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-759\" src=\"http:\/\/www.demona.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/80.gif\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"15\" \/><\/p>\n<p>Als die R\u00fcttelmaschine endlich mal pausierte, nutzen wir die Gelegenheit und joggten einfach locker und freudig jauchzend los, was das alte Trio nat\u00fcrlich begeistert aufnahm (&#8222;Endlich gehts weiter!&#8220;) &#8230;. aber auch Sofia lief ohne zu z\u00f6gern mit. Selbst als wir an dem Bagger vorbei waren, beschleunigte sie ihren Schritt nicht, sondern blieb locker bei uns und freute sich ein Loch in den Bauch, als wir ihr begeistert erz\u00e4hlten, wie mutig sie doch war, und dass wir gaaaaanz dolle stolz auf sie sind!\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3094\" src=\"http:\/\/www.demona.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/f015.gif\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"15\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Sofia langsam auch mal an andere Gegenden zu gew\u00f6hnen, blieben wir heute mal auf der Bonner Seite der Sieg und parkten daf\u00fcr unterhalb der A565. Wir guckten aber reichlich dumm aus der W\u00e4sche, weil direkt hinter der Unterf\u00fchrung ein Bagger stand, der mit Aushubarbeiten besch\u00e4ftigt war. 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