{"id":1820,"date":"2011-12-21T22:21:44","date_gmt":"2011-12-21T22:21:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.demona.de\/blog\/?p=1820"},"modified":"2011-12-31T20:05:01","modified_gmt":"2011-12-31T20:05:01","slug":"kunstliche-aufregung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.demona.de\/blog\/?p=1820","title":{"rendered":"k\u00fcnstliche Aufregung"},"content":{"rendered":"<p>Gestern bemerkten kurz nach 18.00 Uhr zwei Weihnachtsaushilfen einen leichten Brandgeruch, den wir uns nicht erkl\u00e4ren konnten&#8230;. bis ein Polizeibeamter mehrere Passanten regelrecht in die Sicherheit unserer Buchhandlung <strong>trieb,<\/strong> da nur wenige Meter vor unseren Glast\u00fcren in einem Marktstand ein Feuer ausgebrochen war. Da ich mich im Eingangsbereich befand, sprach mich der Polizist sofort an und erkl\u00e4rte mir, dass eine Gasflasche lichterloh brannte, die jederzeit explodierten k\u00f6nnte. Aus diesem Grund war es f\u00fcr unsere Kunden nat\u00fcrlich sicherer, sich in den hinteren Bereich der Buchhandlung zur\u00fcckzuziehen, bis wir eine Entwarnung durch die Feuerwehr bekommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich war jedoch das Verhalten einzelner Personen, die sich \u00fcber die lautstarken Anweisungen des uniformierten Beamten hinwegsetzen wollten und allen Ernstes versuchten, sich an uns vorbeizuzw\u00e4ngen und den Laden zu verlassen!<\/p>\n<p>Wieder andere wollten nun \u00fcber die Fluchtwege die Buchhandlung verlassen, obwohl der Polizist sogar \u00fcber unsere Sprechanlage eine Durchsage gemacht hatte, in der er ausdr\u00fccklich darauf hinwies, dass aus <strong>nicht<\/strong> im\u00a0\u00a0Laden brannte, sondern drau\u00dfen auf dem Marktplatz&#8230; und dass f\u00fcr die Kunden keinerlei Gefahr bestand, solange sie das Gesch\u00e4ft nicht verlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich dauerte es keine 10 Minuten, bis die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle, den Brand gel\u00f6scht hatte und \u00fcber den Polizisten Entwarnung geben lie\u00df. Da es beim L\u00f6schen jedoch zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war, sollten die Menschen beim Verlassen der Buchhandlung darauf achten, nicht direkt in den Qualm zu laufen, sondern sich an der Drehleiter der Feuerwehr zu orientieren und deren Richtung anzusteuern&#8230; was bei vereinzelten Personen, die nicht richtig zugeh\u00f6rt hatten, sogar zu der Annahme f\u00fchrte, aus Fenstern auf die Drehleitern steigen zu m\u00fcssen!<\/p>\n<p>Ganz ehrlich? Ich verstehe so etwas nicht. Die ganze Aktion verlief absolut ruhig. Es herrschte weder Hektik noch Panik. Der Polizeibeamte informierte sachlich und auch wir Mitarbeiter blieben v\u00f6llig entspannt und baten unsere Kunden lediglich, sich ein paar Minuten zu gedulden.<\/p>\n<p>Doch es kam noch heftiger: im Nachhinein hatte sich n\u00e4mlich eine Person mit dem unhaltbaren Vorwurf an die Presse gewandt, unsere Fluchtwege seien verschlossen gewesen. Vielleicht sollten sich gewisse Personen lieber mal informieren, wie Fluchtwege gesichert sind und wie Nott\u00fcren ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnen&#8230; falls sie tats\u00e4chlich mal in die Verlegenheit eines <strong>echten<\/strong> Notfalls kommen.<\/p>\n<p>Kleiner Tipp: An jedem Notausgang befindet sich ein relativ gro\u00dfer und noch dazu leuchtender &#8222;Notfallmelder&#8220;, mit dem man nicht nur einen Alarm ausl\u00f6st, sondern auch die Nott\u00fcr \u00f6ffnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern bemerkten kurz nach 18.00 Uhr zwei Weihnachtsaushilfen einen leichten Brandgeruch, den wir uns nicht erkl\u00e4ren konnten&#8230;. bis ein Polizeibeamter mehrere Passanten regelrecht in die Sicherheit unserer Buchhandlung trieb, da nur wenige Meter vor unseren Glast\u00fcren in einem Marktstand ein Feuer ausgebrochen war. 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